Masuren Allenstein

Allenstein Masuren

Olsztyn ist die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Olsztyn (Allenstein), Masuren, Polen Die Stadt Olsztyn ist das Verwaltungssitz der Region Ermland-Masuren. Von hier aus wird die gesamte Region von der Region betreut. Allenstein hat seine Stadtrechte am Stichtag für den Jahresabschluss 1353 vom Kapitel ermländischer Dom erhalten. Sie war Teil der in der zweiten Jahreshälfte des XIV.

Jh. errichteten Stadtbefestigung. Allenstein war bis 1466 Teil des Ordensstaates, der in vier Diözesen untergliedert war.

Der Allenstein liegt in der Diözese Ermland. Jh. gab es auch Tuch- und Wagenbauer, Hufschmiede und Glaser. Das verlorene Gebiet, das als Preußen unter der Königsherrschaft der polnischen Königskrone stand, umfasste Städte wie Gdansk und Elbing sowie Allenstein. Zwischen 1709 und 1711 führten unzählige kriegerische Auseinandersetzungen und eine Pest-Epidemie zum ökonomischen Verfall der Hansestadt, so dass um 1800 einige alte Bauten abgebrochen werden mussten.

Einer davon war die Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem XVI. Jh., die 1803 abgerissen wurde. Allenstein gehört seit der ersten Aufteilung Polens 1772 zum Reich Preußen. Allenstein erlebt seit der Hälfte des neunzehnten Weltkrieges einen Wirtschaftsaufschwung. Ausgelöst wurde dies durch den Gleisbau, der Allenstein zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt machte.

Erst im späten Verlauf des neunzehnten Jahrhunderts wurde ein Kanalnetz errichtet und eine Wasserleitung gelegt. Seit 1926 bedient eine Fluggesellschaft die Route Allenstein - Gdansk. Der Bevölkerungsverlauf widerspiegelt den konjunkturellen Anstieg. Im Allenstein stieg die Einwohnerzahl von 1880 von 7. 610 auf 1910 von 31. 077 auf 31. 077. Das war eine bemerkenswerte Zeit.

Allenstein befand sich im neunzehnten Jh. in Westpreußen unweit der Grenzregion zu Masuren, die ebenso zu Westpreußen zählte. In der Folge wohnten viele Masurier in der Umgebung von Allenstein. Jahrhunderts entstand ein übertriebener Sozialismus, der den Druck zur Anpassung an die politischsprachige Gesellschaft anstieg. Mit Reichskanzler Otto von Bismarck begann in Westpreußen eine intensivierte Verdeutschen.

Während des so genannten "Volkstumskampfes" durfte in den Waldorfschulen kein Masurisches (Polnisch) ausgesprochen werden. Das Masurenvolk blieb treu. In mehreren Grenzgebieten, unter anderem in Südostpreußen, verschrieb er die Abhaltung eines Referendums über den Aufenthaltsort des Gebiets im DDR. Im Allenstein stimmten 86,53 Prozentpunkte der Bevölkerung für Deutschland.

Trotz des starken polnisch-sprachigen Umsatzanteils lag der Wert im ganzen Allenstein-Stimmgebiet bei 97,89 vH. Im und um Allenstein herum könnte sich eine pro-polnische Strömung ausrichten. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Allenstein im Besitz Polens. Der noch in der Hansestadt verbliebene (deutsche) Allensteininer musste seine Geburtsstadt aufgeben. Weitere stammten aus dem verwüsteten Warschau (Warszawa) oder Mittelpolen, um in Allenstein eine neue Heimstatt zu errichten.

Im Stil der alten Baukunst haben die Allensteininer die historische Innenstadt wieder aufgebaut. Allenstein Zeitung), in der sich zwischen 1920 und 1939 die Chefredaktion und die Druckereien der Tageszeitung wiederfanden. Darunter war auch Seweryn Pieni??ny, die 1940 in einem KZ bei Königsberg umgebracht wurde. Zu seinen Gunsten wurde der gemahlene Sack 1947 in Pieni??no umfirmiert.

Zu den Medaillen gehören Porträts von Nikolaus Kopernikus (1473 - 1543) und dem maschinischen Volksdichter Micha? Kajka (1858 - 1940). Lediglich auf der nördlichen Seite des Marktplatzes stehen noch zwei Stadthäuser aus dem XVII. und XVIII. Jh.. Die Große Armee marschiert im Januar 1807 nach Allenstein.

Allensteiners Mitbürger stahlen ihm das Geschütz, bevor er einen Wurf abfeuern konnte. Die Samkowa Straße geht vom Marktplatz über die Evangelische Landeskirche zu der in der zweiten Jahreshälfte des XIV. Jahrhundert erbauten Schloss. Berühmt wurde es durch Nikolaus Kopernikus (1473-1543), der hier mit einer kleinen Pause von 1516 bis 1520 wohnte und im Namen der Hermländer Domkapitel die Liegenschaften des Doms in und um Allenstein und Möhlbach verwaltete (Pieni??no).

Die Stadt Allenstein gehört zur Diözese Ermland, die eine gewisse Selbständigkeit innerhalb des Ordenstaates wahren konnte. So gab es beispielsweise in der Hälfte des XVI. Jh. einen Machtstreit, den der Auftrag unterlag. Auch Kopernikus trug zur Erhaltung der Selbständigkeit bei. Im Krieg zogen die Ordensleute nach Allenstein.

Kopernikus hat alle seine Streitkräfte mobilisiert, so dass der Befehl davon ablang. Das Schloss beherbergt eine Kopernikusausstellung sowie eine Sammlung von archeologischen, ethnographischen und wissenschaftlichen Artefakten. Auf der rechten Seite im Schlosspark steht ein Monument zu Gunsten von Kopernikus. Die Enthüllung des Denkmals erfolgte im Oktober 1916 - 400 Jahre nachdem Kopernikus seinen Dienst als Administrator in Allenstein aufgenommen hatte.

Die St. James Church, erbaut in der zweiten Jahreshälfte des XVI Jahrhundert mit ihrem 70 Meter hohen Kirchturm, steht nur wenige Kilometer östlich des Old Market Square. Den Teil Allensteins im Norden des Großen Tors prägen Häuser, Gotteshäuser und Verwaltungsgebäude, die zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert errichtet wurden.

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