Ostsee 2016

Die Ostsee 2016

Bezwingen fremde Arten mit der Ostsee einen neuen Lebensraum? Im Juli 2019 findet an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste das Ostseestrandfrühstück statt. Delphine und Walfische bezwingen die Ostsee Die Ostsee hat in den letzten Jahren mehr Wal- und Delfinarten gesehen als in der Vergangenheit. Die diesjährigen Urlauber an der Ostsee denken manchmal, sie seien am Mittelmeer oder am Atlantik. Auch die Delphine "Selfie" und "Delfie".

Seit einem Jahr baden die beiden Großen Delphine in der Ostsee.

Bezwingen ausländische Spezies mit der Ostsee einen neuen Standort? Haben sich Spezies wie Buckelwale und Tümmler nach konsequenter Schutzmaßnahme so stark vervielfacht, dass mehr Streuner ins Meer gelangen? Tatsache ist, dass in den letzten Jahren immer mehr große Wale und Delfine in der Ostsee gesichtet wurden. Dies kann auch den Anschein erwecken, dass mehr Exemplare in Bewegung sind.

In den letzten Jahren sind einige ebenso gebietsfremde, aber weniger bekannte Spezies in der Ostsee zuhause. Damit haben sich die Schwarze Grundel - ein Fische - und die gemeine Walnuss - eine Küstenqualle - als in die Ostsee eindringende Art etabliert und prägen nun das dortige Ecosystem. Der Meeresnussbaum wurde 2006 zum ersten Mal in der Ostsee zugelassen, in diesem Jahr hat er sich kräftig ausbreitet.

Der Schwarzohrgrundel, der im Asow- und Caspian Sea beheimatet ist, wurde 1990 zum ersten Mal in der Gdansker Bay bei Polen nachgewiesen, von wo er sich nach Finnland und Schweden und nach Dänemark ausbreitet. Ähnlich wie bei der Rippqualle glauben die Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Fischerei in Rostock, dass die knapp über 20 cm große Schwarzohrgrundel über das Schotterwasser von Seeschiffen gezogen wurde und seither prächtige Verhältnisse gefunden hat.

Die Ostsee hat sich nach Aussage des Leibniz-Instituts für Meeresforschung Warnemünde (IOW) im letzten Jahrzehnt leicht erholt. Das ist ein recht starkes Zeichen dafür, dass sich die Ostsee aufwärmt, sagt IOW-Ozeanograph Markus Meier. Nach verschiedenen Schätzungen könnte die Temperatur in der Ostsee bis zum Ende des 20. Jh. im Jahresdurchschnitt um zwei bis vier Grade ansteigen.

Es ist noch nicht absehbar, welche Folgen der Klimawechsel für den Salingehalt haben wird. Gegenwärtig prognostizieren die Wissenschaftler einen Rückgang, da mehr Frischwasser über die Gewässer in die Ostsee gelangt, als bei starken Regenfällen - wie vorhergesagt - austritt. Die Marinebiologen des German Marine Museum schätzen für den Großen Große Tümmler gute Aussichten ein, dass er die Ostsee dauerhaft als Habitat übernehmen kann - auch weil die Bevölkerung in der Nordsee zu wachsen scheint.

"Die Tümmlerin ist ihrem Standort sehr treu", sagt Walforscherin Dr. Becker. Bei Pferden und Hengsten gibt es genügend Futter in der Ostsee. In der Ostsee wurden bisher nur Männer gesehen. Die Ostsee hat außerdem eine besondere Eigenschaft, die für die Besucher zum Nachteil wird: Sie ist nicht immer einfach: Aber auch Delphine - vergleichbar mit den einheimischen Schweinswalen - können in der Ostsee durchaus überwintert werden, wie "Selfie" und "Delfie" nachweisen.

"Nicht die Ostsee ist auf dem Wanderweg", sagt er. Es ist also durchaus möglich, dass in Zukunft mehr Tierarten in der Ostsee verloren gehen. In meiner Stellungnahme zum Spon fordere ich eine Stellungnahme zu Wal- und Delfinarten in der Ostsee: äußerst bedeutsam. "Die Ostsee hat in den letzten Jahren mehr Wal- und Delfinarten gesehen als in der Vergangenheit.

In der Ostsee ist der Sauerstoff- und Salingehalt wahrscheinlich durch den erhöhten Seewassereintrag aus der Nordsee gestiegen. Zugleich ist die Ostsee noch sauber. In der Ostsee gab es schon immer Wal- und Schweinswale. Langfinnendelfin, Risso-Delfin, Gewöhnlicher Delfin, Weißseitendelfin, Delfin, Großer Delfin und der Gewöhnliche Delfin sind und waren in der Ostsee heimisch, sofern sie nicht erloschen sind.

Erfreulich ist der Bestand an Fischen, der natürlich zu den vermeintlich (früher) heimischen Spezies führen wird, deren Bestand wieder zunimmt. Sogar Killerwale wurden in der Vergangenheit erspäht.

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