Monatsarchiv für September 2008

Handelskammer Polen

Freitag, den 19. September 2008

Die Deutsch- Polnische- Industrie und Handelskammer (DP IHK) wurde 1994 gegründet. Ihren Sitz hat die Polsko-Niemiecka Izba PrzemysÅ‚owo-Handlowa (PNIPH) in Warschau. Die DP IHK ist von der Nationalen Handelskammer Polen (poln. Krajowa Izba Gospodarcza, KIG) und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag anerkannt und zählt mit über 960 Mitgliedsunternehmen zu den größten bilateralen Kammern in Polen.

Als Aufgabe hat sich die DP IHK die Unterstützung deutscher und polnischer Unternehmen beim Markteinstieg gestellt. Zum einen werden Informationen über beide Märkte herausgegeben und verschiedene Dienstleistungen angeboten. Diese Dienstleistungen sind zum Beispiel: Adressenrecherche, Firmengründung, Fördermittelgewinnung, Marktanalysen, Personalsuche oder Standortsuche.

Mitglied der DP IHK kann jedes Unternehmen werden, das auf dem deutschen  oder polnischen Markt aktiv ist. Dazu wird man in das Kontaktnetzwerk aufgenommen und kann die neuesten Informationen Über Polen und Deutschland erhalten. Außerdem kann man so Rabatte für die angebotenen Dienstleistungen erhalten.

Pensionen in Polen

Freitag, den 19. September 2008

In den touristischen Regionen in Polen findet man neben den zahlreichen Hotels und Ferienwohnungen auch viele kleine Pensionen. Diese werden (in Deutschland) gelegentlich auch Fremdenzimmer genannt und sind meist Unterkünfte von privaten Zimmervermietern. In der Regel bieten die Pensionen in Polen Beherbergungs- und teilweise auch Verpflegungsdienstleistungen an. Normalerweise ist an einer Pension kein Restaurant angeschlossen, so dass meist nur Frühstück angeboten wird. Im Gegensatz zu den Hotels in Polen sind die Unterkunft- Standards meist niedriger, dafür sind die Pensionen auch für weniger Geld zu haben und sind für die meisten Ansprüche ausreichend.

Man wird in Polen sehr unterschiedliche Pensionen finden. Die (Doppel-) Zimmer können in Einfamilienhäuser integriert sein, so dass man das polnische Familienleben hautnah miterleben wird und die Einladung zum Essen wird mit Sicherheit nicht ausbleiben. Es gibt aber auch große Pensionen mit mehreren Zimmern, die auch “kommerzieller” geführt werden. Den Unterschied zu einem Hotel wird man in den großen Pensionen kaum feststellen.

Polen Waehrung

Freitag, den 19. September 2008

Der Begriff Währung stammt aus dem mittelhochdeutschen Wort werunge, das soviel wie Gewährleistung bedeutet. Die meisten Währungen wie auch die Polen Währung Zloty werden an internationalen Devisenmärkten gehandelt, woraus sich der Wechselkurs bildet.

Der Zloty (poln.: zloto - Gold) war vom 14. bis 19. Jahrhundert die Währung des Königreichs Polen und wurde 1915 von der Polnischen Mark abgelöst. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte in Polen (auch in anderen Europäischen Ländern) eine Hyperinflation ein und man beschloss den Zloty erneut einzuführen, dies geschah 1924. Mit der Nachkriegsinflation (Zweiter Weltkrieg) wurde in Tausenden gerechnet und es gab keine Münzen, die wurden aber 1949 (Währungsumtausch) wieder eingeführt. In den 80er Jahren setzte eine erneute Hyperinflation ein. 1982 wurden noch 10- und 20- Zloty Scheine eingeführt. 10 Jahre später musste aufgrund der Inflation eine 2 Millionen Zloty Banknote eingeführt werden.

Durch die marktwirtschaftliche Reformen 1990 gingen die Inflationsraten kontinuierlich zurück. Der Zloty erhielt am 1. Januar den neuen ISO- Code PLN (alt: PLZ) und wurde mit dem Faktor 1:10.000 neu bewertet. Im Zuge der Währungsumstellung wurden auch neue Banknoten und Münzen eingeführt, die heute noch ihre Gültigkeit besitzen.

Ostseeurlaub Polen

Donnerstag, den 18. September 2008

Feinkörnige Sandstrände, Dünenlandschaften, reizvolle Steilküsten und traditionsreiche Ostseebäder dies alles kann ein Ostseeurlaub Polen bieten. Die Feriengebiete an der Ostsee zählen auch für die Polen selbst zu den wichtigsten Ferienorte in Polen. Ausländische Touristen, vor allem aus Deutschland und Schweden, schätzen die breiten feinkörnigen Sandstrände und die günstigeren Preise sowie die Gastfreundschaft in den Unterkünften.

Die Angebote für die Touristen haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. In den Kurorten sind moderne Hotels entstanden, die vielseitige Sport- und Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie anbieten. Außerdem bieten die Restaurants oder kleineren Imbisse allerhand kulinarische Köstlichkeiten, die man auf jeden Fall probieren sollte. Neben den Hotels gibt es zahlreiche Campingplätze, Ferienhäuser und Pensionen die in den letzten Jahren modernisiert oder neu gebaut wurden und gerade für Familien eine kostengünstigere Alternative als Unterkunft sind. An der Ostsee gibt es neben dem Strandleben auch viele kulturgeschichtlich interessante Städte wie Danzig, Sopot, Stettin oder Kolberg die immer ein Besuch wert sind.

Fenster aus Polen

Donnerstag, den 18. September 2008

In Polen werden im Jahr schätzungsweise bis zu 9 Mio. Fenster hergestellt, das liegt vor allem an dem hohen Modernisierungsbedarf an bestehenden Gebäuden. Die Nachfrage aus dem Ausland von Fenstern aus Polen ist weiterhin hoch. In den Export gehen ungefähr 25% der Gesamtproduktion, vor allem nach Deutschland.

Viele polnische Hersteller nehmen die Bestellung über ihre eigenen Internetportale entgegen und liefern die Fenster -teilweise frei Haus- dann nach Deutschland aus. Die Fenster aus Polen sind (noch) günstiger zu haben als in Deutschland, da im Fensterbau noch viel Handarbeit notwendig ist, gerade wenn keine Standardmaße vorhanden sind. Die günstigeren Arbeitskosten polnischer Arbeiten lassen somit noch günstigere Preise für Fenster zu.

Bei der Qualität muss der Kunde keine Abstriche machen. Es lassen auch immer mehr deutsche Firmen unter Aufsicht in Polen spezielle Fenster fertigen, etwa für Passivhäuser. Diese sind zwar nicht mehr so günstig, besitzen aber meist ein deutsches Prüfsiegel, was für viele ein Kaufargument darstellt.

Polnisch Lebensmittel

Donnerstag, den 18. September 2008

Viele Verbraucher vor allem aus den Grenzregionen nutzen die Gelegenheit nach Polen zu fahren um polnisch Lebensmittel zu kaufen. Mit dem Beitritt zum Schengen- Raum hat sich der Grenzverkehr noch verstärkt. Die Kennzeichnungen der polnischen Lebensmittel sind in etwa wie bei deutschen Produkten. Folgende Hinweise wird man auf Verpackungen sind: (Verkehrs-) Bezeichnung, Zutatenliste, Angaben zum Hersteller, Mengenangaben, Mindesthaltbarkeitsdatum und gegebenenfalls eine Zubereitungsempfehlung. Auf vielen Packungen findet man auch einen Hinweis auf die Nährwerte (Brennwert, Eiweiß, Fett. Kohlenhydrate).

Die Lebensmittelkennzeichnungen und Verpackungsgrößen sind innerhalb der Europäischen Union weitestgehend harmonisiert. Man wird in Polen aber durchaus Unterschiede finden: z.B. Fettgehalt bei Milch 0,0% und 3,2; Getränkeflaschen mit 0,3 oder 0,32 Liter. Die Preise sind am Besten über die Grundpreisangaben am Regal zu vergleichen. Pfandflaschen sind in Polen ohne Pfand belegt.

Die Supermärkte in den Großstädten haben täglich (auch Sonntags) bis 21Uhr oder länger geöffnet. Einige wie zum Beispiel TESCO sind sogar rund um die Uhr geöffnet.

Zahnersatz Polen

Mittwoch, den 17. September 2008

Für Zahnersatz zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur noch einen festgelegten Satz. Den Rest muss dann der Patient im Eigenanteil leisten. Für so manchen ist dieser Eigenanteil kaum zu bewerkstelligen. Deshalb schauen sich auch immer mehr im Ausland um. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Portale die sich auf die sich auf das Thema Zahnersatz Polen spezialisiert haben. Nach Urteilen des Europäischen Gerichthofes sind die gesetzlichen Kassen sogar dazu verpflichtet die ambulanten Behandlungen in Europäischen Mitgliedsstaaten zu bezahlen.

Bei der Qualität der Implantate und der Behandlung muss der Patient im Vergleich zu deutschen Zahnärzten keine Abstriche machen. Die Ausbildung der polnischen Zahnärzte findet auf einem sehr hohen Niveau statt und die vorhandene Technik ist auf dem neuesten Stand. Solange der geldliche Vorteil besteht und die Qualität sich immer mehr herum spricht werden die Patienten selbstverständlich nicht ausbleiben. Es ist auf jeden Fall ein nahe liegendes Ziel zu empfehlen da im Garantiefall eine erneute Anreise notwendig ist, im Fall von Polen als unser Nachbarland macht sich dies besonders gut.

Polnische Baustoffe

Mittwoch, den 17. September 2008

Das starke Wirtschaftswachstum und die anhaltende boomende Bauwirtschaft bewirkt eine starke Nachfrage an Baumaterialien. Die wirkt sich natürlich auch auf die Baustoffpreise aus. Polnische Baustoffe haben mittlerweile das preisliche Niveau wie in Deutschland erreicht bzw. wird dieses in den Großstädten bereits überschritten. Von der hohen Nachfrage nach Baubedarf profitieren vor allem die Händler. So lag der Umsatz von Baumärkten 2005 und Großhändler mit Baumaterialien 2005 noch bei 16 Mrd. Zloty und 2008 wird der Umsatz schätzungsweise die Marke von 25 Mrd. Zloty erreichen. Der größte Teil der Einnahmen fließt dabei den Baumärkten zu, die auch verstärkt in mittlere und kleinere Städte vordringen.

Die inländischen Hersteller von Baumaterialien erhöhen zwar ständig ihre Kapazitäten, aber das heimische Angebot reicht trotzdem manchmal nicht aus. Der Trend in der Bauwirtschaft geht auch immer mehr zu höherwertigen Baumaterialien. Diesen Trend haben ausländische Firmen bereits erkannt und haben Polen als Absatzmarkt für sich entdeckt.

Polen Sprache

Mittwoch, den 17. September 2008

Die Polen Sprache gehört zu den westslawischen indoeuropäischen Sprachen. Bis zum Mittelalter haben die Urslawen hauptsächlich zwischen den Flüssen Dnjepr und Oder gesiedelt. Danach haben sie sich bis zur Elbe, Wolga und den südlichen Balkan- Halbinseln ausgebreitet und es sind drei slawische Sprachgruppen (westliche, östliche, südliche) entstanden. Neben Polnisch gehören Tschechisch und Slowakisch zur westslawischen Sprachgruppe, die drei Sprachen unterscheiden sich zwar aber trotzdem können sich Polen, Tschechen und Slowaken relativ problemlos untereinander verständigen.

Im 10. Jahrhundert begann die Entwicklung der polnischen Sprache. Aufgrund der Übernahme des Christentums durch Mieszko I. wurde das lateinische Alphabet übernommen, so dass sich die Sprache auch in schriftlicher Form entwickeln konnte. Die ersten Regeln zur polnischen Rechtschreibung entstanden im 13. Jahrhundert und die ersten ins Polnische übersetzte Texte waren Gebete und Predigten. Zwischen 1807-1814 erschien in Warschau ein sechsbändiges Werk (das erste “Wörterbuch”) von Samuel Bogumil Linde, darin werden 60.000 polnische Worte beschrieben. In die polnische Sprache sind auch immer mehr Lehnwörter eingegangen. Dies geschah zum einen durch die Faszination für fremde Kulturen oder aufgrund geschichtlicher Ereignisse (Dreiteilung, Besetzung).

Polnisch ist eine sehr Konsonanten reiche Sprache und die häufig vorkommenden Zischlaute werden von deutschen Muttersprachlern als unendliche Zungenbrecher wahrgenommen. Die Polen sind in ihre Sprache und deren Schwierigkeit sehr verliebt. Wenn man es schafft die Phrase “W Szczebrzeszynie chrzaszcz brzmi w trzcinie” problemlos auszusprechen wird man auch von Polen gehörigen Respekt erhalten. Nicht umsonst stand diese Phrase lange Zeit im Guinness Buch der Rekorde als schwierigste für Ausländer auszusprechende Phrase, bis sie von einer Tschechischen abgelöst wurde.

Gwarki Festival

Dienstag, den 16. September 2008

Das Gwarki Festival in Tarnowski Gory findet immer in der zweiten September Woche statt. Die kulturellen Veranstaltungen und Konzerte ziehen sich über drei Tage hinweg, von Freitag bis Sonntag zieht es wie jedes Jahr zahlreiche Menschen an. Der Name des Festivals “Gwarki” stammt von dem altpolnischen Wort “Gwarek” was soviel wie “Bergmann” bedeutet. Auf dem Fest wird vor allem an die alte Bergbau- Traditionen erinnert, die bis in das Mittelalter zurückreichen. 1957 wurde das Fest zum ersten Mal vom “Historischen Club Tarnowski Gory organisiert”.

Hier einige Impressionen vom Festumzug vom Sonntag des Gwarki Festivals 2008 (weitere Bilder)

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Polnische Suppe

Dienstag, den 16. September 2008

Die polnische Suppe zurek bzw. zur gehört mit zu den populärsten Suppen in Polen und ist praktisch in jedem Imbiss oder Restaurant in Polen zu erhalten. Der typisch saure Geschmack kommt von der Basis der Sauerteig- Brühe. Zu den typischen Zutaten zählen Kefir (dickflüssiges, leicht alkoholisches Milchgetränk) oder Buttermilch, Mehl, Knoblauch, Kartoffeln, Kabanossi oder anderen Würsten. Das vergorene Roggenschrot (zurek) gibt es in Flaschen zu 500ml in jedem Spezialläden oder gut führenden Supermarkt in Polen zu kaufen.

Aufgrund der vielen Kohlenhydrate ist die Suppe sehr nahrhaft und war gerade deshalb bei der armen Bevölkerung sehr beliebt. Heute ist sie allseits beliebt und wird sogar als Tütensuppe verkauft. In Tschechien entlang der polnischen Grenze gibt es eine ähnliche Suppe und heißt dort Kyselo (Sauer).

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“Ze zuru, chlop jak z muru”

“Vom Å»ur ist der Mann wie eine Mauer”

Polnischer Bigos

Dienstag, den 16. September 2008

Polnischer Bigos ist ein altpolnisches Sauerkrautgericht und zählt zu den polnischen Nationalgerichten. Das Bigos hat kein feststehendes Rezept und variiert daher. Als Grundzutaten kann man aber Sauerkraut, Weißkohl, Trockenpilze zählen, hinzu kommt dann noch Schweinefleisch und verschieden Wurstsorten. Gegessen wird dieser deftige Sauerkrauttopf entweder pur mit rustikalem, selbst gebackenem Brot oder mit Kartoffeln als Beilage. Bigos wird auch gerne auf Vorrat gekocht und seinen wirklich unvergesslichen Geschmack erreicht er erst nach mehrmaligen aufkochen und mehrtägigen zuziehen.

Letzte Woche kam ich selbst in den Genuss von “Omas-” Bigos, extra für mich gemacht, und wurde in die wohl letzten Geheimnisse eingeweiht, dabei handelt es sich weniger um die Zutaten sondern mehr um die Zubereitungsart. Mal sehen wie es wird wenn ich mein erstes (deutsches) Bigos selber mache. Aber nochmals vielen Dank für den kulinarischen Genuss. Ich hab es selbstverständlich pur gegessen!

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Einfach nur lecker!

Polnischer Fuehrerschein

Montag, den 15. September 2008

Der einheitliche EU- Markt ermöglicht es den MPU-Test (”Idioten-Test”) durch einen Führerschein aus Polen zu umgehen. Doch die Frage bleibt, ob ein polnischer Führerschein überhaupt von den deutschen Behörden anerkannt werden muss. Grundsätzlich ist dies erst einmal mit “Ja” zu beantworten. Die 2. Führerscheinrichtlinie und mehrere Urteile des Europäischen Gerichthofes bekräftigen die Anerkennung der in Polen erworbenen Führerscheine.

Allerdings könnte bald eine Kehrtwende eingeleitet werden und die Führerscheine ohne MPU-Test müssen dann eventuell nicht mehr anerkannt werden. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg will dazu mehrere Entscheidungen treffen. Bereits Ende 2006 wurde die 3. Führerscheinrichtlinie vom Europäischen Gerichtshof beschlossen. Mit dieser Richtlinie wurden bereits Maßnahmen gegen den “Führerscheintourismus” und der meist verbundenen MPU-Test Umgehung beschlossen. Allerdings müssen die einzelnen Mitgliedsstaaten diese Richtlinien erst Anfang 2013 in nationales Recht umsetzen. Ab Januar 2009 gelten bereits einzelne Regelungen. So darf ein in einem anderen Mitgliedsstaat ausgestellter Führerschein abgelehnt werden, wenn dieser im eigenen Land entzogen, ausgesetzt oder eingeschränkt wurde.

Polen Kuren

Montag, den 15. September 2008

Polen Kuren werden von Patienten immer stärker nachgefragt. Die niedrigeren Preise und landschaftliche Attraktivität Polens sind für viele ein Anreiz ihre Kur in Polen zu verbringen. Die Behandlungen finden ebenfalls auf einem sehr hohen Standard statt.

Mit einer von der Krankenkasse bewilligten Kur kann der Patient selbst entscheiden wo er diese verbringt. Bevor diese allerdings bei der Krankenkasse beantragt wird um eine Kostenerstattung zu erreichen, muss der Arzt die Notwendigkeit einer Kur feststellen. Im Antrag selbst sollte man bereits auf einen gewünschten Ort hinweisen. Bei der Auswahl eines Kurortes gilt einiges zu beachten: Werden individuelle Therapiemöglichkeiten angeboten? Stimmt die Qualität der Ausstattung und Behandlung und entsprechen diese den gewünschten Standards? Und um Kommunikationsprobleme zu vermeiden. Kann das Personal Deutsch sprechen? Eine Kureinrichtung empfiehlt sich auch von selbst, wenn sie staatlich anerkannt ist.

Wenn die Krankenkasse die Kur genehmigt, übernimmt diese die Kosten der Verordnungen und Zuschüsse. Welche Kosten genau übernommen werden, sollte man auf jeden Fall mit seiner Krankenkasse vorher abklären. Der Patient muss allerdings die Kosten zunächst selber tragen, bevor er diese zurückbekommt.

Krakow Polen

Montag, den 15. September 2008

Krakau (polnisch Krakow) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen. Krakow Polen hat sich zu einem Wissenschafts-, Industrie- und Kulturzentrum entwickelt. Bis 1596 war Krakau die Hauptstadt Polens und das historische Stadtzentrum ist durch seine zahlreichen Bauwerke aus der Gotik, Renaissance und Barock gekennzeichnet. Außerdem befindet sich in der “heimlichen Hauptstadt Polens” der Sitz der zweitältesten Universität (gegründet 1364) Mitteleuropas.

Krakau gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Städten in Polen. Das liegt zum einen an der Lage mit 8Mio. Einwohnern in einem Radius von 100km und an der gut ausgebildeten jungen Bevölkerung. So haben sich bereits viele internationale Konzerne in Krakau angesiedelt und es werden Hochtechnologieunternehmen mit Technologieparks und steuerlichen Anreizen von Stadt angelockt.

Ein weiteres wichtiges Standbein der Stadt ist der Tourismus mit seinen über 5Mio. Besuchern im Jahr. Vor allem das historisch geprägte Stadtbild und die weitestgehend durch den Krieg verschonten Bauwerke ziehen die Touristen nach Krakau. Der Königsweg wird von den Touristen gerne als Rundgang durch die Altstadt genutzt.