Monatsarchiv für Juni 2008

Busreisen nach Polen

Montag, den 23. Juni 2008

Zwischen vielen Städten in Deutschland und Polen gibt es regelmäßige Busverbindungen. Unter anderem bietet dies die Deutsche Touring GmbH an, die auch mit anderen Veranstaltern zusammenarbeitet. Von Berlin aus bestehen auch regelmäßige Linienverbindungen nach Polen, z.B. nach Stettin. Fahrscheine der international verkehrenden Buslinien können online gebucht werden oder am Busbahnhof vor Ort, falls noch Plätze im Bus vorhanden besteht durchaus die Möglichkeit eine Fahrkarte beim Fahrer zu bekommen. Ermäßigungen z.B. für Kinder, Senioren oder Studenten können je nach Anbieter variieren.

Innerhalb Polens verkehren die PKS-Busse, einst Monopolist und heute immer noch größte Busunternehmen im Stadt- und Überlandverkehr. Das Verbindungsnetz ist gut ausgebaut, so dass man fast an jeden Ort gelangen kann. Die Lücken werden von den zahlreichen kleinen Busunternehmen geschlossen, die meistens mit Kleinbussen unterwegs sind. Nach der Stilllegung einiger unrentabler Eisenbahnstrecken sind viele Orte vor allem in ländlichen Gegenden nur noch mit dem Bus zu erreichen.

Arbeitsmarkt Polen

Sonntag, den 22. Juni 2008

Die wirtschaftliche Entwicklung war in den vergangenen Jahren gut und das Bruttosozialprodukt ist auch immer stark gestiegen. Die Arbeitslosenquote von derzeit ca. 7,7% liegt nur etwas über dem europäischen Durchschnitt, lange war Polen in dieser Statistik Schlusslicht in Europa. Weiterhin gibt es Probleme im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit, so ist laut Statistik ca. ein Fünftel von ihnen nicht erwerbstätig. Auch die ältere Bevölkerung und Frauen finden nur sehr schwer Arbeit. Diese Probleme sind aber in anderen Ländern ebenfalls vorhanden. Und ohne die einschneidenden Reformen in den 90er Jahren würde es in Polen wahrscheinlich ganz anders aussehen. Polen hat sich in der Hinsicht sehr gut entwickelt und wird dies auch weiterhin.

Nach dem westeuropäische Länder ihren Arbeitsmarkt für polnische Arbeitskräfte geöffnet haben, sind vor allem Fachkräfte nach Großbritannien, Irland, Schweden und weitere gegangen. Dies hat zwar den Arbeitsmarkt entlastet, allerdings fehlen nun diese Fachkräfte. Dies macht den polnischen Arbeitsmarkt auch für Deutsche interessant. Zudem hat sich auch der polnische Arbeitsmarkt uneingeschränkt für EU-Bürger geöffnet. Außerdem wurde auch der Aufenthalt erleichtert. So muss man sich erst bei einem Aufenthalt der länger als 3 Monate dauert beim entsprechenden Wojewoden persönlich registrieren lassen.

Polnisches Bier

Sonntag, den 22. Juni 2008

In Polen gibt es in fast jeder größeren Stadt eine eigene Brauerei.  Einige der größten und bekanntesten Brauerein befinden sich in der Woiwodschaft Lubuskie. Zu den bekannten Marken zählen unter anderem Zywiac, Tyskie, Warka, Lech und Lech Beliebt sind vor allem Sorten die weniger herb sind. Bei Frauen ist das Mischen des Bieres mit einem Fruchtsirup (z.B. Himbeersirup) sehr beliebt. Eine weitere Spezialität ist heißes Bier mit Honig oder Himbeersaft und Gewürzen.

Zu dem in Polen weit verbreiteste und bekannteste Bier zählt das Zywiec, welches auch gleichzeitig den Namen der Stadt trägt. Zywiec liegt am Rande der Beskiden und das Bier wird in der 1856 erbauten Stadtbrauerei gebraut. Zywiec schmeckt sehr kraftvoll und malzig.

Das Tyskie mit seiner klaren, leicht herben Note ist in Polen ebenfalls weit verbreitet. Neben der gleichnamigen Brauerei in Tychy gibt es auf dem Gelände auch ein großes Brauereimuseum.  Interessierte können sich die modernen Brauanlagen und alten Bauten besichtigen. Das Museum befindet sich in einer alten Kapelle, dort sind Flaschen, Gläser und Fässer-Sammlungen zu bestaunen. Tyskie wird als das leckerste Bier bezeichnet, obwohl die Zywiec Freunde selbstverständlich anderer Meinung sind.

Polnische Bracke

Samstag, den 21. Juni 2008

Die polnische Bracke (Ogar Polski) ist eine seit 1966 von der FCI anerkannte Hunderasse. Die Bezeichnung Bracke steht für Hunde, die auf Spur oder Fährte laut jagen. Die Rassegeschichte des Ogar Polski ist unbekannt, man geht aber davon aus das neben dem St.-Hubertus Hund, russische Jagdhunde und die deutschen Bracken in der Entstehung eine Rolle gespielt haben. Eine erstmalige Erwähnung in der Literatur gab es im 17. Jahrhundert und es ist auch bekannt das Hunde namens Ogar im Mittelalter für die königliche Jagd gezüchtet wurden. Früher fanden sie ihren Einsatz als Meutehund, heute eher als Stöberhund für Schwarzwild.

Der Ogar Polski kann eine Widerristhöhe von 65 cm erreichen. Der Körperbau ist mittelgroß und kompakt (bis zu 40kg) und spiegelt die Kraft und Ausdauer des Hundes wieder. Das Fell und die Unterwolle ist sehr dicht und die dicken Haare haben einen mittlere Länge. Die langen und lappigen Ohren haben einen tiefen Ansatz. Auffallend sind auch die dunkelbraunen Augen, die einen sanften ruhigen Blick ausstrahlen.

Das Wesen der polnischen Bracke gilt als sehr Menschen freundlich, kinderlieb und als nicht nervös. Außerdem ist sie verträglich gegenüber anderen Hunde, was wohl auf seine Meuteherkunft zurückzuführen ist. Die Jagdleidenschaft ist mit der entsprechenden Konsequenz gut in den Griff zu bekommen, trotzdem braucht er viel Auslauf und Beschäftigung. Im großen und ganzen ist die polnische Bracke ein sehr gutmutiger Familienhund, aber mit einer gewissen Portion Eigensinn.

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Polnische Fluggesellschaft

Samstag, den 21. Juni 2008

An der Spitze der in Polen agierenden Fluggesellschaften steht die PLL LOT (Polski Linie Lotnice S.A.) und sie ist gleichzeitig die größte polnische Fluggesellschaft. Die LOT nahm am 1.1.1929 ihren Betrieb auf und gilt somit als eine der ältesten Fluggesellschaften überhaupt. Die bewegende Geschichte Polens ging auch nicht an der LOT vorbei. So wurde das Unternehmen mal aufgelöst, dann mussten aufgrund der politischen Abhängigkeit zur Sowjetunion westliche Flugzeugtypen ausgemustert werden. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs musste sich die LOT auch den internationalen Wettbewerb stellen und kaufte nach und nach wieder westliche Maschinen. Mit der modernen Ausstattung und der hohen Servicequalität, unter anderem mehrere Preise damit gewonnen, konnte sich die LOT auf dem internationalen Markt etablieren. Im Oktober 2003 wurde sie außerdem in das Netzwerk der Star Alliance aufgenommen.

In Polen gibt es 12 Flughäfen mit nationalen und internationalen Verbindungen. Der Frédéric-Chopin-Flughafen in Warschau ist einer der bedeutendsten und höchsten Passagieraufkommen in Polen und gleichzeitig der Hauptsitz der LOT. Mit der Tochtergesellschaft Centralwings zusammen hatte die LOT 2006 ein Passagieraufkommen von fast 6 Mio. Die Low Cost- Airline Centralwings startete im Februar 2005. Durch die enge Zusammenarbeit mit Germanwings strebt die Marktführerschaft bei Low Cost- Verbindungen zwischen Deutschland und Polen an.

Aus dem Ausland stammende Gesellschaften sind zum Beispiel Wizzair aus Ungarn mit ca. 2 Mio. Passagieren und Ryanair aus Irland mit ca. 1,5 Mio.

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Eine Boing 737 der LOT

Polnischer Adel

Freitag, den 20. Juni 2008

Ursprünglich war der polnische Adel eine reine Kriegerkaste und der Adelsstand wurde als Szlachta (deutsch: Schlachta) bezeichnet. Mit der Königsmacht in Polen schuf die Szlachta die Adelsrepublik in Polen. An der Spitze war ein demokratisch gewählter König, der Vergleichbar ein auf Lebenszeit und gekrönter Präsident war.

Bis auf ein paar alte aus der heidnischen Zeit stammenden hatte der polnische Adel bis zum 16. Jahrhundert keine Familiennamen. Man fügte lediglich den Namen des Besitzes mit der Präposition z (deutsch: von) hinzu. Später änderte man diese in Eigenschaftswörtern mit der Endung ski oder icz.

Da sich die Polnisch-Litauische Union von Innen heraus (politisch, militärisch) selber schwächte, kam es zu den drei Teilungen Polens. Die Teilungsmächte (Russland, Preußen, Österreich) forderten vom Adel den Nachweis ihres Adeltitels. Der verarmte Landadel verlor so seine Adelswürde, da sie ihre Herkunft nicht nachweisen konnten. Dem Hochadel dagegen wurden seine Fürstentitel bestätigt.

Mit der Verfassung von 1921 wurde der Adel das erste Mal abgeschafft, erneut dann wieder 1945. Die Güter wurden parzelliert und auch nach 1990 wurde dem Adel nichts zurückgegeben. Teilweise kamen nach 1990 Adelstitel wieder in Gebrauch, außer in amtlichen Papieren. Heute existiert der Adel als Gesellschaftsklasse nicht mehr.

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Polnische Adlige in traditioneller Tracht (17.Jh)

Polnische Zeitungen

Freitag, den 20. Juni 2008

Die Gazeta Wyoborcza ist wohl eine der bekanntesten Tageszeitungen in Polen. Sie kam 1989 als erste unabhängige Tageszeitung auf den polnischen Mark und in den 90er Jahren war sie die auflagenstärkste Tageszeitung in Polen, die verkauften Auflagen lagen zwischen 400.000 und 850.000. Sie galt als Sprachrohr der Gewerkschaft Solidarnosc. Die Fakt ist ein Pendant zur deutschen Bild-Zeitung und machte der Gazeta Wyoborcza in den letzten Jahren die Spitzenstellung streitig.

Neben zahlreichen regionalen Zeitungen gibt es auch noch viele Magazine die wöchentlich erscheinen und Themenspezifische Magazine.

Eine der deutschsprachigen Zeitungen in Polen ist das Schlesische Wochenblatt, das mit einer Auflage von ca. 6.500 Exemplaren einmal in der Woche in Opole erscheint. Eine finanzielle Unterstützung erhält das Wochenblatt vom Außenministerium der Bundesrepublik Deutschland und vom Ministerium für Kunst und Kultur der Republik Polen.

Polnische Handelskammer

Donnerstag, den 19. Juni 2008

Mit aktuell 976 Mitgliedsunternehmen ist die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (DP IHK) (polnisch: Polsko-Niemiecka Izba PrzemysÅ‚owo-Handlowa, PNIPH) die größte bilaterale Kammer in Polen. Die 1994 gegründete DP IHK hat sich zur Aufgabe gestellt die deutschen Unternehmen in Polen zu unterstützen und Informationen über den deutschen Markt herauszugeben.

Mitglied bei der DP IHK kann jedes Unternehmen oder Organisation werden. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist die Tätigkeit auf dem deutschen und/oder polnischen Markt. Mit der Aufnahme in das Kontaktnetzwerk der DP IHK hat man die Möglichkeit auf die neuesten Informationen über Deutschland und Polen zugreifen zu können. Außerdem können die Unternehmen für die angebotenen Dienstleistungen der DP IHK Rabatte bekommen. Die DP IHK hat über die Jahre eigene Medien zur Präsentation entwickelt. Zu dem Portfolio gehören Internetseiten, Newsletter und Zeitschriften (WI-Wirtschaftsnachrichten). In diesen Medien können sich die Mitglieder (auch Nicht-Mitglieder) präsentieren. Außerdem bietet die DP IHK eine Teilnahmemöglichkeit an zahlreichen Veranstaltungen.

Polnische Kunst

Donnerstag, den 19. Juni 2008

Die Kunst Polens stand seit dem 10.Jahrhundert immer wieder unter wechselnden Einflüssen aus Mitteleuropa und Italien. Im 14. Jahrhundert haben sich dann eigene Stilvarianten entwickelt und im 18. Jahrhundert hat sich dann der betont nationale Charakter herauskristallisiert.

In den polnischen Städten spiegelt sich das gesamte Spektrum der europäischen Architekturstile wieder. Von mittelalterlichen (Rundkapellen) über gotischen (Dome in Krakau) bis hin zu barocken Baukünsten (Palais Krasinski in Warschau) ist in den Städten zu finden. Zahlreiche Architekturdenkmäler sind in Polen erhalten geblieben, obwohl mit dem geschichtlichen Verlauf Polens viele Baudenkmäler zerstört wurden. Die Erhaltung ist oft ein Ergebnis mühevoller Restauration und ein Wiederaufbau aus Trümmern in der Nachkriegszeit. Eines der besten erhaltenen Stadtensembles im Stil der Gotik und Renaissance ist Krakau. Eine gut erhaltene mittelalterliche Kleinstadt ist Kazimierz an der Weichsel.

In der bildenden Kunst erlangte vor allem der Jugendstil der Künstlergruppe “Sztuka” in Krakau an Bedeutung. International bekannt wurde auch die polnische Grafik, vor allem im Bereich der Plakatkunst. Die heutigen Künstler setzen sich unter anderem mit der jüngeren nationalen Geschichte und der Gegenwart auseinander.

Polen gegen B-Elf ausgeschieden EM2008

Mittwoch, den 18. Juni 2008

Vor dem Spiel gegen Kroatien hatte sich Polen noch so einiges ausgerechnet. Aber gegen die “B-Auswahl” von Kroatien konnte trotzdem nicht gewonnen werden, obwohl dies Grundvoraussetzung war. Die Mannschaft von Slaven Bilic war trotz der neun geschonten Spieler Polen klar überlegen. Den 1:0 Siegtreffer für die Kroaten erzielte Ivan Klasnic in der 53.Minute. Die Kroaten beendeten damit die Gruppe B mit dem Punktemaximum von neun Zählern vor Deutschland als Sieger.

Wie angekündigt, veränderte der Kroatische Teamchef seine Mannschaft gleich auf neun Position. Leo Benhakker sorgte hingegen für eine Überraschung als er die formschwachen Stammspieler Smolarek und Bak nur auf die Bank setzte. Das breite Mittelfeld der Polen machte von Anfang an nicht den Eindruck dieses Spiel gewinnen zu müssen. Die erste gute Möglichkeit hatten zwar die Polen mit einem Kopfball von Dudka (11.) nach einer Ecke von Krzynowek. Danach spielten aber nur noch die kombinationssicheren Kroaten und konnten sich vor allem über die linke Seite einige Vorteile erspielen.

Als einzigster Spieler war Boruc der polnische Schlussmann wieder einmal in Hochform und konnte mit seinen Paraden das 0:0 zur Halbzeit sichern. Nach der Pause holte Klasnic dann das nach was er in der ersten Hälfte noch verpasste. Nach dem Tor hat Kroatien das Spiel weiter unter Kontrolle gehalten und Polen konnte sich weiterhin keine nennenswerten Chancen erspielen.

Jetzt gilt es für Polen eine starke Truppe für die WM- Qualifikation und dann für die Europameisterschaft 2012 im eigenen Land aufzubauen.

Polnische Bahn

Mittwoch, den 18. Juni 2008

Der Personenverkehr wird in Polen von der Polnischen Staatsbahn AG (PKP S.A) bedient. Von der Geschäftsform her ist die PKP eine Aktiengesellschaft, seit der Reform von 2000 sind die Besitzer zahlreiche Gesellschaften. In den letzten Jahren hat die Qualität der Züge zugenommen, so dass sie kaum noch von den europäischen Anforderungen abweicht. In Polen verkehren unterschiedliche Arten von Zügen, das sind zum einen die Fernverkehrszüge wie Eurocity-, Intercity- und Expresszüge und die Regional-und Nahverkehrszüge.

Das Schienennetz ist sternenartig mit Warschau als Mittelpunkt angelegt. Weitere Verkehrsknotenpunkte sind Posen, Danzig, Stettin, Breslau, Krakau und Kattowitz. Die Großstädte werden durch InterCity-Züge verbunden. Eine wichtige Rolle spielt auch der Güterverkehr von und zu den Ostseehäfen. Obwohl Polen ein dichtes Bahnnetz besitzt, sind nicht alle Orte zu erreichen, dies betrifft vor allem die kleineren Orte. Grund dafür ist Schließung unrentabler Strecken in den letzten Jahren.

Die PKP bietet eine Suche auf Deutsch an, die Angaben müssen aber in polnischer Schreibweise angegeben werden. Sonst landet man auf der Warschauer Straße in Berlin anstatt in Warschau (Warszawa). Sonderzeichen sind allerdings nicht notwendig.

Polnische Kueche

Dienstag, den 17. Juni 2008

Was Gewohnheiten und Bestandteile angeht wird die polnische Küche als sehr bodenständig angesehen. Es gibt zwar regionale Unterschiede aber im Grunde ist sie auch zu den Nachbarländern sehr ähnlich. Durch die bessere Versorgungslage werden außerdem mehr Nahrungsmittel hinzugekauft, dies betrifft vor allem die vorher größtenteils Selbstversorgende Landbevölkerung. Es wird aber immer noch mehr selbst konserviert z.B. durch einwecken als in Deutschland.

In der Regel wird das Hauptgericht des Tages warm und am späten Nachmittag eingenommen. Zur Grundnahrung am Morgen und Abend bilden Wurst, Käse und Mischbrot. Früher wurden die Beilagen extra gereicht und eingenommen, erst in den letzten hat das Auflegen auf die Brotscheiben zugenommen.

Bigos (polnischer Krauttopf) zählt zu den typisch polnischen Gerichten. Bestehend aus Sauerkraut, Weißkohl, Trockenpilzen, Trockenpflaumen und unterschiedliche Mengen an Schweinefleisch, Schinken und Knoblauchwurst wird dieses polnische Nationalgericht auch gerne auf Vorrat gekocht. Für Bigos gibt es kein feststehendes Rezept, es wird je nach Anlass und Vorhandensein der Zutaten gekocht.

Erwähnenswert sind noch die Pierogi, diese gekochten oder in Butter angebratenen Teigtaschen gibt es mit verschiedenen Füllungen. Übliche Füllungen sind Gehacktes, Quark, Weißkohl, Speck oder weißer Bauernkäse.

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Bigos

Polnische Literatur

Dienstag, den 17. Juni 2008

Die polnische Literatur umfasst ca. 1000 Jahre Schriftentum. Die ersten Chroniken des polnischen Mittelalters entstanden bereits im 12. Jahrhundert. Außerdem wurden anonyme Gedichte und Lieder verfasst, die aber selten niedergeschrieben wurden. Für die Schreibkultur waren vor allem die Texte der Kirche wichtig. Der Dichter und Erzähler Mikolaj Rej gilt als Vater der polnischen Literatur. Er lebte im 16. Jahrhundert und war der Erste, der seine Texte auf Polnisch verfasste.

Mit den Worten

A niechaj narodowie wżdy postronni znaja, iż Polacy nie gesi, iż swój jezyk maja

Die Ausländer mögen wissen, dass Polen keine Gänse sind, dass sie ihre eigene Sprache haben

wollte er das Interesse der Polen an der eigenen Sprache wecken und ihnen zeigen, dass man in Polen nicht auf Latein schreiben muss.

Als das älteste und bekannteste polnische Dokument wird das aus dem 11. Jahrhundert stammende Schriftstück die Dagome ludex angesehen. Der wohl älteste lyrische Text, die Bogurodzica (Gottesmutter) stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den bekanntesten kirchlichen Liedern. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde dann die polnische Sprache zum ersten mal in der Literatur verwendet. Im darauffolgenden Jahrhundert erst sind die Dichter auch namentlich bekannt, diese gingen in ihren Werken über religiöse Themen hinaus und beschäftigten sich unter anderem mit dem alltäglichen Leben, Politik und Satire.

Polen Folklore

Montag, den 16. Juni 2008

In den ländlichen Gegenden findet man nicht nur Erholung vom Großstadtlärm, sondern auch die typische Polen Folklore. Die Bräuche, die dialektbehaftete Sprache und Trachten verstecken sich nicht in Museen sondern werden immer noch im Alltag ausgelebt.

So haben die Kaschuben ihre Kultur mit der Sprache und Bräuche immer noch für sich erhalten. Typisch dabei ist das Schnupfen aus einer Tabakdose, die wie ein kleines Horn aussieht. Diese besteht meistens aus Bernstein, Metall oder einem Rinderhorn.

Eine reiche Folkloretradition findet man auch in der Region der Podhale (Karpatenvorland). In dieser Region findet man auch die beliebten Urlaubsorte um Zakopane und Nowy Targ. Faszinierend für Touristen sind vor allem die Holzarchitektur der Goralenhäuser und -kirchen. Bekannt macht diese Region auch der Oscypek, dies ist ein Käse der aus Kuh- und Schafsmilch hergestellt wird. In den Schenken hört man oft den typischen Dialekt und die Musik der Goralen.

Als Zentrum der polnischen Spitze gilt die Gebirgskette des Beskid Slaski. Die aufwendigen Ajourmuster der Tischdecken, Blusen, Gardinen sind nicht nur in Polen bekannt. Im Spitzenmuseum von Koniakow hat man die Möglichkeit besonders kunstvolle Einzelstücke zu bewundern.

Es gibt noch viele weitere Regionen, die immer noch ihre alten Traditionen leben. Es lassen sich immer kleine Schätze der polnischen Kultur finden.

Mietwagen Polen

Montag, den 16. Juni 2008

In Polen gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich einen Mietwagen auszuleihen, wenn man nicht mit dem eigenen Auto anreist. Die meisten Anbieter findet man in den Städten und vor allem an den Flughäfen. Mit einem Mietwagen lassen sich problemlos die Städte mit ihren historischen Kulturdenkmälern erkunden oder die ursprüngliche Schönheit der Natur.

Polen verfügt über ein weit verzweigtes Straßennetz, so sind alle Ziel problemlos zu erreichen. Die zweispurigen Autobahnen und Expressstraßen verbinden vor allem die Großstädte Polens. Man sollte aber immer die Tempolimits beachten. Auf der Autobahn gilt ein Limit von 130 km/h und auf den Expressstraßen 110km/h. Auf Landstraßen, die meist durch kleinere Orte führen gilt ein Limit von 90km/h. Von 5.00-23.00 Uhr gilt in den geschlossen Ortschaften die 50km/h Grenze, ab 23.00Uhr darf man etwas schneller fahren und zwar 60km/h. Auch wenn man nicht mit dem eigenen Auto fährt, sollte man sich an die Limits halten.

Während der Fahrt ist das telefonieren mit dem Mobiltelefon verboten, außerdem besteht für alle Mitreisende die Gurtpflicht. Bei Nicht-Einhaltung muss man mit hohen Geldbußen rechnen, die sofort bezahlt werden müssen. Eine Überschreitung der Promillegrenze, die liegt bei 0,2%, wird mit weit höheren Bußgeldern geahndet. Also lieber Hände weg vom Steuer, dass freut nicht nur den Geldbeutel.