Polnische Grammatik
Im Gegensatz zum Deutschen werden die Substantive grundsätzlich klein geschrieben. Eigennamen und Satzanfänge bilden hier eine Ausnahme und werden groß geschrieben. Für die Deklination ist die Unterscheidung von belebte - unbelebten und wahrnehmbare- nicht wahrnehmbare Subjekten wichtig. Wie andere slawische Sprachen hat die polnische Sprache ein kompliziertes Aspektsystem. Die alten Tempora (Aorist, Imperfekt und Plusquamperfekt) werden nicht mehr genutzt, somit das Tempussystem vereinfacht. Die Verben werden entsprechend nach Person, Numerus und Genus flektiert. Bis auf ein paar Ausnahmen werden die Adjektive (2 Arten: weichstämmige und hartstämmige) nach einem Grundmuster dekliniert.
Bei der Wortstellung im Satzbau gibt es keinerlei Einschränkung, man tendiert aber immer mehr zur Verbzweitstellung. Neben den heute geltenden 2 Numeri: Singular und Plural gibt es im polnischen Wortschatz immer noch Hinweise auf dem bis zum 16. Jahrhundert zusätzlichen Numeri: Dual.