Monatsarchiv für April 2008

Aufstand Warschauer Ghetto

Dienstag, den 15. April 2008

Bis vor dem Zweiten Weltkrieg hat Warschau mit ca. 400.000 Juden zu den größten jüdischen Zentren in der Welt gezählt. Nach dem Überfall auf Polen 1939 durch die Nationalsozialisten wurde in Warschau ein Ghetto eingerichtet. In diesem wurden dann Juden aus Warschau und Umgebung eingepfercht. Täglicher Hunger und Seuchen forderten ihre Opfer, allein im Juni 1942 starben ca. 100.000. Ab Sommer 1942 sollte das Ghetto schrittweise im Rahmen der Endlösung der Judenfrage” aufgelöst werden. Im Sommer 1942 wurden 300.000 Juden in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und vergast.

In den frühen Morgenstunden des 19. April 1943 rückten SS und Wehrmachtsverbände in das Ghetto ein um die restlichen Juden zu deportieren. Dieses mal waren die verschiedenen im Untergrund arbeitenden Organisationen vorgewarnt. Die Widerstandskämpfer waren schlecht bewaffnet so das der Aufstand von Anfang an zum scheitern verurteilt war. Der Aufstand war nach 4 Wochen mit der Zerstörung der Synagoge beendet.

Arie Wilner einer der Aufständischen begründete die Entscheidung zu kämpfen mit den Worten: “Wir wollen nicht das Leben retten. Niemand von uns wird hier lebend rauskommen. Wir wollen die Menschenwürde retten.”

Woodstock Polen

Montag, den 14. April 2008

Woodstock in Polen? Ja sowas in der Art gibt es! Es nennt sich Haltestelle Woodstock (Przystanek Woodstock) und findet seit 1995 alljährlich in Kostrzyn nad Odra (Kostrzyn an der Oder) statt. Das Sommer- Rock- Festival steht unter dem Motto “Liebe, Freundschaft und Musik”.

Die Idee für dieses Festival ist es sich bei den vielen engagierten Spendensammlern zu bedanken, die jedes Jahr Spenden für Kinderkrankenhäuser sammeln. Das Festival wird natürlich nicht von Spendengeldern finanziert. Es gibt zahlreiche Sponsoren damit die Kosten gedeckt werden können. Die gesamte Organisation übernimmt die Stiftung Wielka Orkiestra Swiatecznej Pomocy (Großes Orchester zur Weihnachtsfeier). Auf den Bühnen treten nationale und internationale Künstler gegen eine geringe “Entschädigung” (Fahrtkosten) auf und freuen sich jedes Jahr auf dieses größte “umsonst und draußen” Festival in Europa.

Ohne die Ordnungskräfte der Pokojowy Patrol (Friedens Kommando, Peace Patrol) währe diese Veranstaltung nicht möglich. Diese Team arbeitet rund um die Uhr, sorgt für Sauberkeit und Hilfe. Ebenfalls kann man neue Informationen bei ihnen bekommen.

Deutsche Seite “Haltestelle Woodstock” mit vielen Infos und Bildern

Flug Polen

Sonntag, den 13. April 2008

In den 90er Jahren erfuhr Polen eine regelrechte Privatisierungswelle. Innerhalb von 5 Jahren (1995-2000) stieg der Luftverkehr um 17 Prozent. Der Transport von Fluggästen stieg in der Zeit um 12 Prozent der Frachtguttransport um 10 Prozent.

Der in Warschau liegende Frédéric-Chopin-Flughafen ist mit einem Volumen von ca. 6Mio Passagieren der größte und bedeutendste Flughafen in Polen.

Die größte Fluggesellschaft Polens ist die LOT Polish Airlines, diese besitzt als Tochterunternehmen unter anderem die Billigfluggesellschaft Centralwings. Weitere Billigfluglinien die nach Polen fliegen sind Germanwings, Ryanair, EasyJet, WizzAir und SkyEurope.

Postleitzahlen Polen

Samstag, den 12. April 2008

Umgangssprachlich werden die Postleitzahlen in Polen kod pocztowy genannt, amtlich Pocztowy Numer Adresowy (PNA). Das am 1. januar 1973 eingeführte Format besteht aus 5 Ziffern, wobei die erste Ziffer die Region bestimmt. Das allgemeine Format (xx-xxx) wird durch einen Bindestrich getrennt. Ansonsten ist es ähnlich wie in Deutschland, größere Städte haben mehrere Postleitzahlen und kleine Städte oder Regionen eine. Es gibt auch Postempfänger wie z.B. das polnische Fernsehen die eine eigene Postleitzahl besitzen.

Hier mal eine Übersicht über die einzelnen Postregionen

  • 0 - Warschau, Masowien
  • 1 - Białystok, Ermland, Masuren
  • 2 - Lublin, Podlachien, Kielce, Radom, Heiligkreuz
  • 3 - Krakau, Kleinpolen, Rzeszów, Karpatenvorland
  • 4 - Kattowitz, Oberschlesien, Oppeln, Oppelner Schlesien
  • 5 - Breslau Niederschlesien
  • 6 - Posen, Großpolen, Zielona Góra, Gorzów Wielkopolski, Lebuser Land
  • 7 - Stettin, Westpommern
  • 8 - Danzig, Pommern, Bydgoszcz, Toruń, Kujawien
  • 9 - Łódź

Postleitzahlensuche Polen

Krakau Polen

Freitag, den 11. April 2008

Krakau (polnisch Kraków) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen. Die Bedeutung von Krakau liegt nicht in der Größe sondern das in der Stadt die Wurzeln der polnischen Nationalidentität liegen. Bauwerke aus den Epochen der Gotik, Renaissance und des Barocks prägen vor allem das Stadtbild. Mit ca. 750000 Einwohnern ist Krakau die dritt größte Stadt im Land, bis 1596 war sie Hauptstadt Polens und wird gerne als heimliche Hauptstadt gesehen.

In Krakau wurde die älteste Universität (Jagellon- Universität) gegründet. Seit Jahrhunderten ist Krakau eines der wichtigsten Bildungszentren Polens, insgesamt befinden sich um die 160000 Studenten in der Stadt. Diese verteilen sich auf 11 Universitäten und anderen Hochschulen.

Für Touristen sind vor allem die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sehr interessant. Zum einen das etwas Abseits von der Altstadt liegende Wawel-Schloss auf dem Wawel-Hügel mit dem zum Wahrzeichen der Stadt gewordenen Wawel-Drachen. Ebenfalls sehenswert ist der von Bürgerhäusern umgebene Rynek Główny (Hauptmark), er war größter europäischer Marktplatz des Mittelalters. Östlich der Altstadt befindet sich das ehemalige Judenviertel Kazimierz, hier wurde aufgrund der gut erhaltenen historischen Bausubstanz teilweise der Film “Schindlers Liste” gedreht. Des Weiteren gibt es über 100 Kirchen (Marienkirche, Barbarakirche) und Klöster in der Stadt, die 28 Museen mit Ausstellungsstücken aus ganz Polen sind ebenfalls ein Besuch wert. Wem das alles zuviel ist kann sich in den zahlreich vorhandenen Restaurants und den über 200 Kellerkneipen ausruhen.

Polen Flagge

Donnerstag, den 10. April 2008

Seit Anfang des 13 Jahrhunderts ist ein weißer Adler das Hauptemblem von Polen. In Verbindung mit dem roten Schild bildet es die Grundlage für viele Fahnen und Flaggen. Der Legende nach beschloss der erste Herrscher Polens, Lech (Existenz geschichtswissenschaftlich nicht belegbar) beim Anblick eines weißen Adlers, dieses als Emblem zu verwenden. Der Blick des Adlers ist nach heraldisch rechts gerichtet (vom Betrachter aus nach links). Zur Zeit der Volksrepublik wurde der Adler ohne Krone abgebildet. Bei offiziellen Anlässen wird eine Flagge gehisst, auf der sich das polnische Staatswappen in der Mitte des weißen Streifens befindet.

Am 1. August 1919 wurde die Flagge offiziell eingeführt und am 20 März 1956 nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt. Seit 1997 werden die polnischen Staatssymbole durch die polnische Verfassung geregelt.

Bei der offiziellen Einführung 1919 war der Farbton nicht definiert. Erst 1921 hat das Ministerium für militärische Angelegenheiten die Farbe Purpurrot festgelegt. 1928 bestand der polnische Präsident darauf, dass der korrekte Farbton Zinnoberrot sei, dies galt bis 1980. Nach den Normen CIE (Commission Internationale de l’Éclairage) wurde vom polnischen Parlament 1980 Rot festgelegt.

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Zweisprachige Ortsschilder Polen

Mittwoch, den 9. April 2008

Im Sommer sollen erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg in Regionen mit deutscher Minderheit zweisprachige Ortsschilder angebracht werden. Als erste Gemeinde wird das nordöstlich von Opole (Woiwodschaft Oppeln) liegende Radłów (deutsch Radlau) verwirklichen. Die Schilder mit deutschen Ortsnamen werden vor allem an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen zu finden sein.

Möglich machte dies ein 2005 verabschiedetes Gesetz im Parlament. Ryszard Galla (Vertreter der deutschen Minderheit im Parlament) sagte das dies ein “großer Schritt nach vorn” sei. Außerdem bemühen sich die regionalen Behörden um Akzeptanz bei der polnischen Mehrheit. Die Zweisprachigkeit der Schilder soll beide Nationen “nicht trennen, sondern verbinden” so Galla.

Aufgrund der deutsch polnischen Vergangenheit galt dies lange als ein brisantes Thema. Rund die Hälfte der Gemeindebewohner bekennt sich aber zu ihren deutschen Wurzeln. 17 Gemeinden mit deutscher Minderheit haben sich bereits angemeldet, 7 weitere bemühen sich um die Aufnahme im Register.

In Polen leben zurzeit etwa 150000 Deutschstämmige, diese sind vor allem in Schlesien beheimatet. Ähnliche Erleichterungen erhoffen sich Ortschaften mit Weißrussen, Litauern oder Kaschuben als Minderheit.

Danzig Polen

Dienstag, den 8. April 2008

Danzig (polnisch Gdańsk) ist eine Hafenstadt im Norden von Polen an der polnischen Ostsee. Sie ist Hauptstadt von der Woiwodschaft Pommern und hat ca. 460000 Einwohner. Zusammen mit den Städten Gdynia und Sopot bildet Danzig den Ballungsraum Dreistadt (polnisch Trójmiasto).

Danzig hat eine wechselvolle Entwicklung durchgemacht. Mehr als sieben Jahrhunderte lebten hier Deutsche, Polen und Kaschuben zusammen. Die gemeinsame Geschichte war nicht immer konfliktfrei aber man ist stolz auf die gemeinsam geschaffene Kulturlandschaft.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile der Innenstadt zerstört. Der fürsorgliche Wiederaufbau lässt nicht nur polnische sondern auch deutsche und holländische Einflüsse in der Architektur wieder erkennen.

Danzig als ehemalige Hansestadt war ein bedeutendes Mitglied der Hanse. Beeindruckend ist vor allem wie Danzig mit der See “zusammengewachsen” ist. Die Schiffe etwa können bis ins Stadtzentrum gelangen.

Viele Touristen besuchen auch das Denkmal der gefallenen Werftarbeiter, die im Dezember 1970 Widerstand gegen die kommunistische Herrschaft in Polen bildeten. Die aus einer Streikbewegung entstandene Gewerkschaft Solidarnośc ist vielen bekannt.

Die zahlreichen Geschäfte mit ihren Schmuckwaren aus Bernstein werden ebenfalls gut besucht.

Polen Ostsee

Montag, den 7. April 2008

Die 503km lange Küste ist vor allem durch ihre flache fast geradlinige Küstenlinie gekennzeichnet. Wanderungen in der noch vorhandenen ursprünglichen Natur oder erholsame Stunden an den weiten Stränden kann man hier verbringen. Die Ostesse lädt gerade zu langen Erlebnisreisen ein.

Im Westen liegt die Insel Wolin, sie ist nicht so bekannt wie ihre Nachbarinsel Usedom gilt aber als touristischer Geheimtipp. Auf ihr gibt es viele “unentdeckte” menschenleere Strände und Wanderwege. Auch die kleinen Dörfer und gemütlichen Städtchen warten darauf besucht zu werden.

Neben der Westküste ist auch die Ostseeküste mit ihren Sehenswürdigkeiten sehr interessant. Man sollte auf jeden Fall die Region Kaschubien und die Stadt Danzig besuchen. In Kaschubien gibt es vor allem herrliche Strände, Nationalparks und man hier die kaschubische Kultur kennenlernen. Die Verbindung zur Hanse kann man in Danzig auf Schritt und Tritt verfolgen.

Die polnische Ostsee bietet immer wieder neue Erlebnisse und ist daher immer mehr als einen Besuch wert.

Nationalpark Polen

Sonntag, den 6. April 2008

Die Nationalparks in Polen offenbaren den Naturfreunden abwechslungsreiche Landschaften mit einer vielartigen Tier und-Pflanzenwelt. Die naturkundlich wertvollsten meist unberührten Gebiete werden in 23 Nationalparks geschützt. Die Gesamtfläche beträgt ca. 300.000 Hektar. Einige von ihnen wurden auch von der UNESCO zu Weltbiosphärenreservate erklärt.

Alle Nationalparks sind für Touristen zugänglich und erfeuen sich großer Beliebtheit. Es bieten sich einzigartige weit ausgedehnte Sumpflandschaften, riesige natürliche Waldgebiete sowie Wanderdünen an der Ostsee.

Für die Erkundung stehen markierte Wanderwege und Naturlehrpfade zur Verfügung. Es können auch interessante Sammlungen in den Naturkundemuseen besichtigt werden. Für die Nationalparks gelten touristenfreundliche Vorschriften, es ist aber verboten die ausgewiesenen Waldwege zu verlassen und außerhalb der dafür bestimmten Plätze zu campen und Abfälle zu hinterlassen. Besondere Attraktionen sind ebenfalls die Widgehege in Białowieża und Miedzyzdroje. Dort kann man zum Beispel die in freier Wildbahn lebende Wisente beobachten.

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ein Wisent in freier Wildbahn

Starker Zloty

Samstag, den 5. April 2008

Letzte Woche durchbrach der Zloty die magische 3,50 Marke und erreichte mit 3,47 ein neues sieben Jahre hoch. Seit Februar 2004 ist der Wert des Zloty um ca. 30% gestiegen. Vor allem die Exportunternehmen beklagen diesen Zustand. Als Grund wird die Inflation im Land und der damit verbundene hohe Leitzins (5,75%) genannt. Von der Vereinignung polnischer Exporteure kamen verschiedene Vorderungen wie rationale Zinspoltik, Einsparungen im Haushalt und einen schnellen Beitritt zur EURO- Zone.

Für Urlauber aus dem EURO-Raum bedeutet dies, das sie weniger Zloty für ihren Euro bekommen. Ob und welche Maßnahmen ergriffen werden bleibt abzuwarten. Man geht davon aus das die Inflationsdynamik in der zweiten Jahreshälfte weiter abflaut und sich der Zloty wieder stabilisieren sollte. Spannend ist es auf jeden Fall.

Allgemeine medizinische Hinweise

Freitag, den 4. April 2008

Wer im Sommer seinen Urlaub in Polen verbringt, besonders in Waldgebieten, sollte sich vorher von seinem Hausarzt hinsichtlich der Schutzimpfung gegen Zeckenbisse beraten lassen. Eine Impfung gegen Hepatites A und Hepatites B wird ebenfalls empfohlen.
Wer doch mal krank wird und einen Arzt konsultiert, sollte beachten das die ärztliche Leistung in bar bezahlt werden muss. Dies gilt aber nur für Besucher und Touristen. Den Versicherten (gesetzlich bzw privat) wird daher empfohlen sich die “Europäische Versicherungskarte” bei ihrer jeweiligen Krankenkasse zu besorgen.

Autobahn Polen

Donnerstag, den 3. April 2008

Die meisten Autobahnen in Polen befinden sich noch im Aufbau, die Gesamtstrecke beträgt derzeit ca 700km. Der Ausbau des Autobahn- und Schnellstraßennetzes soll weiter stark voran getrieben werden. Viele Projekte sind in Planung aber noch nicht gesichert. Für die noch wenigen Autobahnen (A2 und A4) besteht die Mautpflicht. Für Motorräder und normalen PKW werden jeweils Gebühren von 5PLN (Teilabschnitte) bis 13PLN fällig. Direkt vor Ort an den jeweils vorhanden Mautstationen kann Bar (Złoty, EUR, US-Dollar) oder mit gängigen Kreditkarten (VISA, EuroCard, MasterCard) bezahlt werden. Das eingeführte Prepaid- Karten System, bei der man Rabatt bekommen kann, lohnt sich nur bei häufiger Nutzung der Autobahnen.

Straßenverkehr Polen

Mittwoch, den 2. April 2008

Wenn man mit dem eigenen Auto oder eines “Anderen” nach Polen einreist sollte man sich gut informieren welche Regeln und gesetzliche Bestimmungen zu beachten sind. Ich möchte hier einige Grundlegende erwähnen, es gibt aber bei weitem mehr. Als erstes sollte man wissen das der Fahrer insofern man nicht selber der Halter ist, eine Bescheinigung mit der Erlaubnis des Halters benötigt. Auch wenn der Halter als Passagier mitfährt. So eine Bescheinigung (Muster) kann man sich auf der Homepage der polnischen Botschaft ansehen.

Es wird ebenfalls empfohlen weiterhin die grüne Versicherungskarte mitzuführen, obwohl dies nicht mehr Pflicht ist. Im Falle eines Schadenfalls erleichtert es die Abwicklung erheblich. Ein Auslandsschutzbrief für Kraftfahrzeuge kann ebenfalls bei einem Unfall sehr hilfreich sein. Es können sehr hohe Gebühren bei einem Rücktransport nach Deutschland oder gar Verschrottung in Polen anfallen.

Seit April 2007 müssen alle Kraftfahrzeuge auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. In Polen gilt bei Alkohol am Steuer die 0,2‰ Grenze. Bereits geringe Überschreitungen können mit Freiheitsstrafe geahndet werden. Man kann durchaus mit Führerscheinentzug und Fahrzeugsicherstellung rechnen. Also Hände weg vom Steuer wenn ihr was getrunken habt!

Wie in Deutschland ist das Telefonieren während der Fahrt verboten, Freisprechanlagen sind aber erlaubt.

Masuren

Dienstag, den 1. April 2008

Unter dem Begriff Masuren wird meist das Gebiet der Masurischen Seen verstanden, diese sind eine der größten Seenlandschaft im Norden von Polen und wurde vor allem durch die Eiszeit geprägt. Es gibt ca. 2700 größere und kleinere Seen, die etwa 7% des Gebietes einnehmen mit einer Wasserfläche von ca. einem Hektar. Die beiden Größten sind der Spirdingsee 114 km² und der Mauersee mit 104 km². Die meisten Seen sind durch Flüsse und Kanäle verbunden und sind daher für Wassersport sehr geeignet. Für Kanuten und Segler ergibt sich hier praktisch ein hunderte langes Wassernetz. Ebenfalls gibt es überall gute Bademöglichkeiten. Rund um die Masuren gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten, es gilt nicht umsonst als eines der größten Ferienregion Polens. Die östlichen Masuren sind touristisch weniger besucht, sie eignen sich vor allem für Urlauber die Ruhe und Natur pur suchen. Es gibt zahlreiche Bauernhöfe die sich darauf eingestellt haben.