Polnische Fertighaeuser

Mit der EU-Osterweiterung und Harmonisierung der Gesetze machen die Fertighäuser aus Polen attraktiv. Seit 1990 hat sich diese Branche immer weiter entwickelt. Von den ca. 15.000 Fertighäusern die weltweit geliefert werden gehen ca. 3.000 davon jedes Jahr nach Deutschland. Zuvor haben deutsche Baufirmen die Fertigteile in Polen produzieren lassen um auf dem deutschen Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Dies hat sich aber in den letzten Jahren verändert. Die polnischen Firmen haben die deutsche Bautechnologie adaptiert und sogar teilweise perfektioniert. Der Endverbraucher hat somit die Möglichkeit sein Fertighaus direkt bei der polnischen Firma zu bestellen.

Grundsätzlich wird der Hausaufbau in Polen vorgefertigt und die Fertigteile dann nach Deutschland angeliefert. Da Fundamente und Keller nicht von ausländischen Firmen gebaut werden darf, muss die eine Firma aus Deutschland erledigen. Die meisten polnischen Firmen haben aber dazu Partner in Deutschland sitzen.

Wie in jeder Branche gibt es auch in dieser sogenannte “schwarze Schafe”, daher sind auch einige Dinge zu beachten. Die polnischen Fertighäuser sind zwar durchaus günstig aber keine Billighäuser. Man sollte daher vergleichen und informieren. Referenzbauten der Firma können da einen schon weiterhelfen. Außerdem ist es ratsam eine Firma zu nehmen die ein deutsches Qualitätszertifikat besitzt, da die Bestimmungen so eines zu bekommen sehr hoch angesetzt sind. Man sollte sich auch einen Nachweis über die benutzten Materialien geben lassen. Es soll in der Vergangenheit schon vorgekommen sein, dass Holz aus Tschernobyl (Ukraine) verwendet wurde.

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