Monatsarchiv für Oktober 2008

Visum Polen

Samstag, den 18. Oktober 2008

Seit dem 1. Mai 2004 können Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der anderen EU-Länder mit gültigem Personalausweis nach Polen einreisen. Kinder bis 16 Jahre reisen mit gültigem Kinder-bzw. Personalausweis oder Reisepass. Diese Dokumente müssen auch während der Aufenthaltsdauer vor Ort gültig bleiben! Menschen, deren Heimatland nicht zur EU gehört benötigen ein Visum Polen. Die maximale Aufenthaltsdauer ist begrenzt (höchstens 90 Tage) und variiert je nach Staatszugehörigkeit. Wer länger in Polen bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, die 6 Monate gültig ist.

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, brauchen kein Transitvisum. Die Staatsbürger einiger Länder benötigen allerdings in jedem Fall eins, deshalb sollten auch hier vor Reiseantritt die polnischen Konsulate oder Reisebüros kontaktiert werden! Der Reisende darf damit bis zu 5 Tage in Polen bleiben.

Die Ausstellung der Visapapiere ist kostenpflichtig. Für Touristen, die mehr als einmal einreisen möchten und Geschäftsleute gibt es eigene Visa. Die Bearbeitungszeit eines Visums beträgt ca. 14 Tage, Eilaufträge nehmen 6 Tage in Anspruch. Haustiere brauchen einen gültigen Heimtierausweis, aus dem hervorgeht, dass sie gegen Tollwut geimpft sind. Alternativ können sie auch eine entsprechende Tätowierung oder einen implantierten Mikrochip im Hals tragen. Papageien dürfen nur mit einer Sondergenehmigung des Landwirtschaftsministeriums nach Polen gebracht werden!

Spass in Polen

Samstag, den 18. Oktober 2008

Wer nach Polen reist bekommt in der Regel „gut gemeinte“ Ratschläge a’la „Lass dein Auto bloß hier, und pass auf deine Sachen auf!“ mit. Polnisches Essen hat auch nicht unbedingt den besten Ruf, gilt es doch als eintönig, fettig und ziemlich gewöhnungsbedürftig! Aber auch deutsches Essen hat seine Schattenseiten, Bratwurst mit Sauerkraut und Eisbein sind mit Sicherheit nicht jedermanns Sache! Der Pole ist faul und klaut alles, was nicht niet-und nagelfest ist. Der Deutsche ist hochnäsig und arrogant. Solche Vorurteile lassen sich nur durch Reisen in das jeweils andere Land und Begegnungen mit den Menschen, die dort leben, ausmerzen. Man kann aus jedem Urlaub eine tolle Erfahrung machen, wenn man die richtige Einstellung mitbringt!

Wer bereit ist, alte Klischees zu durchbrechen, wird viel Spaß in Polen haben! Vor allem jüngere Menschen sind anderen Nationalitäten gegenüber sehr aufgeschlossen und begegnen ihnen mit Gastfreundschaft und Geduld. Reisende, die einige Brocken polnisch lernen möchten, oder die Sprache schon etwas beherrschen, werden schnell Gesprächspartner finden. Notfalls hilft die Weltsprache Englisch weiter, und aus kleinen Missverständnissen entstehen oft unvergessliche Momente! Alles kann Spaß machen, wenn das Kind in uns allen öfter mal nach draußen darf. Wichtig ist, dass man mit offenen Augen durch die Welt geht, dann lässt sich jeder Situation etwas Komisches abgewinnen!

Polen Touristik

Freitag, den 17. Oktober 2008

Unter dem Oberbegriff Polen Touristik fasst man alles zusammen, was mit Urlaub in dem Land zu tun hat. Bevor es losgeht müssen die Anreise geplant, eine passende Unterkunft gebucht und die kulturellen Möglichkeiten vor Ort ausgelotet werden. Man will seine Ferien ja sinnvoll nutzen! Polen bietet für jeden Urlauber etwas; rund um die masurische Seenplatte kann man wunderbar radeln, wandern oder baden. In der Hohen Tatra und Karpacz warten ausgedehnte Ski-und Snowboardpisten darauf, befahren zu werden und an der polnischen Ostsee kommen alle Strandfans auf ihre Kosten.

Städte wie Danzig, Krakau oder Warschau laden zum Shoppen und Flanieren ein. Jeder Ort hat seine eigene Geschichte, und wer will kann bei einer Stadtführung oder auf eigene Faust in die Vergangenheit „seiner Stadt“ eintauchen. Museen, Galerien und Schlösser sind da verlässliche Zeitzeugen, die viel erzählen, wenn man sich darauf einlässt.

Unterkünfte sind in Polen vergleichsweise preiswert. Auch Luxushotels sind oft billiger als bei uns oder in anderen Ländern Europas. An der Ostsee oder in Wandergebieten stehen zahlreiche Ferienwohnungen zur Verfügung, in denen 2-6 Personen Platz finden. Für Familien mit Kindern oder Urlauber, die es individuell mögen, sind diese Wohnungen eine ideale und günstige Alternative. Von den gängigen Vorurteilen des unehrlichen und faulen Polen, der alles stiehlt, was er in die Finger bekommt, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Bestohlen werden kann man überall, in deutschen Reiseführern stehen mit Sicherheit dieselben Warnungen! Wertvolle Dinge sollten generell zuhause bleiben, und das Gepäck kann man in der Unterkunft des Ferienortes einschließen. Dann lässt sich jeder Urlaub unbeschwert genießen-ob in Polen oder anderswo!

Hotels in Polen

Freitag, den 17. Oktober 2008

Urlaub in Polen ist vergleichsweise preiswert, das gilt auch für die Unterkünfte vor Ort. Angefangen bei der einfachen Jugendherberge bis hin zum Fünf-Sterne-Hotel findet jeder Urlauber das passende Quartier. Während es in den Ein-und Zwei-Stern-Appartments eher um Zweckmäßigkeit geht und der Gast hier einfach nur übernachten und essen möchte, sollten Mittelklasse-und Spitzenhotels einen umfassenden Service bieten. Neben Sauna, Solarium und Fitnessstudio können die Reisenden hier in der Regel Wellnessbehandlungen in Anspruch nehmen und sich die Köstlichkeiten verschiedener Spezialitätenrestaurants schmecken lassen. Die Zimmer sind modern eingerichtet, und ein Internetzugang gehört zum Standard.

Kleinere Haustiere werden mittlerweile größtenteils akzeptiert, kosten aber extra! Bei Hund und Katze sollte man vor der Reise lieber noch einmal nachfragen. Die Zimmer luxuriöser Hotels in Polen sind teilweise schon ab 50-80 Euro pro Nacht zu haben, ein durchaus bezahlbares Verwöhnprogramm! Da wird der Urlaub gleich noch ein bisschen schöner, schließlich gehört für die meisten Menschen ein angenehmes Hotel zu einer rundum gelungenen Reise dazu!

Supermaerkte Polen

Freitag, den 17. Oktober 2008

Supermärkte Polen bieten ein ähnliches Repertoire wie die deutschen Unternehmen Lidl, Kaufland und Co. Von der Batterie bis zum Joghurt findet man alles was man braucht in einem einzigen Geschäft. Neben polnischen Marken gibt es auch internationale Produkte. Wer der polnischen Sprache nicht mächtig ist und etwas sehr spezielles sucht, könnte allerdings Probleme bekommen. Für Menschen, die nahe der polnischen Grenze wohnen, kann es sich durchaus lohnen, zum Einkaufen „rüber“ zu fahren. Lebensmittel sind dort meist billiger als bei uns. Die Supermärkte haben sieben Tage die Woche bis mindestens 20 Uhr geöffnet, was in Deutschland eher die Ausnahme ist.

Extra Bäckereien gibt es nur in den Städten, der Pole kauft sein Brot üblicherweise abgepackt im Lebensmittelladen. Das Nationalgetränk Bier ist sehr preiswert. Starkbier enthält auf dem Etikett die Zusatzinformation „mocne“. Wein und Spirituosen sind dagegen verhältnismäßig teuer und werden in den Supermärkten in abgetrennten Bereichen verkauft. Im Allgemeinen ist die Grundversorgung in Polen deutlich preiswerter als bei uns, die Einheimischen werden die Lebenshaltungskosten allerdings als ähnlich teuer einstufen wie wir unsere, da ihre Gehälter im Schnitt relativ niedrig sind.

Polenreise

Donnerstag, den 16. Oktober 2008

Auf einer Polenreise stehen dem Urlauber viele Möglichkeiten offen. Er kann die Ostsee besuchen, durch die Masuren wandern oder sich einen der 22 Nationalparks ansehen. Für Wintersportler bieten sich die Hohe Tatra und das Riesengebirge an, und die Liebhaber städtischer Kultur kommen in Krakau, Warschau(deren Altstädte unter Denkmalschutz stehen) oder Danzig auf ihre Kosten.

Die KZ-Gedenkstätte Auschwitz ist bis heute ein wahrer Besuchermagnet und trauriger Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Der Kulturplast in Warschau bildet eines der Wahrzeichen der Stadt und symbolisiert gleichzeitig die Architektur der Stalin-Ära. Das Königsschloss wurde im Krieg völlig zerstört und anschließend mühsam wieder aufgebaut. Heute ist Warschau die pulsierende Hauptstadt des Landes, und ihr historischer Stadtkern, Museen und Kathedralen laden künftige Besucher zum Verweilen ein. Zudem ist die Metropole das wirtschaftliche Zentrum Polens, 15% des Bruttoinlandproduktes werden hier erwirtschaftet, ausländische Investoren bauen meist ihre ersten Filialen in Warschau auf. Damit braucht sich Polen nicht länger hinter anderen Ländern zu verstecken und nimmt längst aktiv an der globalen Wirtschaft teil.

Polnischer Chat

Mittwoch, den 15. Oktober 2008

Das Internet verbindet, und auch in Osteuropa treten mittlerweile immer mehr Menschen online miteinander in Kontakt. Interessierte Nutzer bekommen auf der Seite “PolenImPott” eine Übersicht der drei bekanntesten polnischen Chaträume angezeigt. Ein weiterer beliebter polnischer Chat ist Gadu- Gadu. Er ist allerdings nur für Chatter geeignet, die der polnischen Sprache mächtig sind; das Programm kann nur auf Polnisch installiert und konfiguriert werden. Deutschsprachige Versionen bieten die Programme Miranda und Gaim. Internationale Chaträume sind optimal, um neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu pflegen.

Die Hemmschwellen eines persönlichen Gesprächs entfallen, und der Nutzer hat die Möglichkeit, Menschen zu treffen, denen er auf der Straße nie begegnet wäre. Dabei können Sprachbarrieren ab-und tiefe Freundschaften aufgebaut werden. In den meisten Fällen ist der Chat allerdings ein Ort flüchtiger Begegnungen. Einige polnische Chats funktionieren ausschließlich in polnischer Sprache, sie sind optimal für Muttersprachler und solche, die es werden wollen. Ein erster Schritt zur Verständigung mit unseren osteuropäischen Nachbarn wäre damit gemacht!

Polenurlaub

Montag, den 13. Oktober 2008

Osteuropäische Reiseziele bieten neben traumhafter Natur, modernen Städten oder Wellness-Oasen an der polnischen Ostsee einen weiteren entscheidenden Vorteil: Der Urlaub ist bedeutend preiswerter als in anderen Teilen Europas und somit auch für Familien mit Kindern und Kleinverdiener erschwinglich.

Hier noch einige Insidertipps für einen rundum gelungenen Polenurlaub:

  1. Lieber die Landstraßen anstelle der sich vielerorts noch im Bau befindlichen Autobahnen benutzen! Diese sind oft überfüllt, und Landstraßen offenbaren dem Autofahrer polnische Natur und ursprüngliche Dörfer.
  2. Geld sollte eher in den Wechselstuben vor Ort und nicht bei den Banken zuhause gewechselt werden. Das spart Wechselgebühren! Die Kurse schwanken allerdings, wenn möglich sollte der Reisende daher mehrere Stuben auf ihre Konditionen vergleichen.
  3. An die Verkehrsvorschriften sollte man sich unbedingt halten, die Strafen fallen hoch aus. Die Promillegrenze liegt bei 0,2!
  4. Biertrinker dürfen sich polnisches Starkbier(piwo mocne) nicht entgehen lassen!
  5. Deftige polnische Speisen wie Bigos( gekochtes Sauerkraut mit Fleisch-und Wurststücken) und barszcz( Rote-Bete-Suppe) sind ebenfalls ein Genuss!
  6. Wer Lust hat etwas Reisepolnisch zu lernen, wird auf freundliche Antworten stoßen und vielleicht sogar neue Bekanntschaften schließen.

Nun kann der Urlaub ja beginnen!

Ebay Polnisch

Samstag, den 11. Oktober 2008

Ebay Polnisch funktioniert genau wie die deutsche Version des An-und Verkaufsportals im Internet. Unter www.ebay.pl kann sich jeder, der die Sprache beherrscht und etwas sucht bzw. loswerden möchte, anmelden. Der Neukunde legt ein Ebay-Konto an, und stellt seine Waren entsprechend der passenden Kategorie ins Netz oder begibt sich auf die Suche. Ebay Polnisch kann aber auch als Suchbegriff für google und co. fungieren, wenn ich im deutschen Ebay-Versand polnische Artikel finden möchte. Hier werden Bücher, Filme, Musik oder Materialien für Sprachkurse angeboten. Dabei sollte der Käufer in jedem Fall einen Preisvergleich durchführen. Vieles ist bei Ebay sicherlich preiswerter als im Handel, bei seltenen Artikeln kann die Auktion den Einstiegspreis aber schnell in die Höhe schießen lassen! Dann sollte man sich fragen, ob man den besagten Gegenstand wirklich haben muss! Dennoch bleibt Ebay eine ideale Plattform für gebrauchte Dinge aller Art und besondere Stücke, die vor allem Sammler glücklich machen dürften.

Polnische Sprueche

Samstag, den 11. Oktober 2008

Die gängigen Klischees um unser Nachbarland greifen mit Vorliebe drei Vorurteile auf: Der Pole klaut, lügt und ist stinkend faul. Diese Stereotypen sind inzwischen klar widerlegt worden, dennoch halten sich entsprechende Witze hartnäckig. Hier einige polnische Sprüche zu den Bewohnern jenseits von Weichsel und Donau, wer eines Tages echte Polen kennenlernt wird positiv überrascht sein, wie anders sie ticken.

Sitzen ein Pole und ein Russe im Auto. Wer fährt? Die Polizei!

Der kürzeste Polenwitz ? Treffen sich zwei Polen bei der Arbeit…

Woran erkennt man, dass es zu viele Polen in Deutschland gibt? Die Zigeuner schließen Hausratsversicherungen ab!

Morgens halb zehn in Polen: Wo ist mein Knoppers???

Polnische Reiseveranstalter werben: “Besuchen Sie Polen, Ihr Auto ist schon dort…”

Wie nennt man einen Polen ohne Arme? Vertrauensperson!

Neulich in der Zeitung: Ehrlicher Pole, mit eigenem Auto, sucht Arbeit.

Und nun, viel Spaß im echten Polen, wo man vermutlich genauso oft bestohlen wird wie in Neapel- nur, dass sich dort nicht die ganze Welt daran hochzieht. Polen ist in jedem Fall eine Reise wert, was einem lieb und teuer ist, sollte man ja immer zuhause lassen, und Zugfahren macht auch Spaß.

Polnischer Korridor

Samstag, den 11. Oktober 2008

Ein ca. 30 bis 90 km breiter Landstreifen, der Ostpreußen in den beiden Weltkriegen von Deutschland trennte, wird als polnischer Korridor bezeichnet. Er bestand größtenteils aus der ehemaligen Provinz Ostpreußen, einem Teil der Provinz Posen sowie der Freien Stadt Danzig. Der polnische Korridor wurde 1919 nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Versailler Vertrag besiegelt. 1920 gingen die Gebiete des Korridors an Polen über und bildeten den Verwaltungsbezirk Pommern. In den folgenden Jahrzehnten wurde immer wieder versucht, die festgelegten Grenzen des Versailler Vertrages zu revidieren. Das Gebiet war überwiegend Agrarland, finanzielle Hilfen für die Bauern des Korridors brachten wenig oder landeten in den Taschen der Funktionäre.

Die NSDAP versprach den Bewohnern des polnischen Korridors neue Unabhängigkeit und gewann auf diese Art deren Wahlstimmen. 1932 war Ostpreußen fest in nationalsozialistischer Hand, da sich sowohl der Adel als auch die Bauern Vorteile davon erhofften. 1938 brannte die Synagoge von Königsberg, Juden und Regimegegner wurden verschleppt, der Ostpreußenplan nahm Gestalt an. Die Gegend bekam eine Autobahn, und wirtschaftlich ging es bergauf. Bauern erhielten günstige Kredite, gesellschaftliche Klassen wurden aufgelöst und die Abnahmepreise für Agrarerzeugnisse konnten sich sehen lassen.

Im Gegenzug verloren viele Gebiete allerdings ihre slawischen und preußischen Namen, alles was nicht deutsch genug war, wurde entsprechend umgeändert. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Korridor ab 1939 nach dem Polenfeldzug wieder an Deutschland angegliedert. 1945 fiel er wieder zurück an Polen und wurde 1990 nach diversen Verzichtserklärungen deutscher Nachkriegsregierungen endgültig aufgelöst. Die Gebiete des polnischen Korridors gehören heute wieder zu Pommern.

Ferienhaeuser polnische Ostsee

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Die polnische Ostsee ist eine preiswerte Alternative zum deutschen, teureren Teil der See. Wie die meisten anderen Reisen und Unterkünfte auch, lassen sich Ferienhäuser polnische Ostsee in Leba, Kolberg oder Danzig ganz bequem per Mausklick buchen. Zwei Personen können bereits ab 300 Euro für eine Woche in einem solchen Haus wohnen. Es ist funktional mit Bad, WC und Kühlschrank ausgestattet. Ein Fernseher gehört teilweise auch dazu, dürfte aber nur polnischsprachigen Gästen etwas bringen. Von seinem Ferienhaus kann der Besucher zu Strandspaziergängen und Wanderungen starten oder seinen Wohnort erkunden. Für die Verpflegung sorgt man in der Regel selbst, die Häuser verfügen über Koch-und Grillecken. Zwei bis sechs Personen finden in einem Ferienhaus Platz. Für Familien, die ihren Tagesablauf gern selbst bestimmen und Urlauber, die volle Hotels scheuen, ist diese Art der Unterkunft ideal, und man kann Land, Kultur und Leute in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Davon profitieren auch Sprachreisende, die neben Besuchern aus den unterschiedlichsten Ländern auf den einen oder anderen Muttersprachler treffen werden und das Gelernte bei Piroggen, Mehlsuppe und Wodka vertiefen können.

Polen - Das unbekannte Land

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Eine interessante Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Fernesehsender Discovery Geschichte ergab, dass Polen für viele Deutsche immer noch ein unbekanntes Reiseziel ist.

Interessant sind die drei gleich großen Gruppen und die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, die sich aus dieser Umfrage herauskristallisieren. Rund ein Drittel der Deutschen haben mindestens einmal das Land Polen besucht. Ein weiteres Drittel zeigt zumindest das Interesse dies zu tun. Für mich erschreckend sind die restlichen 33 Prozent, die kein Interesse an unserem Nachbarland Polen haben. Zwischen Ost und West gibt es erhebliche Unterschiede. Mit zunehmender Distanz zur Grenze werden offenbar die Berührungsängste bzw. die Unkenntnis über touristischen Möglichkeiten größer. So besuchte rund die Hälfte aus Ostdeutschland Polen bereits mehrmals, aus Westdeutschland waren es gerade einmal 13 Prozent.

Bei dieser Umfrage wurde auch nach bekannten Personen und dem Interesse an der polnischen Geschichte gefragt. So zählt der aus Polen stammende Fußballspieler Miroslav Klose zu den bekanntesten Polen, wohingegen den ehemaligen Gewerkschaftsführer und Präsidenten Lech Walesa 68%  und Karol Wojtyla (Papst Johannes Paul II.) namentlich gar nur 53% kennen. Interesse an der polnischen Geschichte zeigen knapp die Hälfte der Deutschen am ausgeprägtesten ist dies bei den über 60- Jährigen.

Usedomer Bäderbahn

Montag, den 6. Oktober 2008

Für Touristen besteht seit Ende September die Möglichkeit mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) von Ahlbeck nach Swinemünde (Swinoujscie) zu fahren. Der 1,4 km lange Streckenabschnitt auf der Ostseeinsel Usedom war schon seit längerem fertig gestellt. Es fehlte aber die erforderliche Betriebsgenehmigung der polnischen Eisenbahnbehörde, die den Start mehrmals verzögerte aber mittlerweile vorliegt.

Mit dem neuen Streckenabschnitt sollen vor allem Fahrgäste gewonnen werden, die seit der Grenzöffnung (für Autos) mit dem Auto nach Swinemünde fahren. Die Züge zwischen Ahlbeck (Grenze) und Swinemünde (Centrum) verkehren im Stundentakt. Der Herbstfahrplan für 2008 der Usedomer Bäderbahn kann als pdf- Datei herunter geladen werden.

Uebersetzungshilfen Polnisch

Samstag, den 4. Oktober 2008

Es ist immer das gleiche Dilemma mit fremdsprachigen Texten- wenn man nichts versteht und niemanden kennt, der die entsprechende Sprache beherrscht, muss man z.B. auf Übersetzungshilfen polnisch zurückgreifen um den Inhalt eines Dokumentes zu enträtseln.  Ein allgemeinsprachliches Wörterbuch für Polnisch und weiteren Sprachen wie Russisch und Türkisch kann einem da schon weiterhelfen. Das Onlinewörterbuch von PONS ist meiner mEinung nach das Beste was der Markt derzeit unter Online- Wörterbüchern für Deutsch Polnisch anbietet .

Die Ruhruniversität Bochum bietet ein mehrsprachiges Wörterbuch in polnischer Sprache. Wer unsicher ist, kann auch einen professionellen Übersetzer oder einen Muttersprachler zu Rate ziehen. Geschäftliche und berufliche Korrespondenz sollte generell von einem professionellen Sprachmittler übernommen oder zumindest kontrolliert werden um Fehler oder Fettnäpfchen zu vermeiden. Ein Profi kann da ganze Verträge retten! Sprachen sind wirklich etwas Schönes- wenn man sie zu händeln weiß.