Archiv der Kategorie ‘Sehenswürdigkeiten‘

Polnische Kunst

Freitag, den 18. Juli 2008

Eine der bedeutendsten Einrichtungen für zeitgenössige Kunst ist die Galeria Zacheta in Warschau. Sie wird auch nur kurz Zacheta genannt. Übersetzt bedeutet das Wort Zacheta soviel wie Ansporn oder Ermutigung. Das hängt auch mit dem Ziel der Zacheta zusammen, die in der Vergangenheit und Gegenwart die zeitgenössige polnische Kunst fördern will. Um dies zu realisieren finden Wechselausstellungen statt und es werden Wettbewerbe moderner polnischer Kunst veranstaltet. Es gibt aber ebenso Ausstellungen von ausländischen Künstlern.

Die Gesellschaft der Schönen Künste wurde 1860 in Warschau gegründet, bis dahin lassen sich auch die Ursprünge der Zacheta zurückverfolgen. Im Stil der Neorenaissance und im Auftrag der Gesellschaft entstand das Gebäude von 1899 bis 1903. Die Zerstörung der Innenstadt von Warschau während des Zweiten Weltkriegs konnte die Zacheta fast unbeschädigt überstehen.

Die letzten Jahre haben auch Skandale hervorgebracht. So unterlagen verschiedene Ausstellungen der Zensur wegen Blasphemie. Dies macht auch den politischen Einfluss der katholischen Kirche in Polen deutlich.

Salzbergwerk Wieliczka

Dienstag, den 22. April 2008

Rund 17km südöstlich von Krakau befindet sich die Stadt Wieliczka. Berühmt geworden ist dieses kleine Städtchen durch das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Salzbergwerk.

Der Steinsalzabbau begann bereits vor 700 Jahren, wurde aber 1993 eingestellt. Das Bergwerk ist ausschließlich für den Tourismus noch freigegeben und dient als Sanatorium. Bizarre Höhlen, Kapellen, Kathedralen, künstliche Seen und lebensgroße Figuren sind hier durch jahrhundertlange Arbeit der Bergleute entstanden. Diese phantastische Kunstwelt kann man entlang der Touristenroute (bis 130m Tiefe) sehen. Ebenso gibt es einen Heilstollen gegen Atemwegserkrankungen und es stehen Säle in denen man Feste feiern kann zur Verfügung.

Ein Film aus der Sendereihe „Schätze der Welt“ zeigt wie der Salzabbau früher stattfand und welche Gefahren es gab. Außerdem sieht man die gewaltigen hölzernen Stützgerüste und Kapellen in denen heute noch Messen stattfinden. Der Film dauert 14 Minuten und ist links zu finden, eine ISDN Leitung ist Mindestvoraussetzung!

Eine Besichtigung kann bis zu 2,5h dauern auch ist eine Reservierung von Vorteil. Weitere Informationen über Öffnungszeiten, Preise, Besichtigungsregeln oder sonstigem sind hier zu finden.

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