Urlaub Beschwerde

Ferienbeschwerde

eine schriftliche Beschwerde an den Reiseveranstalter zu richten. "Die meisten Beschwerden können vor Ort gelöst werden", erklärt Sybille Zeuch vom DRV. in einer schriftlichen Beschwerde an den Reiseveranstalter. Für Reisemängel gilt eine Frist von einem Monat nach der Rückkehr aus dem Urlaub. Die Gewährleistungsansprüche müssen innerhalb von zwei Jahren nach der Rückkehr aus dem Urlaub gerichtlich geltend gemacht werden, um die Verjährung zu vermeiden.

Forderungen gegen Veranstalter

Verschmutzungen im Schwimmbad, Schädlinge im Hotel, Baustellenlärm oder Flugverspätungen - bei Reisemangel reduziert sich der Reisepreis für Paketreisen. Wenn die Pauschaltour bis zum 30.6. 18 Uhr ausgebucht war, basieren die Forderungen auf der bisherigen Gesetzeslage. Der BGH hat mit Beschluss vom 3.7. 2018 (Az.: X ZR 96/17) beschlossen, dass Fluggäste die zusätzlichen Kosten für einen alternativen Abflug vom Veranstalter einfordern können, wenn der ursprüngliche Rückflug aufgeschoben wird und die Fluggäste dann auf eigene Initiative einen alternativen abfliegen.

Für sich, ihren Mann und ihre beiden Töchter nahm die Beschwerdeführerin eine Reise in die Türkei für ? 4.874,- vor. Der Kläger hat dann aus eigener Initiative und ohne vorherigen Kontakt mit der Angeklagten bei einer anderen Airline einen Alternativflug nach Frankfurt für den gleichen Tag gebucht. Der Kläger reichte bei dem Angeklagten gut fünf Monaten nach seiner Rückgabe Schadensersatzansprüche ein und forderte die Bezahlung der durch den Ersetzungsflug entstehenden zusätzlichen Kosten in einer Gesamthöhe von ? 1.235.

Nach Auffassung des Gerichtes liegt der Anlass darin, dass der Reiseorganisator dem Reiseteilnehmer nicht mitgeteilt hat, dass der Reiseteilnehmer stets eine Mängelrüge zu erheben hat. Im Falle einer Verspätung oder Stornierung von Flugreisen ist es ratsam, den Reiseanbieter zunächst (schriftlich) über den Fehler zu informieren und Abhilfe zu ersuchen. Falls der Reiseanbieter keine alternative Beförderung anbietet, kann der Reiseteilnehmer selbst einen Transport reservieren und vom Reiseanbieter Rückerstattung einfordern.

Der Anspruch auf Herabsetzung des Preises gegenüber einem Veranstalter setzt voraus, dass die gebuchte Tour eine Pauschaltour ist. Pauschalreisen sind als "Servicepakete" zu betrachten, die in der Regel Reisen, Übernachtung/Verpflegung und/oder andere Reisedienstleistungen (z.B. Sightseeing-Touren, Sportprogramme) beinhalten. Sie werden von einem Veranstalter zusammengefasst und zu einem Einheitspreis angeboten.

Anspruchsteller für alle Forderungen ist der Veranstalter. Die Geltendmachung seiner Forderungen hat der Einzelreisende unmittelbar gegenüber dem betreffenden Vertragspartei zu erfolgen. Im Falle einer Reisepauschalreise ist der Veranstalter Vertragspartei und Gegner des Anspruchs des Reiseteilnehmers auf Minderung oder Schadensersatz. Im Regelfall vermitteln die Reisebüros nur zwischen den Vertragsparteien. Die Reisebüros fungieren regelmässig nur als Mittler zwischen den Auftraggebern und den Reiseveranstaltern.

Rechtliche Ansprüche wegen eines Reisemangels müssen daher in der Regel unmittelbar gegenüber dem Tourveranstalter geltend gemacht werden. Reklamationen und Reklamationen kann das Reiseunternehmen nur annehmen und an den Reiseanbieter weiterleiten. Woran mangelt es an Reisen? Im Falle einer Reisepauschalreise besteht ein Sachmangel, wenn die vom Reiseunternehmen zugesagten Reiseleistungen nicht erbracht werden und die Tour mit Irrtümern belastet ist, die den Gegenwert oder die Eignung für den bestimmungsgemäßen oder vertragsgemäßen Gebrauch erheblich herabsetzen.

Maßgeblich ist: Ein Mangel an Reisen ist in der Regel vorhanden, wenn die Reiseleistung des Reiseveranstalters von den vertraglichen Regelungen abweicht. Wenn es sich lediglich um eine Unannehmlichkeit, landestypische Umstände oder eine allgemeine Lebensgefahr dreht, gibt es in der Regel keine Ausfälle. Eine Übersicht über den Reisepreisnachlass für die meisten Reisemängel gibt die Reisepreisminderungstabelle:

Das Fehlen von Reisen muss zunächst unmittelbar am Reiseziel rügen und eine Abhilfemaßnahme einfordern. Sollten Sie während Ihres Urlaubs einen Mangel an Reisen bemerken, kontaktieren Sie bitte den Reiseleiter am Reiseziel - nicht an der Hotelrezeption! - und beschreiben Sie die erkannten Fehler, damit schnellstmöglich Abhilfemaßnahmen ergriffen werden können. Sie sollten auch nachweisen, dass Sie im Falle eines Streits nachweisen können.

Fotografieren Sie, wenn möglich, z.B. das verschmutzte Schwimmbad, lassen Sie sich im Falle einer Verspätung von der Fluglinie bescheinigen oder erfassen Sie Adressen von Zeitzeugen, die das Fehlen einer Reise nachweisen. Zur Geltendmachung Ihrer Minderungsansprüche gegen den Veranstalter müssen Sie folgende Punkte beachten: Die Reklamation muss innerhalb eines Monats nach der Rückreise schriftlich beim Veranstalter eingereicht werden.

Ansprechpartner ist der Tour Operator, nicht Ihr Reiseunternehmen! Im Reklamationsschreiben den Mangel an Reisen so präzise wie möglich darlegen und eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen. Was kostet der Preisnachlass? Die Höhe der Reisepreisermäßigung, die Sie im Falle eines Reisemangels beim Reiseanbieter einfordern können, richtet sich nach dem jeweiligen Fall. Im Regelfall schickt der Organisator einen Kreuzscheck, wenn er den Mangel an Reisen einräumt.

Sie müssen keinen Gutschein akzeptieren, um den Reisepreisnachlass zu kompensieren. Akzeptieren - Achtung: Gegenüberstellung! Derjenige, der Mängelrügen meldet und dann einen Check vom Veranstalter bekommt, hat weitere Forderungen verloren, wenn er diesen ohne Beanstandung eingelöst hat! Akzeptieren Sie daher den vom Veranstalter offerierten Check nicht, wenn Sie mit der Reisepreisermäßigung nicht übereinstimmen und weitere gesetzliche Forderungen einfordern.

Bezahlt der Veranstalter den geforderten Reisepreisnachlass trotz Zahlungsziel und Erinnerung nicht, muss nicht immer ein Anwalt hinzugezogen werden. Insbesondere bei geringeren Forderungen fordert sie den Veranstalter zur Abmahnung auf.

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