Schönster Strand Polnische Ostsee

Der schönste Strand der polnischen Ostsee

Interessant auch: Die schönsten Orte an der Ostseeküste Polens. Ein warmer Wind rauscht im Strandgras und freundliche, triumphierende blaue Wellen. Es gab noch keine Strandkorbreservierung bei unserem Besuch. Schöner Strand Polen Ostsee in Kolberg. km langes System von markierten Wanderwegen in den schönsten Teilen des Parks.

einer der schönsten Abschnitte an der gesamten südlichen Ostsee.

Die Königin unter den Polenstränden

Fragst du dich, wo der wohl hübscheste Strand in Polen ist? Seit vielen Jahren ist der Strand in Schwinemünde die Nr. 1. Sie liegt an der Westküste Polens und hat ohne Zweifel den schoensten Strand unseres Landes. Der Strand in Schwinemünde erhält seit einigen Jahren das polnische Qualitätssiegel "Blaue Flagge".

Mit seinen weiten Sandbänken hat er die wärmsten Küsten nicht nur in Polen, sondern in der gesamten Ostsee. Kolberg ist ein sehr interessanter Badeort an der polnischen Ostküste, einer der beliebtesten Badeorte unseres heutigen Staates. In Kolberg finden im Juni das Sunrise Festival statt.

Das ist das grösste Festival für elektronische Klänge in Polen. Der Strand in Kolberg erhält ähnlich wie in Schwinemünde jedes Jahr das Gütesiegel "Blaue Flagge". Die Sandstrände sind sehr gepflegt und verfügen über eine ausgezeichnete Badeinfrastruktur.

Strand und Insider-Tipps

Reisen Sie mit uns nach Masuren auf einer Reise durch Nord-Polen, die zu den schoensten Ostseestranden fuehrt, die pommerschen Weiten erlebbar macht und Ihnen das lebhafte Treiben in historischen Staedten wie Szczecin/Stettin oder Gdansk/Danzig aufzeigt. Der schönste Zeitpunkt, um den nördlichen Teil Polens, die Küstenlandschaften, Masuren und die Kaschubenschweiz zu geniessen, ist die Vor- und Nachsaison im Frühling und in den Herbstmonaten.

Hier kann der Weg schon das Tor zum Leben sein, denn die Landschaft Nordpolens lädt zum Aufenthalt ein, die Marienburg, die grösste Burg Europas oder die einzigartige Wüstenwelt bei Leba im Slowinski-Nationalpark, segeln mit dem Schiff über Wasser, radeln auf der schönste Kajak-Tour in Europa und erkunden die Masurien von Siegfried Lenz.

Von Stettin - am Grenzuebergang Kolbaskowo ist es immer noch die schnellste - geht es entlang der Ostseekueste ueber Zoppot, Danzig nach Marienburg/Malbork, dann mit einem Umweg ueber den Ostrodzko-Elblaskie-Kanal und nach Olsztyn. Der späte Sommer und der Spätherbst ziehen die Besucher auch in das benachbarte Polen: weite Sandstrände, wunderschöne traditionelle Bäder und viele günstige Unterkünfte.

Die polnische Ostsee ist knapp 500 km lang. Hier kann man sich sonnen und stundenlang spazieren gehen: weite Sandstrände mit feinem weißen Kies, eine vielfältige Küstenlandschaft mit großen Sanddünenfeldern und bezaubernden Klippen. Schon in kaiserlicher Zeit waren die vielen Badeorte bekannt und haben heute alles für einen entspannten Aufenthalt zu bieten: Unterkünfte für jeden Anspruch, günstige Ferienwohnungen und Zeltplätze, urige Kaffeehäuser, Gaststätten mit der polnischen und internationalen Gastronomie, zahlreiche Sportangebote auf dem Meer und an Land. Für jeden Gast ist etwas dabei.

Die Hafen- und Badestadt Swinoujscie/Swinemünde ist direkt an der deutschsprachigen Landesgrenze gelegen: der interessanteste Teil ist auf der Ostseeinsel Usedom, der andere Teil bereits auf der Weser. Schönster Ostseebadeort auf der gleichnamigen Halbinsel ist Miedzyzdroje/Misdroy mit wunderschönen, strahlend weissen, kilometrischen Badestränden. Wenige km vor der Kueste locken zwei Sehenswuerdigkeiten: der Ort Kamerun Pomorski mit einigen interessanten Bauten und einer weltberuehmten Orkans.

Vom 90 Metern Höhe gelegenen Kirchturm der Frauenkirche hat man in Trzebiatow/Treptow einen herrlichen Ausblick auf die Küstenlandschaft. Der Ort ist ein bedeutendes Kurbad mit einem bis zu 100 Metern breitem Badestrand. Das Städtchen Darlowo/Rügenwalde, wenige km vor der Küstenlinie, beherbergt die Gotik der Frauenkirche und das Schloß, das im XVI Jh. wieder aufgebaut wurde.

In zwei Kilometern Entfernung am Meer befindet sich das ehemalige Bad Darlowko/Rügenwaldermünde. Die Hafenstadt Stolpmünde ist einer der grössten und traditionsreichsten Badeorte Polens mit pittoresken Fischerhütten. Der Slowinski Nationalpark, der für seine riesigen Wanderdünen in der Nähe des schönen Fischerdorfes Liba bekannt ist, grenzt im Norden an die Stadt. Etwas weiter östlich befindet sich die Kaschubenküste.

Größter Urlaubsort an der Kaschubenküste ist Jastrzebia Gora/Habichtsberg mit einer imposanten Klippe. An der nahen Kapstadt Rozwie steht der nordwestlichste Ort Polens mit einem 1821 erbauten Turm der größten Fischerhafen in Wladyslawowo/Großendorf im Westen. Dort kann man zur 35 km langen Hemisphäre Hel/Hela gelangen, die als attraktiver Erholungsort mit mehreren renommierten Seebädern wie Chalupy/Ceynowa und Jurata angesehen wird.

Puck/Putzig gegenüber der Helhalbinsel mit einer Serie schöner Stadthäuser und einem großen Anlegeplatz. Danach folgen Sopot/Zoppot, ehemals der schönste Badeort an der ganzen Ostsee, der heute seine große Vorgeschichte hat. Im Osten von Danzig/Gdansk befindet sich die Mierzeja wislana / Frische nehrung, die bereits zur Hälfte zur sowjetischen Siedlung Kaliningrad/Königsberg zählt.

In Richtung des Meeres gibt es schöne Strände mit Sanddünen und seltenen Wasservögeln, die im südlichen Teil des Schilfs brüten. Das Stettiner, das frühere Stettiner Land, bietet ungewöhnliche Attraktionen: ein Schloß als Erben der Pommern, ein "Pariser Viertel" und die Ostsee am Himmel. An der Oder, direkt hinter der deutsch-polnischen Landesgrenze, befindet sich Szczecin, Polens wichtigster Hafen und wirtschaftliches Zentrum.

Zusammen mit Swinoujscie (Swinemünde) gehört ihr das grösste Hafengebiet der Ostsee. Stettin, wie es früher genannt wurde, war eng mit der Vergangenheit Vorpommerns verbunden. Von Beginn an war der unter Denkmalschutz stehende Stadthafen die Hauptstadt der seit 1272 zur Hansestadt gehörenden Hansestadt. Jh., die im Jahre 1243 das Stadtrecht erhalten hat, dann wurde die Festung zum Sitz der pommerischen Prinzen und damit zur Herrschaft in Vorpommern.

Ab 1121 herrschte die Herrscherdynastie über 500 Jahre, bis 1637 das fürstliche Gebiet von Vorpommern, und die zweite von 1720 bis 1945 in preußischer Zeit. Im Zweiten Weltkrieg wurde Stettin zu gut 65 v. H. vernichtet und gehört von da an, wie ganz Hinterpommern, zu Polen.

Heute ist Stettin eine grüne Großstadt in traumhafter Lage, nicht einmal eine Stunde Autofahrt von Wollin, den Ostseebädern und dem Fähranleger Swinoujscie als Eingangstor zur Erde entfern. Besonders erwähnenswert sind die Johaniskirche an der Oder aus dem dreizehnten Jh. und die Jacobikirche aus dem vierzehnten und fünfzehnten Jh., in der Mendelssohn-Bartholdy 1827 seinen bekannten Trauungsmarsch spielte.

Gleich gegenüber ist der Loitzenhof (Kamienica Loitzow), ein patrizisches Haus aus dem sechzehnten Jh., benannt nach einer wohlhabenden Handelsfamilie. Das bedeutendste Gebäude der Hansestadt ist die Burg der pommernschen Fürsten an den steilen Ufern der Oder, die die alte Stadtmitte erobert. Der erste Teil des Südtraktes wurde bereits 1346 erbaut, der größte Teil im Stile der ital. Rennaissance datiert aus dem XVIt.

Man hat einen speziellen Rundblick über die Innenstadt und die Lagune, wenn man sich anstrengt und über 200 Treppenstufen auf den Turm aufsteigt. Im Stadtteil Paris mit seinen Gründungszeithäusern und Jugendstil-Villen liegt das ganz spezielle Ambiente dieser Metropole, das der Ortschaft einen Touch französischen Lebensstils verleiht. In der Tat wurde die Innenstadt Ende des neunzehnten Jahrhundert - angeregt durch die Vorstellungen des damaligen Planers Haussmann - neu gestaltet, nachdem die letzte Befestigung 1873 poliert worden war.

Geometrische Stadtplanung mit breiten Quadraten, von denen aus die Strassen sternenförmig beginnen, breiten Boulevards und Parkanlagen prägen das lebhafteste Stadtviertel, in dem sich viele elegante, kleine Geschäfte, Gaststätten und Cafés befinden. In Leba an der Ostsee gibt es die einzige Wanderdüne Europas. Der größte Teil der Strecke ist ca. 42 m hoch und bedeckt ca. 300 ha.

Die vor 5000 Jahren entstandenen Sanddünen drängen sich Jahr für Jahr etwa zehn Kilometer ins Landesinnere. Der 115 Höhenmeter große Rowokolberg ermöglicht einen schönen Ausblick auf die eindrucksvolle Natur. Die polnische Sahara ist der Name dieser Region, die sich zwischen dem westlichen Teil Rowys und dem östlichen Teil Lebas ausdehnt. Sie bildet das Herz des Slowinski-Nationalparks.

Der Name des Nationalparks geht auf die kleine slawische Ethnie der Slowaken zurück, die in der Gegend bis ins zwanzigste Jh. vorkamen. Der Lebskosee (7.600 Hektar), der größte polnische Binnensee, 2.500 ha Dünenfläche und knapp 4.600 ha Wald gehören zum Gebiet des Naturpark.

Die Winde setzten den von der Ostsee angespülten Strand in Gang, wodurch sich die Bucht in mehrere von der See abgetrennte Gewässer verwandelte. Auf der 2,5 km langen Leba Spit liegt der grösste Wüstenstreifen, der sich über 600 ha erstreckt und auch polnische Sahara heißt. Eine der spektakulärsten Attraktionen des Parks ist die 42 Metern Höhe der in Europa einzigartigen Lonskerdüne / Laska Gora, die immer in Fahrt ist: zehn Metern pro Jahr drängt sie ins Landesinnere.

Hinten befindet sich der türkisfarbene Lebsko-See und vorne unter der dunkelblauen Ostsee mit den Surfnähten. Dabei hat der Nationalpark mehr zu bieten als nur die Sanddünen. Der nicht allzu große Schlosspark ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, vom ausgedehnten Spaziergang zur Lonsk-Düne bis hin zu ausgedehnten Trekkingtouren, auf den 140 km gekennzeichneten Wegen ist viel möglich.

Der beste Eingang ist der Eingang für das Haus Rudy im Westteil und für das Haus Liba, und zwar für das Haus Raabka im Est. Am Rand des Slowinski-Nationalparks befindet sich Polens nördlichstes Seehafengebiet. Der Dünenort ist einer der populärsten Badeorte an der Pommern. Nur 30 km von Lebork / Lauenburg entfernt, zwischen dem Lebsko-See im westlichen und dem Sarbsko-See im östlichen Teil des Landes befindet sich der nördl.

Der erste Sommerbesuch kam um die Jahrhundertwende, als Leba seinen Eisenbahnanschluss bekam, die natürlichen Schönheiten der Gegend rasch herumkamen und Leba bald nicht mehr nur wegen seiner Sprösslinge bekannt war. Eine architektonische Perle dieser Zeit ist das ehemalige Kurhaus von 1903, das heute das heutige Schlosshotel am Hochufer über der Ostsee liegt.

Die kleinen, einstöckigen Fischerhütten um den Fischerhafen aus dem neunzehnten Jh., der nicht nur das idyllische Stadtzentrum ist, zeugen noch heute vom antiken Fischerdorf, da hier wie immer gefischt wird. Ernährung, Kost, eine Sache, die man in Leba probieren muss: leckere super-frische Schollen.

In der Marina, die sich auch im Stadtzentrum von Leba liegt, duftet es nach Sole. Vom Segeln auf der Ostsee bis zum Verleih eines Surfboards oder eines Tretbootes finden Sie hier alles, was das Wassersportlerherz höher schlagen lässt. Leba ist als einer der schoensten Badeorte Polens bekannt.

Polens größter Sandkasten, die Laska Gora/Lonsk Düne, befindet sich im angrenzenden Slowinski-Nationalpark. Im Jahre 1570 kannten die Bewohner nur den Tipp, Liba zu verlassen und den Platz an das Ostufer des Leba-Flusses zu verlagern. Nur die Überreste der begrabenen Nikolai-Kirche aus dem XIV. Jh. zeugen noch heute vom antiken Legenden.

Mit dem Fahrrad kann man die Gegend entdecken, kaum fünf km von der farbenfrohen Hektik des Ostseebades enfernt, befindet man sich in einer Hügellandschaft der pommerschen Einöde. Genau dieser Abwechslung zwischen dem lauten Treiben eines Ostseebades mit allen möglichen Freuden und der weltvergessenen Einsamkeit macht Leba als Ferienort so attraktiv.

Was den Seeferien in Deutschland von den Feiertagen an der Ostsee abhebt, ist die beinahe südländische Leichtheit, mit der die Polinnen den Frühling feiern. Die Kaschubei, das nördlichste Zipfelland Polens, wurde durch Günter Grass' Buch "Die Blechtrommel" bekannt und ist besonders für Naturfreunde und Radler einen Besuch wert.

Mit Günter Grass stellte sie ein Literaturdenkmal für die westslawisch kaschubischen Stämme auf, von denen einige immer zu wenig Deutsche und andere zu wenig Polen waren. Kaschubien ist nicht nur die Küste mit weiten, oft verlassenen Sandstränden im Nordwesten Danzigs, sondern auch die reizvolle Seenplatte der Kaschubischen Schweiz im polnischen Kaszubskie.

Die charakteristische Moränenregion mit bis zu 200 m hohen Eiszeithügeln und rund 250 Teichen zählt zu den grössten Waldgebieten Polens. Selbst in der Hauptsaison ist es nicht schwierig, einen ruhigen, schönen Platz zum Schwimmen zu haben. Das ist kein Flachland, die bis an die Küsten reichende Moränelandschaft wirkt leicht hügelig.

Unmittelbar am Strand liegen Salzsümpfe, Moore und Sümpfe, die nur durch die küstennahen Wälder vom Strand abgetrennt sind. Aber auch die Küstenlandschaft selbst ist vielfältig und setzt sich aus schroffen Klippen, dann wieder waldigen Klippen zusammen, die leicht in die Ebene münden. Debki, ein kleiner Seebad in der Nähe, ist ein wahres Naturistenparadies, da es einen der wenigen FKK-Strände in Polen gibt.

In Jastrzebia Gora/Habichtsberg beginnen die schönsten Abschnitte der Küsten mit ihren wildromantisch waldigen Klippen, die am Cape Rozewie/Rixhöft, dem "Nordpol Polens", eine Seehöhe von 45 Meter haben. Die moränische Landschaft der Kaschubenschweiz ist beinahe wie ein Mittelgebirgszug, in der Landschaft dem Küstenstaat ähnelnd, aber mit stärkeren Hängen, höher gelegenen Höhen und tiefer liegenden Schnitten sowie in Talbecken liegenden See.

Der Kalvarienberg Wejherowo ist der bedeutendste Wallfahrtsort der Kaschubei und befindet sich etwa drei km von der Hauptstadt Wejherowo enfernt. Zu besichtigen sind das Kartäuserkloster aus dem XIV. Jh., der Markt mit den wunderschönen Häusern der Gründerzeit sowie das Kaschubenmuseum. Zoppot, das sagenumwobene, modische Seebad ist ein Ort der Begegnung für junge Reiche, junge Gastfamilien, aber auch junge Musikfreaks - das ist seit hundert Jahren der Fall.

Zoppot ist mehr als nur ein Seebad an der Ostsee. Kulturelles Top-Angebot mit vielen Auftritten, kilometerlangen weißen Sandstränden und erstklassiger Gewässerqualität sorgt für Touristenströme: Zwei Mio. Gäste pro Jahr machen Zoppot zu einem der schönsten Seebäder Polens. Das Städtchen profitierte von der unmittelbaren Nachbarschaft zu Danzig und dem guten Namen des modischen Badeortes, denn es hat schon immer Prominente angezogen.

Auf der 1827 gebauten und heute mit 511 Metern längsten hölzernen Mole der Erde schlenderten die Reiche und Schöne aus ganz Europa. In den wunderschönen, antiken Häusern befinden sich heute oft Gästehäuser und im Sommer viele Gäste. Dass Zoppot schon lange wieder eine Sommersiedlung für die Reichsten ist, zeigt das Angebot: Abendessen im GrandHotel neben dem Steg, Teetrinken auf der Strand-Terrasse, abendliches Spielen im Kasino und vielleicht ein Umweg über Sopots Gourmettempel "Villa Hestia", dessen Jugendstil-Ambiente das Blickfeld umhüllt.

Aber vor allem im Hochsommer ist es ein beliebter Platz für Jugendliche, mit Stranddiskotheken und einem großen Open-Air-Angebot. Von der Westküste der Flussstrecke hat man den besten Ausblick auf die gegenüberliegenden Aussichtspunkte. Eine trotzige Backsteinhalle, so dominant und riesig, dass die Stadt mit gleichem Namen auch heute noch untergeht.

Marienburg befindet sich in der Nähe von Danzig. Am besten ist die Struktur der Marienburg von der Innenstadt aus zu erkennen: die Festung im hohen Westen, das zentrale Schloss mit der üppig strukturierten Außenfassade des Hohen Schlosses in Richtung Süd. Marienburg, 1270 erbaut, war ab 1309 Sitz des Deutschordens und dokumentiert auf eindrucksvolle Weise mehr als siebenhundert Jahre deutsche und polnische Zeitgeschichte.

Bis zur ersten Division 1772 dienten sie 315 Jahre lang als Wohnsitz der Polenkönig. Mehr als eine halben Millionen Kulturinteressierte besichtigen jedes Jahr die Festung, die von ehemaligen Polen nach schweren Kriegsschäden wieder aufgebaut wurde. Der Großmeisterpalast mit den Sommer- und Winterbüros (ein großer Raum ist ein Remter) und seinen Palmwedel.

Im ersten Stock des Nordtraktes befindet sich der große Kapitellsaal, während im Süd- und Osttrakt die Ritterwohnheime und im zweiten Stock der Rittersaal, der als Klosterbüro bezeichnet wurde. Die enorme Form- und Farbvielfalt von Ostseegold und eine fast unvorstellbare Verarbeitungsvielfalt zeigt sich hier in schönen Ausstellungsstücken.

Das Gebiet Masuren im Nordwesten Polens wirkt für die Besucher wie ein traumhaftes Reiseland aus einer anderen Zeit. Die gute Nachricht: Das ist auch heute noch möglich, denn das Vaterland existiert noch, erst jetzt wird es Masuren genannt und ist Teil Polens. Noch ist es eine teilweise nahezu unangetastete Naturkulisse, die dazu anregt, die eigene Stimmung zu genießen.

Bei einer Bootsfahrt auf dem Ostroda-Kanal geht es nicht nur über bezaubernde Gebirgslandschaften, sondern auch über diese. Nahezu gleichgültig rutscht das Fahrzeug dann hinter dem Kamm ins Meer, nur wenige Höhenmeter, und das Boot schwebt wieder. Welch ein seltsamer Weg, der in Ostroda in der Woiwodschaft Masuren im nördlichen Polen anfängt und sich nach Norden bis zum " Friesischen Haff " an der Ostsee erstreckt.

Für eine Weile reist das Boot auf einem Grachten, manchmal überquert es einen Stausee, dann wird es geschmuggelt und mehrere Male geht die Fahrt über den Festland. Der ganze Wasserweg ist 195 km lang, davon sind nur 48 km dem eigentlichen Wasserweg zugeteilt, der Rest der Trasse verläuft durch Teiche. Ungewöhnlich sind die Routen, auf denen die Boote über das Festland verkehren, auch bekannt als sanfte Hügel.

Hier werden die Fahrzeuge über die Schiene gezogen, ganz ohne Strom und Motorleistung, ausschliesslich durch die Wasserkraft, ein äußerst umweltschonendes Verfahren. Die Höhendifferenz zwischen den beiden Endstellen Elbing und Islawa ist 104 m und muss kompensiert werden, kein Hindernis mit diesem ausgeklügelten Schleusensystem aus zwei Schlössern und fünf Etagen.

Eine Reise in ein verzaubertes Gebiet, ein wahres Traumparadies für Wasservogel allerlei. Olsztyn, die Provinzhauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren, befindet sich im Gebiet von tausend glasklaren Teichen und finsteren Waldgebieten und wird 650 Jahre jung. Anlass genug für die Hansestadt, ihren Bürgern und Besuchern ein Jubiläums-Jahr zu präsentieren.

In Olsztyn gibt es einen günstigen Ausgangspunkt für Exkursionen in die Masurische Seenwelt, da die junge Metropole fast jede mögliche Tourismusinfrastruktur hat. Neue Stadtteile haben sich erweitert und umgeben nun die ganze Innenstadt. Es ist klar, dass diese Großstadt blüht. Diese Satellitenstädte verschlingen die umliegenden Ortschaften, weil die Menschen von der Umgebung angezogen werden, weil es hier Arbeit gibt.

1999 wurden die drei existierenden Universitäten der Region zur Warmia-Masurian University zusammengelegt, an der mehr als 30000 Studierende teilnahmen. Das bestärkt seinen Eindruck, dass Olsztyn eine kleine Insel ist. Auf dem Fischmarkt befindet sich das Wohnhaus der "Gazeta Olsztynska" / Trg Rybny, der Stammsitz der polnischen Tageszeitung gleichen Namens, die seit über 115 Jahren existiert.

Der Marktplatz, der vom ehemaligen Stadthaus dominiert wird, ist von Giebelhäuschen - teilweise mit Arkaden - umgeben und verbreitet im Hochsommer ein beinahe mediterranes Ambiente mit seinem farbenfrohen Trubel und Strassencafés - Piazza-Feeling in Polen.

Ebenfalls einen Besuch wert ist der Burgenpark an der Lyna/Alle, der durch Olsztyn fließt und der der Gemeinde früher ihren Name gab. Die kopernikanische Ortschaft Olsztyn ist ohne das etwas außerhalb der alten Ortschaft gelegene und dennoch gut zu Fuss erreichbare Planeten- und Sternwarte nicht vorstellbar.

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