Arbeitserlaubnis Polen

Seit dem 17.01.2007 benötigen deutsche Arbeitnehmer die in Polen arbeiten möchten keine Arbeitserlaubnis mehr, der Zugang zum polnischen Arbeitsmarkt steht für alle EU-Bürger uneingeschränkt offen. Als EU-Bürger hat man die Möglichkeit sich in Polen bis zu drei Monate aufhalten zu können, die gilt auch für Angehörige eines EU-Bürger, die selbst keine EU-Bürger sind. Bei längerem Aufenthalt ist man verpflichtet sich bei dem zuständigen Wojewoden registrieren zu lassen. Ein Beschäftigungsnachweis oder eine schriftliche Erklärung des Arbeitgebers zur beabsichtigten Einstellung sind von einem Arbeitnehmer vorzulegen.

In den vergangenen Jahren sind viele Polen aus ihrer Heimat ausgewandert, nachdem sich westeuropäische Arbeitsmärkte für polnische Arbeitnehmer geöffnet haben. Vor allem Fachkräfte haben ihr Land verlassen um eine besser bezahlte Stelle zu finden. Dies hat zwar den Arbeitsmarkt in Polen entlastet, allerdings haben polnische Unternehmen immer größere Probleme wichtige Positionen in der Firma mit Fachkräften zu besetzen. Vor allem an Ingenieure, kaufmännisches Fachpersonal, Baufachkräfte, Ärzte und Krankenschwestern mangelt es auf dem polnischen Arbeitsmarkt. Zum Beispiel geht die polnische Ärztekammer davon aus, dass ca. 20.000 polnische Ärzte im Ausland arbeiten, Pflegekräfte und Krankenschwestern sollen sogar 3-mal soviel sein. Weitere Informationen wie über Löhne, Steuern oder Sozialabgaben sind auf der Internetpräsenz der Bundesagentur für Arbeit nachzulesen.

Polen ist also nicht nur als Urlaubsland interessant. Wer mit dem Gedanken gespielt hat in Polen zu arbeiten, sollte sich beim nächsten Besuch Polens einfach mal umhören.

2 Reaktionen zu “Arbeitserlaubnis Polen”

  1. iuhfiudckjnc

    und die Polen brauchen immer noch die Arbeitserlaubnis in Deutschland…

  2. admin

    Zunächst einmal bin ich kein Experte im Arbeitsrecht oder ähnlichem.

    Ein interessanter Artikel könnte dir weiterhelfen falls dein Kommentar eine Frage sein sollte.

    P.S. ich verlang ja keine Klarnamen, aber…

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