Westverschiebung Polens

Als Folge des vom Dritten Reich begonnenen Zweiten Weltkriegs wurden viele Millionen Menschen vertrieben, zwangsumgesiedelt oder mussten flüchten. So wurden durch den Hitler Stalin Pakt und de damit verbundenen Besetzung Polens viele Polen aus ihrer Heimat vertrieben. Aus den ehemaligen westpreußischen Gebieten waren es um die 900.000 Polen und aus dem von der Roten Armee besetzte Ostpolen wurden z.B. 300.000 Polen nach Sibirien deportiert. Andere Volksgruppen wie Ukrainer waren ebenfalls von diesem Pakt betroffen.

Auf den Kriegskonferenzen in Teheran (1943) und Jalta (1945) war die Westverschiebung Polens zunächst eine Forderung Stalins (in Teheran) um die ostpolnischen Gebiete behalten zu können. Auf der Konferenz von Jalta billigten die Westalliierten die Westverschiebung Polens. Dies sollte Polen auch für die Gebietsverluste an der ukrainischen und weißrussischen Grenze entschädigen. Da in der näher der Grenzen keine Minderheiten wohnen sollten, bedeutete das für viele Deutsche, Polen und Ukrainern den Verlust ihrer Heimat.

Vor dem Krieg lebten ca.17 Mio. Deutsche in den Ostprovinzen, Polen und baltischen Staaten. Über 14 Mio. waren von Flucht und Vertreibung betroffen. Diejenigen, die in ihrer Heimat blieben waren heftigsten Repressionen ausgesetzt.

2 Reaktionen zu “Westverschiebung Polens”

  1. Atlas Polen

    […] Urlaub in Polen - der Blog « Westverschiebung Polens […]

  2. Die Deutchen Ostgebiete - Seite 43 - politik.de - Portal f

    […] wohnen sollten, bedeutete das f

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