Monatsarchiv für April 2008

Riesengebirge Polen

Mittwoch, den 30. April 2008

Das höchste Teilgebirge der Sudeten, das Riesengebirge, verläuft an der Grenze zu Polen und Tschechien. Der subalpine Charakter mit eiszeitlichen Gletscherkaren, Bergseen und den steilen felsigen Flanken ist typisch für das Riesengebirge.

Auf der Nordseite des Riesengebirges fällt das Gebirge steil zum Hirschberger Tal hinab. Die Flüsse verlaufen oft in engen Felsschluchten und bilden aufgrund des starken Gefälles imposante Wasserfälle, wie z.B. der Zackelfall (Wodospad KamieÅ„czyka) mit 27m oder der Kochelfall (Wodospad Szklarki) mit 13,5m.

Bereits im 18. und 19. Jahrhundert gab es häufig Besteigungen des mit 1602m höchsten Berges der Schneekoppe. Das Riesengebirge zählt zu den traditionsreichsten Touristengebieten in Mitteleuropa. So setzten sich die auf polnischer und tschechischer Seite gegründeten Riesengebirgsvereine die touristische Erschließung des Riesengebirges zum Ziel. Insgesamt schuf man ein Wegenetz von 3000km. In den letzten Jahrzehnten erfolgte vor allem ein Ausbau der Skigebiete mit Liften und neuen Abfahrtspisten.

Das Riesengebirge hat sich vor allem für Deutsche und Holländer wieder zu einem beliebten Urlaubsziel im Sommer und Winter entwickelt. Große schneesichere Gebiete auf polnischer Seite befinden sich in Szklarska PorÄ™ba (Schreiberhau) und Karpacz (Krummhübel).

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Zackelfall

Nationalhymne Polen

Dienstag, den 29. April 2008

“Noch ist Polen nicht verloren” („Jeszcze Polska nie zgineÅ‚a“) so beginnt die polnische Nationalhymne. Geschrieben wurde sie von Jozef Rufin Wybicki 1797 in Italien. Sicherlich ein ungewöhnlicher Ort aber Jozef Wybicki war Mitglied jener Truppen denen nach der Teilung Polens in Italien Gastfreundschaft gewährt wurde, die unter Napoleon in Italien und Spanien dienten. Unter der von General Jan Henryk Dabrowski gegründeten polnischen Legion wurde dieses Lied schnell zur Hymne. Auch der Bekanntheitsgrad wuchs immer mehr, eroberte die Herzen aller Polen und überdauerte die fast 150 Jahre der Unterdrückung. 1926 wurde die Mazurek Dabrowskiego dann offiziell zur polnischen Nationalhymne erhoben.

deutsche Übersetzung (inoffiziell) der polnischen Nationalhymne

Noch ist Polen nicht verloren,
Solange wir leben.
Was uns fremde Übermacht nahm,
werden wir uns mit dem Säbel zurückholen.

Marsch, marsch, Dabrowski,
Von italienischem Boden bis nach Polen.
Unter deiner Führung
Vereinen wir uns mit der Nation.

Wir werden die Weichsel und Warthe durchschreiten,
Wir werden Polen sein,
Bonaparte gab uns vor,
Wie wir zu siegen haben.

Marsch, marsch, Dabrowski …

Wie Czarniecki bis nach Posen
Nach der schwedischen Besetzung,
Zur Rettung des Vaterlands
Kehren wir übers Meer zurück.

Marsch, marsch, Dabrowski …

Da spricht schon ein Vater zu seiner Barbara
Weinend:
“Höre nur, es heißt, dass die Unseren
Die Kesselpauken schlagen.”

In Bedomin (Bedzin) befindet sich im Geburtshaus von Jozef Wybicki das Museum der Nationahymne. Die interessante Geschichte der Nationalhymne wird hier anhand vieler Urkunden und Andenken erzählt.

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Jozef Rufin Wybicki

Grenzuebergaenge Polen

Montag, den 28. April 2008

Hier mal eine Übersicht der wichtigsten Grenzübergänge zwischen Deutschland und Polen

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1. Ahlbeck- Swinouscie (Swinemünde) Fahrräder,PKW, Busse im Linienverkehr

2. Linken- Lubieszyn PKW, LKW

3. Pomellen- Kolbaskowo A11 Berlin- Stettin PKW, LKW

4. Rosow- Rosowek nur PKW

5. Schwedt- Krajnik Dolny PKW, LKW

7. Kietz- Kostrzyn PKW, LKW

8. Frankfurt/O.- Slubice nur PKW

9. Frankfurt/O.- Swiecko A3/E30 Berlin- Frankfurt/O. PKW, LKW

10. Guben- Gubin PKW, LKW

11. Forst- Olszyna A15 Cottbus- Zary, PKW, LKW

12. Bad Muskau- Leknica nur PKW

13. Podrosche Przewoz nur PKW

14. Ludwigsdorf- Jedrzychowice A4/ E40 PKW, LKW

15. Görlitz- Zgorzelec nur PKW

16. Zittau, Chopin Str.- Sieniawka PKW, LKW bis 7,5t

16. Zittau, Friedensstr. - Porajow nur PKW

Kolberg Polen

Sonntag, den 27. April 2008

Das Sol- und Kurbad Kolberg (polnisch KoÅ‚obrzeg) ist eine Hafenstadt in der Woiwodschaft Westpommern. Hauptsächlich leben die Menschen vom Tourismus in Fischereiwirtschaft.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Kolberg zu einem See-, Moor- und Solebad. Ab 1975 wurden anstatt Plattenbauten vorwiegend kleinere Häuser im historischen Stil gebaut. Auch sind in den letzten Jahren in der Altstadt viele Gebäude im altstadtgemäßen Stil entstanden. Der Fremdenverkehr hat aufgrund der zunehmenden Attraktivität Kolbergs in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Das heutige Wahrzeichen Kolbergs, der Leuchtturm, war das erste Gebäude der Stadt, welches nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Weiter sehenswert ist der Kolberger Dom, das Rathaus und das kleine Stadtmuseum mit einer Ausstellung der Kolberger Geschichte. Ebenfalls gibt es kleine Quelle mit stark salzhaltigem Salzwasser, das selber abgefüllt werden kann.

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Stettin Polen

Samstag, den 26. April 2008

Stettin (polnisch Szczecin) liegt rund 120km nordöstlich von Berlin an der Odermündung zum Stettiner Haff. Die Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern ist einer der größten Ostseehäfen der Ostsee.

Das dicht bebaute Innenstadtgebiet bildet sich aus dem historischen Stadtkern, der Altstadt, am westlichen Ufer der Westoder und der gründerzeitlichen Neustadt.

Das Schloss der Herzöge von Pommern nimmt in der Altstadt den höchsten Punkt ein und ziemlich in der Mitte des alten Stadtgebietes steht die gotische Jakobikirche, sie ist größte Kirche der Stadt.

Die Neustadt wird vor allem durch viergeschossige Gebäude geprägt. Hinter dem heutigen Rathaus liegt die Quinstorp-Aue, in der bereits zu Lebzeiten Papst Johannes Paul II. ein Denkmal errichtet wurde.

Weitere interessante und sehenswerte Bauwerke sind der gotische Loitzenhof, die spätgotische Peter- und- Paul- Kirche, die Jakobikirche, der Siebenmäntelturm und das alte Rathaus auf dem Heumarkt.

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Breslau Polen

Freitag, den 25. April 2008

Breslau (polnisch WrocÅ‚aw) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesiens und zählt mit über 635.000 Einwohnern zu der viertgrößten Stadt Polens. Mit zahlreiche Hochschulen, Theater und Museen bildet Breslau im gesamten schlesischen Raum das kulturelle und wissenschaftliche Zentrum. Breslau lieg an der Einmündung der Ohle in die Oder und durch die zahlreichen Nebenflüsse und Kanäle liegt die Stadt auf 12 Inseln, welche durch 112 Brücken verbunden sind. Die Stadt wird daher auch als das Venedig von Polen genannt.

Die 9 Museen, 10 Theater und jeweils eine Oper, Operette und Philharmonie bilden den kulturellen Rahmen Breslaus. Außerdem finden jedes Jahr zahlreiche Festivals statt. Zu den ältesten zählt das weltweit bekannte Wratislavia Cantans- Festspiel (seit1966) im September, das Jazz- Festival (seit1964) im Frühling und das seit 1962 im Februar stattfindende Festival der modernen klassischen polnischen Musik.

An den staatlichen und privaten Hochschulen befinden sich ca. 140.000 Studenten, die Breslau nachts zu einer lebendigen Stadt werden lassen. Die meisten Bars und Clubs befinden sich im Zentrum in der Gegend um den alten Marktplatz, wo sich auch das Rathaus befindet.

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Polen Schlesien

Donnerstag, den 24. April 2008

Schlesien (polnisch ÅšlÄ…sk) liegt im östlichen Teil Mitteleuropas und liegt auf beiden Seiten der Oder. Der größte Teil befindet sich auf polnischen Gebiet die Kleineren befinden sich in Deutschland und Tschechien. Bei der Neugliederung der Woiwodschaften wurden die historischen Grenzen teilweise berücksichtigt. Das polnische Schlesien ist größtenteils in den Woiwodschaften Niederschlesien, Oppeln und Schlesien aufgeteilt.

Wirtschaftlich gesehen zählt Schlesien zu den beliebtesten Investitionsstandorten Polens, besonders erfolgreich im Bereich der Automobilindustrie. Viele Infrastrukturprojekte konnten realisiert werden, wie etwa der Ausbau der Autobahn A4. Auch soll bis 2011 ein neuer internationaler Verkehrsflughafen in Breslau entstehen.

Nicht nur wirtschaftlich ist das schlesische Gebiet interessant. So ist ein Besuch der traditionell schlesischen Stadt Breslau immer lohnenswert. Auch der Hauptgebirgszug Schlesiens die Sudeten mit der Schneekoppe als höchste Erhebung ist landschaftlich sehr reizvoll.

Polen Tatra

Mittwoch, den 23. April 2008

Tatra (polnisch Tatry) ist ein Teil des Gebirgskomplexes der Karpaten. Der kleinere Teil der Tatra liegt in Polen der Größere in der Slowakei. Mit 2499 m über NN ist der Rysy der höchste Berg Polens. Die größte und bekannteste Stadt auf polnischer Seite ist Zakopane.

Auf slowakischer(1948) und polnischer (1954) wurden jeweils zwei Nationalparks gegründet. Beide Nationalparks wurden dann von der UNESCO zu einem internationalen Biosphärenreservat (Gesamtfläche 113.000 Hektar) erklärt. Sie beherbergen über 1300 erfasste Pflanzenarten unterschiedlicher zonaler Vegetationstypen, angefangen von Buchenwaldgesellschaften bis hin zu Vegetationsformen alpiner Klimazonen. Ebenfalls umfasst die Fauna alle für die Karpaten typischen Raubtierarten, so sind die Wildkatze, der Luchs, Wolf und Braunbär hier heimisch.

Die Tatra lädt jeden Touristen immer Winter zum Skifahren und im Sommer zu ausgiebigen Wanderungen ein.

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Luftbild: Blick auf die Hohe Tatra

Salzbergwerk Wieliczka

Dienstag, den 22. April 2008

Rund 17km südöstlich von Krakau befindet sich die Stadt Wieliczka. Berühmt geworden ist dieses kleine Städtchen durch das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Salzbergwerk.

Der Steinsalzabbau begann bereits vor 700 Jahren, wurde aber 1993 eingestellt. Das Bergwerk ist ausschließlich für den Tourismus noch freigegeben und dient als Sanatorium. Bizarre Höhlen, Kapellen, Kathedralen, künstliche Seen und lebensgroße Figuren sind hier durch jahrhundertlange Arbeit der Bergleute entstanden. Diese phantastische Kunstwelt kann man entlang der Touristenroute (bis 130m Tiefe) sehen. Ebenso gibt es einen Heilstollen gegen Atemwegserkrankungen und es stehen Säle in denen man Feste feiern kann zur Verfügung.

Ein Film aus der Sendereihe “Schätze der Welt” zeigt wie der Salzabbau früher stattfand und welche Gefahren es gab. Außerdem sieht man die gewaltigen hölzernen Stützgerüste und Kapellen in denen heute noch Messen stattfinden. Der Film dauert 14 Minuten und ist links zu finden, eine ISDN Leitung ist Mindestvoraussetzung!

Eine Besichtigung kann bis zu 2,5h dauern auch ist eine Reservierung von Vorteil. Weitere Informationen über Öffnungszeiten, Preise, Besichtigungsregeln oder sonstigem sind hier zu finden.

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Nasza Klasa - Netzwerk Polen

Montag, den 21. April 2008

Nasza klasa ist ein polnisches Netzwerkportal, auch social communities genannt. Das im November 2006 von Maciej Popowicz (ein 22 jähriger Informatikstudent) gegründete Portal wächst in der letzten Zeit gewaltig. So surften vor einem halben Jahr noch 3 Millionen Polen auf  Nasza klasa, sind es mittlerweile 11 Millionen. Im einzigen polnischen Netzwerkportal ist somit jeder vierte Pole registriert. Maciej Popowicz ist mittlerweile Chef von 35 Mitarbeitern und hat es praktisch über Nacht geschafft, das Nasza klase zur meist geklickten Internetseite Polens wurde. Nachdem er 20% seines Portals verkauft hat, wurde er zu Polens reichstem Jungunternehmer. Das gesamte Portal möchte er allerdings nicht verkaufen, auch wenn ihm ein sehr lukratives Angebot gemacht wurde.

Nasza klasa bedeutet im Übrigen zu Deutsch “Unsere Klasse” und ist eine kostenlose Plattform, auf der Informationen ausgetauscht werden können. Den Benutzern stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Nachrichten können untereinander verschickt werden. Fotos können hochgeladen und kommentiert oder sogar eigene Foren eingerichtet werden. Von diesen Funktionen wird reichlich gebrauch gemacht. Auch persönliche Daten wie Email-Adresse, Telefonnummern sind von anderen Nutzern einsehbar.

Oft lernt man im Urlaub neue Leute kennen. Wer die neuen Bekanntschaften aus Polen pflegen will, kann schon fast davon ausgehen, dass der oder diejenige hier registriert ist. Leider steht dieses Portal nur in polnischer Sprache zur Verfügung und die Anmeldung gestaltet sich somit etwas schwierig wenn man der Sprache nicht mächtig ist. Also gleich helfen lassen bevor man wieder abreist.

Wisla Krakau Landesmeister

Sonntag, den 20. April 2008

Wisla Krakau konnte sich vorzeitig die polnische Meisterschaft sichern. Unerwartete Schützenhilfe erhielten sie von Lech Posen, die den engsten Verfolger Groclin Grodzisk am Samstag 2:1 schlugen. Das heutige Spiel gegen den Lokalrivalen wurde zwar 2:1 gewonnen, hatte aber für die Meisterschaft keine Bedeutung mehr.

Wisla Krakau konnte sich seit der Gründung am 13. Juni 1906 die polnische Meisterschaft insgesamt 11-mal sichern. Allein zwischen den Jahren 1999 bis 2005 konnten sie 5 Meistertitel in 7 Spielzeiten gewinnen.

Trotz der Erfolge auf nationaler Ebene blieb Wisla auf der internationalen Fußballbühne bisher ohne Titel. Als polnischer Meister sind sie nicht direkt für die Champions League qualifiziert. In den letzten Jahren scheiterten sie meist in der letzten Qualifikationsrunde.

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Feiertage Polen

Samstag, den 19. April 2008

Die Feiertage in Polen werden nach religiöser und weltlicher Herkunft begangen.

Ein kleiner Überblick wann diese im einzelnen stattfinden und deren Bedeutung.
- 1.Januar: Nowy Rok Neujahr
- Tag nach Ostern Ostermontag
- 1.Mai: Świeto Państwowe Tag der Arbeit/ Maifeiertag
- 3.Mai: Åšwieto Narodowe Treciego Maja Tag der Verfassung
- 8.Mai: Tag des Friedens (nicht arbeitsfrei)
- (bewegliches Fest) Fronleichnam
- 15.August: Wniebowziecie Najświetszej Maryi Panny Maria Himmelfahrt gleichzeitig Tag der polnischenArmee
- 1.November: Wszystkich Åšwietych Allerheiligen
- 11.November: Narodowe Åšwieto NiepodlegÅ‚oÅ›ci Tag der Unabhängigkeit (im Jahr 1918)
- 25.Dezember: Pierwszy dzień Bożego Narodzenia Weihnachtsfeiertag
- 26.Dezember: drugi dzień Bożego Narodzenia Weihnachtsfeiertag

Warschau Polen

Freitag, den 18. April 2008

Warschau (polnisch Warszawa) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Polens mit ca. 1,7 Mio. Einwohnern. Die an der Weichsel liegende Stadt befindet sich in der Woiwodschaft Masowien. Sie zählt zu den wichtigsten Verkehrs- Wirtschafts- und Handelszentren in Mittel - und Osteuropa. In der zu 18 Stadtbezirken gegliederten Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Theater, Museen und Baudenkmäler.

In der Altstadt Warschaus gibt es zahlreiche Kirchen, Museen und nach Originalen rekonstruierte Häuserfassaden. Die aus dem 16. und 17. Jahrhundert ursprünglich stammenden Gebäude mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Cafes laden jeden zu einem Spaziergang ein.

Die meisten historischen Gebäude befinden sich entlang des Königwegs. Dieser beginnt am Königsschloss, welches sich in der Altstadt befindet. Der 10 km lange Königsweg führt entlang der Weichsel und zählt zu den längsten Repräsentationsstraßen der Welt. Entgegen der Altstadt wurden hier weiträumige Gärten, Parkanlagen, große Paläste und Wohnhäuser gebaut. In den ehemaligen Adelspalästen befinden sich heute die Regierungs- und Verwaltungsbezirke. In der Zukunft sollen Teile der Prachtstraße für den Verkehr gesperrt werden und zu einer Flaniermeile mit Geschäften ausgebaut werden.

Entzug Fußball-EM 2012?

Donnerstag, den 17. April 2008

Droht der Entzug der Fußballeuropameisterschaft 2012 für Polen und der Ukraine als Austragungsort?

Der polnische Regierungschef Donald Tusk traf in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit der ukrainischen Regierungschefin Juli Timoschenko zusammen. Beide Seiten unterzeichneten Vereinbahrungen und hoffen dass sich die “Einstellung” der UEFA ändern wird. Michael Platini (UEFA-Präsident) kritisierte zufuhr im Januar den Rückstand bei den Stadionbauten und den Infrastrukturvorhaben. Er forderte beide Länder auf in diesem Sommer deutliche Fortschritte vorweisen zu können. Die größte Sorge der UEFA ist, ob denn beide Länder es schaffen die nötigen EM-Bedingungen zu realisieren. Dabei geht es vor allem um die nötigen infrastrukturellen Verkehrsverbindungen wie Eisenbahn, den Bau von Autobahnen und Hotels. Allein in der Ukraine müssen nach offiziellen Angaben mehr als 18 Milliarden Euro für die notwendigen Bedingungen investiert werden.

Der Korruptionsskandal im polnischen Fußballverband könnte für weiteren Imageverlust sorgen. Mindestens 29 Vereine sollen bei Spielmanipulationen beteiligt sein.

Wirtschaft Polen

Mittwoch, den 16. April 2008

5,7 Prozent Wirtschafswachstum im vergangenen Jahr. Eine Zahl auf die die Deutschen mit zweieinhalb Prozent neidisch sein könnten. Die Wirtschaft in Polen boomt seit Jahren, dies spüren die Menschen in Polen. So konnte die Arbeitslosigkeit, die 2004 noch bei 20 Prozent lag, fast halbiert werden. Trotz gestiegener Löhne ist ein so wirtschaftliches aufstrebendes Land interessant für ausländische Investoren. In einigen Branchen fehlen jetzt schon die Fachkräfte. So geht man davon aus, dass die milliardenschweren Projekte zur Fussballeuropameisterschaft, die 2012 in Polen und der Ukraine stattfindet, ohne Wissen und Fachkräfte z.B. aus Deutschland kaum termingerecht fertig gestellt werden können.

Auch der öffentliche Haushalt profitiert von der guten Wirtschaftslage. So konnten 2007 die Konvergenzkriterien (Maastrichter Kriterien) zur Einführung des Euro erstmal eingehalten werden.

Ein Problem könnte weiterhin zu hohe Inflationsrate bleiben. Aufgrund des starken Zuwachses an Beschäftigten und die zu erwarteten hohen Lohnsteigerungen wird 2008 mit einer Inflationsrate von 3,8 Prozent gerechnet.