Archiv der Kategorie ‘Reiseberichte‘

Weltreisen – Polen auf Schienen

Mittwoch, den 28. September 2011

Die Sendung „Weltreisen“ der ARD war unter anderem zu Gast beim Festival der Dampfloks in Wolsztyn.
Link zur Sendung in der Mediathek der ARD

Polen Holzschnitzereien

Dienstag, den 9. September 2008

Eigentlich sollte es bereits am Montag nach Wisla der Geburtstadt von Adam Malysz gehen. Dies mussten wir aber leider auf den morgigen Mittwoch verlegen. Dafür konnte ich heute über die Schulter eines Holzschnitzkünstlers schauen. Auf den Bildern sind Arbeiten für die Kirche von Cieszyn zu sehen, wenn ich es richtig mitbekommen hab. Leider konnte ich keine fertigen Werke betrachten, da sobald etwas fertig ist gleich an ihren Bestimmungsort herausgehen. Es ist aber gut die Fingerfertigkeit in den noch unfertigen Stücken zu sehen. Demnächst möchte der Schwippschwager (oder wie auch immer) meines Kumpels seine Holzschnitzkunst auch privat anbieten. Ich denke, dass er damit durchaus Erfolg haben kann. Ich machte ihn auch gleich darauf aufmerksam, dass wohl demnächst eine interessante Seite Namens homepage.eu online gehen wird. Somit hat er die Möglichkeit eine einfache Homepage selber zu basteln und kann somit seine Künste praktisch weltweit mit Bildern präsentieren. Na ich wünsche auf jeden Fall viel Glück und mal sehen was daraus wird.

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Frühstück ans Bett?

Samstag, den 6. September 2008

Nein leider nicht. Wie gestern angedeutet hatte es bei mir früh, so kurz nach zehn an der Tür geklopft. Zuerst dachte ich, dass ich schon zur Geburtstagsfeier abgeholt werde. Nichts dergleichen! Die nette Bedienung hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Frühstückszeit eigentlich schon vorbei ist, sie aber trotzdem für mich etwas bereitgestellt hat. Ist das nicht nett? So ist das eben, wenn man vorm Rechner sitzt und die Zeit vergisst. Also nicht wie rüber und erst einmal kräftig reingeschlagen.

Später wurde ich dann zur „Geburtstagsfeier“ abgeholt, die aber erst am Sonntag stattfinden soll. Also sollte es an diesem Tag eher eine kleine Runde sein. Vorher sind wir schnell in den Tesco-Markt gefahren, der 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet hat. Wie ich gehört habe, gab es hier Rabattaktionen wie: kommen sie zu der Zeit und es gibt ordentlich Rabatt. Die Leute haben dies natürlich dankend angenommen und kamen wohl in Massen nachts um 1 Uhr vorbei.

Heute sollte ich den ganzen Tag allein sein und eigentlich wollte ich mir Altstadt von Tarnowskie Gory anschauen. Aber als ich vor die Tür gang, traf mich der Schlag. Gefühlte 35 Grad Hitze und kein Wind. Also Pläne zusammengeknüllt und weggeworfen und zum LIDL erstmal Eis geholt.

Morgen ist dann erstmal Geburtstagsfeier und am Montag geht es nach Wisla.

Schlechte Unterkunft

Freitag, den 5. September 2008

Nachdem ich nun in Gliwice angekommen war, stand ich zunächst ziemlich einsam auf dem Bahnhof und musste erstmal meinen „Abholservice“ anrufen und fragen, wo er denn ist. „In 5 Minuten bin ich da“ hieß die Antwort. Also schnappte ich meine Sachen und ging erstmal vor das Bahnhofsgebäude. Als er dann kam, ging es erstmal Geld holen. Danach in meine erste Unterkunft, wo ich eigentlich zwei bis drei Tage bleiben wollte. Von außen sah das Motel oder was auch immer es sein sollte nicht gerade ansehnlich aus, von innen dafür viel versprechender. Also hieß es „einchecken“ und erstmal aufs Zimmer. Was wir dort sahen versetzte uns in einen kleinen Schockzustand. Nun gut ich bin nicht Anspruchsvoll, aber für 80 Zloty erwarte ich schon mehr als eine Couch oder zumindest das Bad im Zimmer. Also stand schnell fest eine Nacht und mehr nicht. Ich war müde, hab noch etwas Fern geschaut, wenigstens deutsche Kanäle waren vorhanden.

Am nächsten Tag hieß es dann, nichts wie raus hier und woanders hin. Die Chefin fragte noch, ob es mir denn nicht gefallen hätte. Ja nee ist klar, deswegen geh ich auch frühzeitig. Wo das war werde ich mal nicht nennen, der Laden soll ja ganz gut laufen, fragt sich nur wie lange noch. Danach gingen wir erstmal in die Wohnung meines Kumpels und haben zusammen mit der Familie zu Mittag gegessen, wie immer reichlich und mit der Frage: „Wer soll das eigentlich alles essen?“. Dann noch kurz die Planung der nächsten Tage abgesprochen. Die neue Unterkunft war mittlerweile schon besorgt und entsprach genau meinen Ansprüchen. Ordentliches Zimmer mit DU und WC zu einem fairen Preis von 80 Zloty, komisch genau der gleiche Preis aber ganz andere Qualität. Heute früh klopfte es kurz nach zehn bei mir an der Tür, weshalb gibt es morgen zu lesen.

Mit dem Zug nach Polen

Donnerstag, den 4. September 2008

Die Entscheidung für zwei oder drei Wochen nach Polen zu fahren stand für mich schon länger fest und ist auch aufgrund des Projektes notwendig. Die Startseite ist zwar noch ganz fertig bzw. befindet sich in der Testphase aber meine lieben Profis werden das schon machen. Das Ziel Gliwice (Gleiwitz) und der Startpunkt Dresden standen fest aber welche Zugverbindung ich nun am besten nehme sollte, stand noch im Raum. Dass ich mindestens einmal umsteigen musste, war mir von vornherein klar. Auf der Strecke über Görlitz hätte ich zweimal umsteigen müssen, wozu ich nicht unbedingt Lust hatte. Also fuhr ich über Cottbus um dort in den EC (Eurocity) nach Krakow (Krakau) einzusteigen. Die Fahrt sollte insgesamt an die 9 Stunden bis nach Gliwice dauern, letztendlich wurden es 9, da der Zug für die gesamte Strecke 5 Minuten länger brauchte. Die schnellste Verbindung von Dresden nach Gliwice steht bei 6 Stunden und 30 Minuten insofern man seine Anschlusszüge nicht verpasst.

Unterwegs nach Cottbus gibt es nicht viel zu berichten. Links und rechts Bäume und der Boden wird langsam sandiger. Nur an der Haltestelle Senftenberg musste ich mich an meine Kindheit (noch zu DDR Zeiten) zurückerinnern. In Cottbus war der Aufenthalt in anbetracht der Gesamtzeit mit 40 Minuten relativ kurz. Der EC war gut gefüllt und der Klimaanlage sei Dank gut temperiert. Schnell ein Platz gesichert, obwohl seit Berlin dort jemand sitzen müsste, und erstmal breit gemacht. Bis nach Gliwice war wieder nicht viel von der Landschaft zu sehen, schade eigentlich aber Wälder sind wichtig. So blieb es nicht aus, dass ich doch ab und zu weggenickt bin. Kurios und erwähnenswert waren die zahlreichen Pilzesammler kurz hinter der Grenze. Der Zug konnte nicht schnell fahren, ich denke dass die an den schlechten Verhältnissen der Schienen lag. Und so hatte nicht nur ich die Gelegenheit die riesige Körbe mit den riesigen Pilzen zu sehen, es ging sogar ein raunen durch den Zug. Wo war eigentlich zu diesem Zeitpunkt mein Fotoapparat? Was dann in Gliwice geschah und wie enttäuscht ich von meiner ersten Unterkunft war, gibt es dann morgen zu lesen.