Kohlberg

Der Kohlberg

Leben ">Bearbeiten> | | | edit code]> Laurence Kohlberg (*. November 1927 in Bronzeville, New York; ? January 19th, 1987[1]) war ein amerikanischer Pädagoge und Pädagoge an der Harvard University School of Education. Die von Kohlberg gegründete Lehre teilt die ethische Evolution des Menschen in Sphären.

Er wurde 1927 als viertes Mitglied einer Judenfamilie in einem Stadtteil von New York zur Welt gebracht.

Kohlberg wurde in einem Gefangenenlager auf Zypern inhaftiert. Bei einem Praktikum in einer psychiatrischen Klinik hat Kohlberg mit Schrecken erlebt, wie ein leitender Arzt einem'rebellischen' Patienten Elektroschocks verpasste. Kohlberg schrieb 1958 seine Doktorarbeit über "Die ethische Evolution des Menschen" und erweitert damit Jean Piagets These der Erkenntnis.

Auf Kohlberg endet der sittliche Entwicklungsprozess nicht in einem gewissen Alter, sondern kann sich ein ganzes Jahr lang ausdehnen. Der oberste Entwicklungsstand seines Modells - die Etablierung von moralischem Handeln durch universale Grundsätze - ist als ein nur von wenigen Menschen erreichtes theoretisches Gebot anzusehen. Kohlberg war von 1968 bis 1987 Lehrbeauftragter an der Harvard University und Leiter des von ihm gegründeten Centre for Moral Development and Education.

Die ersten drei Ebenen können von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht verstanden werden, weil ihnen der Sinn für die Belange der Gesamtgesellschaft fehlen, während die Erwachsenen ab der vierten Ebene auf der Basis einer Auseinandersetzung moralisch urteilen können. Von der fünften Phase an basieren die politischen Entscheidungen auf höheren Grundsätzen.

Politische Verständigung erfordert - wie bereits erwähnt - das gesellschaftliche Selbstverständnis. In dem anschließenden Schrittmodell der Sittlichkeit wird auf allen Ebenen zwischen der persönlichen und der zwischenmenschlichen Stufe differenziert. Ein Mitglied der Gemeinschaft muss zuerst seine Belange begreifen, festlegen und geltend machen wollen, bevor es in die Position gebracht wird, die Belange anderer miteinzubeziehen.

Wer in einer Gemeinde zusammenlebt, muss immer seine eigenen Belange mit denen anderer gegenüberstellen. Stellt man fest, dass man auf der einen Seite den eigenen und auf der anderen Seite den eigenen Belangen dient, dann kann sich das ganze Potential einer solchen Firma und der Justiz im selben Kontext entwickeln.

Nach Kohlberg durchleben die Menschen unterschiedliche Phasen ihrer moralischen Entwicklung. Der Ablauf der Stufen kann nur in der unten beschriebenen Abfolge erfolgen, der "Rückfall" in eine Vorstufe findet in der Regel nicht statt. Bei der Geburt kennt der Mensch die Spielregeln dieser Zeit nicht. Erst mit der Zeit erfahren sie, welche Gesetzte und welche sozialen Regelungen es in der Gemeinschaft gibt.

Hier lernen die Schüler durch Belohnung und Strafe, was gut und was schlecht ist. Ebene 1: Ausrichtung auf Strafe und Unterordnung. Ebene 2: Die instrumental-relativistische Ausrichtung. Die meisten jungen Menschen und Erwachsene sind auf diesem Niveau. Die Menschen auf dieser Ebene benehmen sich ausschliesslich nach den Gesetzen ihrer Mitwelt.

In den ersten beiden Phasen ist der Referenzrahmen die direkte Umgebung in verschiedenen Formen, die den Handlungsrahmen auf der physischen Basis bildet, während in dieser Phase die sozialen Spielregeln internalisiert und durchlebt werden. Vielen Jugendlichen und Erwachsenen, die sich meist in der dritten Phase der Entwicklung aufhalten, ist oft bewußt nicht klar, daß sie die Spielregeln der Gemeinschaft ohne eigenes Ermessen durchleben.

Level 3: Ausrichtung auf persönliches Einverständnis oder "good boy/nett girl"-Modell. Dieses Niveau zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Übereinstimmung mit stereotypischen Verhaltensweisen aus, die allgemein als richtig oder "natürlich" angesehen werden. Nur ab der vierten Phase sind Menschen in der Position, andere Belange und Lebensumstände zu erfassen und geistig im Sinn eines Interessenausgleiches zu verarbeiten.

Ebene 4: Ausrichtung auf Recht und Ordnung. Kompetenz, etablierte Spielregeln und die Wahrung der gesellschaftlichen Ordnung sind der Rahmen der Selbstbestimmung. Zum jetzigen Zeitpunkt werden soziale Regelungen zum ersten Mal in Frage gestellt, d. h. sie werden nach einer eingehenden Untersuchung nur zum Teil und vollständig angenommen. Unverzichtbar ist die Implementierung des Beutelsbach-Konsens, nach dem die Studierenden keinesfalls an der Entfaltung der Beurteilungsfähigkeit hindern dürfen, sondern diese weiterentwickeln müssen, um die bestehenden Kontroversen in Wirtschaft und Politik angemessen zu klassifizieren.

Ebene 5: Die juristische oder soziale Vertragsorientierung. In der Regel wird die Korrektheit einer Aktion an allgemeinen Persönlichkeitsrechten und -normen gemessen, die nach einer kritischen Überprüfung von der ganzen Gemeinschaft mitgetragen werden. Die Menschen auf dieser Ebene haben zwangsläufig ein umfassendes Bildungsniveau, das sich sowohl auf den Inhalt des Schulunterrichts als auch auf die allgemeinen Lebensprinzipien bezieht.

Diese Menschen sind am besten in der Position, sich dem Gemeinwohl zu verpflichten, weil sie wissen, wie man unterschiedliche ethische Grundsätze abwägt. Die Mitglieder der Gesellschaft, die diese ethische Einstellung durchsetzen wollen, können die einzigen sein, die diese ethische Einstellung des Abwiegens und der Kritik in einigen sozialen Kontexten wiedergeben. Ebene 6: Ausrichtung an allgemein anerkannten Ethikgrundsätzen.

Das eigene Handeln wird auf dieser obersten Ebene an allgemein anerkannten moralischen Grundsätzen ausgerichtet. Dieses Recht wird durch eine bewußte Entscheidungsfindung nach selbstgewählten moralischen Grundsätzen unter Hinweis auf eine allumfassende Folgerichtigkeit, Allgemeingültigkeit und Konsequenz bestimmt. Dies sind abstrakte und ethische Grundsätze (der kategoriale Imperativ), keine konkreten moralischen Regeln wie die Zehn Gebote. 2.

Dies sind im Wesentlichen die universellen Grundsätze der Justiz, der Reziprozität und der Gleichberechtigung der Menschenwürde und der Achtung der Menschenwürde als Individuum. Um diese letzte Stufe zu entwickeln, ist es notwendig, sich zu distanzieren und zu beurteilen. Das Schrittmodell ist eine Beschreibung der kognitiven und nicht notwendigerweise der emotionalen oder der Handlungsentwicklung.

Es ist nicht möglich, Schritte nach Kohlberg zu springen oder zu springen. Allerdings schliesst das Nachdenken auf einer hohen Ebene das Nachdenken auf der unteren Ebene nicht aus (hierarchische Integration). Keiner kann eine sittliche Ebene nur dann als bedeutungsvoll wahrnehmen, wenn sie mehr als eine Ebene über derjenigen ist, die Sie gerade durchlaufen haben.

Im Alter von 16 Jahren sind die meisten Menschen jetzt auf Level 4, etwa 25% erreicht im Verlauf ihres Lebenszyklus Level 5. Was die höheren Level attraktiver macht, ist laut Kohlberg, dass sie es erlauben, knifflige moralische Problemstellungen besser zu meistern. Dilemmas sind für die Weiterentwicklung notwendig. Oberstes Entwicklungsziel ist universelle Gleichberechtigung und ein majorisierendes Gleichgewicht (dominante Selbstregulierung).

In einer Untersuchung von Krebs und Kohlberg (1987) zeigte sich, dass die Moral in hohem Maße vom moralischen Urteilsvermögen abhängig ist. Subjekte, die sich auf einer hohen Ebene des Kohlberger Schrittmodells befinden, agieren "moralisch" unverhältnismäßig häufig als Subjekte, die sich auf einer tieferen Ebene befinden. Die sittliche Beurteilung: Der kognitions-zentrierte Entwicklungspsychologieansatz, mit Ann Colby in H. Bertram (Hrsg.), Gesellschaftlicher Zwang und morische Autonomie S. 130-162).

Frankfurt/M.: Suhrkamp 1986 Günter Becker: Kohlberg und seine Kritiker: Die Bedeutung von Kohlbergs moralischer Psychologie. Wiesbaden 2011, ISBN 3-53117647-1 Detlef Garz: Laurence Kohlberg zur Einleitung, Hamburg: Junius, 1996, ISBN 3-88506-935-0 Lisa Kuhmerker, Uwe Gielen, Richard L. Hayes: Laurence Kohlberg.

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