Archiv der Kategorie ‘Wirtschaft‘

Polnische Zloty

Donnerstag, den 23. Oktober 2008

Der Wechselkurs für die polnische Währung liegt derzeit bei 1 EUR = 3,58 PLN und 1 PLN = 0,27933 EUR. Zloty bedeutet übersetzt Gold und ist seit dem 14. Jahrhundert (mit einigen Unterbrechungen im 20. Jh.)das Zahlmittel Polens. Mit dem Beitritt des Landes zur EU 2004, erlebte die Währung eine rapide Aufwertung um 20% gegenüber dem Euro und 25% gegenüber dem Dollar. Seinen Höchststand erreichte der Zloty im Juli 2008 als er erstmals über 0,30 Euro lag. Ab 2011 soll der Euro in Polen als neues Zahlmittel eingeführt werden. Damit wird das Einkaufen wohl auch in unserem Nachbarland entschieden teurer werden.

Alle Zlotymünzen tragen das Wappen Polens, einen gekrönten weißen Adler auf rotem Grund, auf einer Seite. Die andere wird durch Kränze oder Blätter geziert und zeigt den Wert der Münze an. Auf den Banknoten sind bedeutende Adlige und Könige des Landes abgebildet. Angesichts der instabilen Börsenlage schwächelt der polnische Zloty zur Zeit. Am 22.10.2008 musste er enorme Verluste gegen dem Japanischen Yen einstecken, der aber auch die Dollarwerte Kanadas und Neuseelands gedrückt hat. Ein Grund zur Panik ist das allerdings nicht, die Besitzer polnischer Aktien sollten ihre Wertpapiere zwar im Auge behalten, aber letztendlich ist die Börse ein ständiges Auf und Ab; wie sich der Zloty entwickelt wird sich also zeigen.

Polnische Jobangebote

Freitag, den 3. Oktober 2008

Jedes Jahr kommen zahlreiche Arbeitskräfte aus Polen hierher um endlich mehr Geld zu verdienen. Deutsche Niedriglöhne sind in vielen Fällen immer noch höher als ein Durchschnittsgehalt unserer osteuropäischen Nachbarn. Die meisten Arbeiter werden auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder für andere Helfertätigkeiten eingesetzt, wer einen lukrativeren Job sucht, muss eine entsprechende Ausbildung und gute Deutschkenntnisse mitbringen. Andersherum richten sich Polnische Jobangebote aber auch an Deutsche, die Polnisch sprechen können.

Immer mehr Firmen bauen Zweigstellen oder Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen in Polen und anderen Ländern Osteuropas auf, da sind vor allem Mitarbeiter gefragt, die neben ihrer beruflichen Qualifikation auch über die notwendigen Sprachfertigkeiten verfügen. Die Arbeit im Ausland ist eine einmalige Chance und bietet vielen Angestellten die Möglichkeit, später in ihrer eigenen Firma aufzusteigen. In der Regel hat man zwar einen Ansprechpartner vor Ort, ist aber in vielen Dingen auf sich allein gestellt. Das fördert die Selbständigkeit, und man lernt Menschen und Kulturen kennen, die den eigenen Horizont bereichern. Wer die Gelegenheit bekommt und die Herausforderung annimmt, sammelt in jedem Fall wertvolle, wenn auch vielleicht nicht immer schöne, Erfahrungen fürs Leben!

Handelskammer Polen

Freitag, den 19. September 2008

Die Deutsch- Polnische- Industrie und Handelskammer (DP IHK) wurde 1994 gegründet. Ihren Sitz hat die Polsko-Niemiecka Izba Przemysłowo-Handlowa (PNIPH) in Warschau. Die DP IHK ist von der Nationalen Handelskammer Polen (poln. Krajowa Izba Gospodarcza, KIG) und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag anerkannt und zählt mit über 960 Mitgliedsunternehmen zu den größten bilateralen Kammern in Polen.

Als Aufgabe hat sich die DP IHK die Unterstützung deutscher und polnischer Unternehmen beim Markteinstieg gestellt. Zum einen werden Informationen über beide Märkte herausgegeben und verschiedene Dienstleistungen angeboten. Diese Dienstleistungen sind zum Beispiel: Adressenrecherche, Firmengründung, Fördermittelgewinnung, Marktanalysen, Personalsuche oder Standortsuche.

Mitglied der DP IHK kann jedes Unternehmen werden, das auf dem deutschen  oder polnischen Markt aktiv ist. Dazu wird man in das Kontaktnetzwerk aufgenommen und kann die neuesten Informationen Über Polen und Deutschland erhalten. Außerdem kann man so Rabatte für die angebotenen Dienstleistungen erhalten.

Polnische Baustoffe

Mittwoch, den 17. September 2008

Das starke Wirtschaftswachstum und die anhaltende boomende Bauwirtschaft bewirkt eine starke Nachfrage an Baumaterialien. Die wirkt sich natürlich auch auf die Baustoffpreise aus. Polnische Baustoffe haben mittlerweile das preisliche Niveau wie in Deutschland erreicht bzw. wird dieses in den Großstädten bereits überschritten. Von der hohen Nachfrage nach Baubedarf profitieren vor allem die Händler. So lag der Umsatz von Baumärkten 2005 und Großhändler mit Baumaterialien 2005 noch bei 16 Mrd. Zloty und 2008 wird der Umsatz schätzungsweise die Marke von 25 Mrd. Zloty erreichen. Der größte Teil der Einnahmen fließt dabei den Baumärkten zu, die auch verstärkt in mittlere und kleinere Städte vordringen.

Die inländischen Hersteller von Baumaterialien erhöhen zwar ständig ihre Kapazitäten, aber das heimische Angebot reicht trotzdem manchmal nicht aus. Der Trend in der Bauwirtschaft geht auch immer mehr zu höherwertigen Baumaterialien. Diesen Trend haben ausländische Firmen bereits erkannt und haben Polen als Absatzmarkt für sich entdeckt.

Marktforschung Polen

Donnerstag, den 11. September 2008

Mit der Marktforschung werden marktrelevante Informationen systematisch beschafft, verarbeitet und analysiert. Für das Marketing ist die Marktforschung eines der wichtigsten Werkzeuge. Für Unternehmen die in Polen bereits aktiv sind bzw. noch aktiv werden wollen ist eine entsprechende Marktforschung Polen Voraussetzung für Erfolg.

Große Unternehmen haben meist eine eigene Marktforschungsabteilung, wobei diese eher als Mittler zwischen der eigenen Marketingabteilung und den großen Marktforschungsunternehmen auftreten. Große Marktforschungsunternehmen sind zum Beispiel The Nielson Company und in Deutschland die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In den kleinen Unternehmen müssen meist die Marketingverantwortlichen die Marktforschung praktisch neben ihrer eigentlichen Aufgabe mit betreuen, da es doch meist an den finanziellen Mitteln fehlt.

Arbeiten in Polen

Montag, den 8. September 2008

In den letzten Jahren haben sich nicht nur große internationale Konzerne wie Banken oder Versicherungen in Polen angesiedelt. Auch deutsche Unternehmen sind immer mehr auf dem polnischen Markt aktiv und sind für deutsche Arbeitnehmer durchaus attraktiv. Vor allem in den Großstädten wie Warschau oder Krakau lässt sich gutes Geld verdienen.

Ein Vorteil für deutsche Arbeitnehmer ist der seit Januar 2007 uneingeschränkte Zugang zum polnischen Arbeitsmarkt, dies gilt für alle EU- Bürger. Bei einem Aufenthalt der länger als 3 Monate dauert, muss man sich beim zuständigen Wojewoden registrieren lassen. Arbeitnehmer müssen nachweisen, dass sie einer Beschäftigung nachgehen bzw. vom zukünftigen Arbeitgeber einen Nachweis über eine Einstellung in der Zukunft vorlegen.

Arbeiten in Polen kann sich durchaus lohnen. Die Lebenserhaltungskosten sind je nach Region sehr unterschiedlich. In Einigen wird man aber kaum bzw. keinen Unterschied zu deutschen Preisen feststellen. Dies macht sich vor allem in den Großstädten bemerkbar.

Polnische Spedition

Freitag, den 5. September 2008

Der Spediteur oder ein Speditionsunternehmen beschäftigt sich  im Grunde mit der Vermittlung von Transporten. Speditionen entwickeln sich aber immer mehr zu Logistikdienstleister, d.h. die modernen Speditionen organisieren komplexe Dienstleistungspakete für ihre Kunden, die aus Transport, Lagerung, Umschlag und logistischen Zusatzleistungen bestehen. Bereits in den 80er Jahren konnte der Stückgutverkehr so beschleunigt werden, so dass selbst ausländische Orte bis 500km innerhalb von 24 Stunden bedient werden können. Für längere Strecken bzw. Fähreinsätzen gilt ein 48- Stunden- Service als normal.

Eine polnische Spedition ist zum Beispiel die seit 1994 auf nationalen und internationalen Speditionsmarkt agierende SPEDCONT. Die Erfahrungen dieses Unternehmens gehen aber bis in die 60er Jahre zurück. Die Polnische Speditions- und Handelskammer (PISIL) ist Mitglied des Weltspediteurverbandes (FIATA) und bietet für Interessierte eine Liste ihrer Mitglieder. So kann auf erfahrene Unternehmen mit Zertifikat zurückgreifen.

Unternehmensberatung Polen

Mittwoch, den 3. September 2008

Viele Unternehmer zieht es nach Polen um dort weitere Firmenstandorte aufzubauen. Das Land erlebt gerade einen starken wirtschaftlichen Aufschwung und bietet gute Produktionsmöglichkeiten für die Industrie und mittelständische Unternehmen. Bevor man den Schritt ins Ausland wagt, sollte man sich über gesetzliche Grundlagen und die ökonomischen Bedingungen vor Ort informieren. Eine gute Unternehmensberatung Polen hilft bei der Suche nach dem passenden Produktionsstandort, vermittelt Kontakte zu Großgrundbesitzern, den entsprechenden Ministerien und Handelsunternehmen aller Branchen.

Sie steht ihrem Auftraggeber bei Problemen mit den Behörden zur Seite und beantwortet Fragen bezüglich der Buchhaltung, Versicherung und steuerlichen Grundlagen. Die Berater von Binia Consulting bieten Firmen, die nach Osteuropa expandieren wollen, Unterstützung beim Aufbau neuer Filialen. Auch das Unternehmen EVIS und viele weitere Dienstleister begleiten deutsche Unternehmer auf ihrem Weg in den Osten. Deshalb sollte man sich mehrere Angebote einholen, ehe man sich für einen Berater entscheidet, schließlich trägt ein kompetenter Partner maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens im Ausland bei.

Consulting Polen

Montag, den 1. September 2008

Firmen, die nach Osteuropa expandieren möchten, sollten eine Unternehmensberatung hinzuziehen. Diese Berater klären Steuer-und Finanzbestimmungen des Landes, helfen bei der Standortsuche und vermitteln Kontakte zu Behörden, Ministerien und polnischen Partnerunternehmen. Zahlreiche Firmen bieten Consulting Polen für alle, die in dem Land neue Produktionsstätten errichten wollen. In vielen Fällen arbeiten die „Consulter“ osteuropaweit und können auch bei Projekten deutscher Firmen außerhalb von Polen weiterhelfen. So hat Primas Consulting beispielsweise Kontakte nach Russland, Tschechien und die Slowakei. Bevor sich ein Unternehmen für seinen persönlichen Berater entscheidet, sollten mehrere Gespräche vorausgegangen sein um zu prüfen, ob die Angebote des Consulting Unternehmens mit den Zielen und Wünschen der deutschen Auftragsfirma übereinstimmen. Dann steht einer erfolgreichen Expansion im Osten nichts mehr im Wege!

Polen Fracht

Sonntag, den 31. August 2008

Seit seinem Beitritt zur EU 2004 bestehen rege Handelskontakte zwischen Deutschland und Polen. Viele Erzeugnisse aus dem osteuropäischen Nachbarland sind günstiger im Preis- das freut den Verbraucher, aber deutschen Unternehmen gehen damit wichtige Einnahmen verloren! Polen Fracht bietet beispielsweise auch den Transport von Waren aller Art rund um den Globus. Die Unternehmen arbeiten preiswerter als viele deutsche Firmen und bringen die Produkte auf dem Land-See-oder Luftweg an den Ort ihrer Bestimmung. Wer einen polnischen Frachtbetrieb in Anspruch nehmen möchte, kann sich unter dem Link poland.shipping-international informieren. Hier werden verschiedene Unternehmen vorgestellt, die Transferdienste anbieten.

Polen Lebensmittelhandel

Mittwoch, den 20. August 2008

Vor dem EU- Beitritts Polens wurden bereits Vereinbarungen im Bereich Handel getroffen, so dass Polen faktisch bereits in der Eu war. Einschränkungen gab es aber im Lebensmittelhandel und mit dem EU- Beitritt sind diese weggefallen. Die Nachfrage nach polnischen Lebensmitteln ist sprunghaft angestiegen. Der Polen Lebensmittelhandel konnte dadurch besonders gut profitieren. Speziell werden Fleisch und Fleischprodukten nachgefragt, denn polnisches Fleisch ist günstig und lecker.

Zwischenzeitlich sind die Preise z.B. für Rindfleisch in Polen stark angestiegen, teilweise um 40% seit dem Beitritt. Grund war einfach die zu geringe Produktion der polnischen Landwirtschaftbetriebe für die EU und dem heimischen Markt. Die Bauern verkauften zuerst ihre Produkte in den europäischen Raum zu höheren Preisen, so dass in Polen ein zu geringes Angebot vorlag. Mittlerweile konnte man die Produktion anpassen und die Preise sind allmählich wieder gefallen.

Polnische Wirtschaftspolitik

Dienstag, den 19. August 2008

Anfang der 90er Jahre war die polnische Wirtschaftspolitik vor allem durch stark einschneidende soziale Reformen gekennzeichnet. Damals herrschte eine hohe Inflation, die gestoppt werden musste und eine hohe Arbeitslosigkeit, die gesenkt werden musste. Dies hat man weites gehend geschafft und Polen fit für Europa gemacht.  Es sind aber weiterhin Reformen notwendig um die Wirtschaft weiter zu stärken. Auch auf Hinsicht der Einführung des Euros.

Die von Wirtschaftsressort (Sejm) Anfang diesen Jahres eingereichten 21 Gesetzesprojekte, auch als Szejnfeld Paket bekannt, zielen vor allem auf rechtliche Vereinfachungen der kleineren und mittleren Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 1,2 Mio. Euro. Unter anderem soll die Buchführung und Gewerbeanmeldung vereinfacht werden. Der Mittelstand ist das Rückrat der polnischen Wirtschaft und mit diesen Gesetzesvorlagen sollen Erleichterungen geschaffen werden.

Gegenüber der Europäischen Union hat sich die polnische Regierung auf äußerster Haushaltsdisziplin verpflichtet. So soll das Haushaltsdefizit bis 2010 auf 1,5% gesenkt werden. Des weiteren sollen staatliche Unternehmen aus Chemiesektor, Parmabranche, Werftindustrie und Energiebereich privatisiert werden.

Polnische-Werbung

Samstag, den 16. August 2008

In Polen haben nach Schätzungen des Amtes für Statistik ca. 36% der privaten Haushalte einen Internetanschluss. Experten gehen von einen rasanten Anstieg der Internetnutzer aus und der Online-Werbebudgets der Unternehmen. Das Volumen des polnischen Online- Werbemarkts liegt derzeit bei rund 85 Mio. Euro. Damit ist er mit Abstand der führende in Osteuropa und liegt noch vor Russland. Im Vergleich zum internationalen Markt steckt der Onlinemarkt allerdings noch in den Kinderschuhen.

Die polnische-Werbung im Onlinemarkt von Polen hat noch ein riesiges Potential. Dies hat auch die in Berlin ansässige nugg.ad AG erkannt und hat die drei führenden Online-Werbenetzwerke in Polen mit ihrem System ausgestattet. Dieses System senkt den Medienverlust für Werbetreibende und sorgt für mehr Relevanz für Webseitenbesucher. Somit wird die Wirksamkeit der Internetwerbung gesteigert, indem unterschiedlichen Nutzern unterschiedliche Werbung angezeigt werden, in Abhängigkeit der zufuhr aufgerufenen Online-Inhalten durch den Nutzer. Derzeit hosten die drei polnischen Netzwerke zusammen rund 940 Webseiten mit ca. 35 Mio. Einzelnutzern.

Immobilien in Polen

Mittwoch, den 13. August 2008

Für immer weniger Immobilientransaktionen ist eine Genehmigung des Innenministeriums (MSWiA) erforderlich. Übergangsfristen und eine erforderliche Genehmigung, für Ausländer aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), gibt es nur noch für Agrar- und Waldflächen bis Mai 2016 und für Zweithäuser (Ferienhäuser) bis Mai 2009. Die Preise für Agrarflächen haben sich seit 2000 mehr als verdoppelt, Grund dafür ist auch der EU-Beitritt. Da die Zuschüsse aus der EU bei Landkauf höher sind als bei Pacht, vor allem wenn die Flächen für Bewaldung oder ökologischen Landbau genutzt werden. Die Preise sind aber immer noch vergleichsweise günstiger als in Deutschland.

Der EU-Beitritt beflügelte auch die Nachfrage nach Immobilien in Polen, vor allem in den Großstädten wie Warschau oder Krakau kauften EU- Bürger Wohnungen. Die Immobilienpreise in den Großstädten haben mittlerweile fast westliches Niveau erreicht und werden auch weiter steigen. Deshalb konzentrieren sich die Immobilienmakler mehr auf kleinere Städte, da dort teils sanierungsbedürftige Immobilien sehr günstig zu erwerben sind.

Man konnte aber in der Vergangenheit auch eine Bewegung in die andere Richtung beobachten. In Stettin haben sich die Grundstückspreise mehr als verdoppelt und Stettin als Großstadt mit ca. 400.000 Einwohnern steht einer strukturschwachen Region gegenüber. Die Uckermark in Brandenburg hat Bundesweit die niedrigsten Grundstückspreise und so sind schon viele Polen, denen die Grundstückspreise um Stettin zu hoch sind, nach Deutschland ausgewichen.

Polnische Baufirmen

Dienstag, den 12. August 2008

Die Bauwirtschaft in Polen hat in den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung hinter sich. Experten gehen auch von einem anhaltenden Wachstum im Bausektor aus. So sind noch weitere Großprojekte in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur und Wasserwirtschaft geplant. Die großen Projekte sind auch oft von der EU kofinanzierte Projekte. Auch in Hinsicht auf die Europameisterschaft 2012 in Polen und deren Partner die Ukraine wird zusätzlichen Auftrieb geben. Die Projekte geraten aber zunehmend unter Zeitdruck.

Im Bereich Wohnungsbau oder Hotelbau stehen ebenfalls noch viele Projekte offen. Qualitätswohnungen und Energieeffizienz gewinnen auch immer mehr an Bedeutung. Gerade für Deutsche Baufirmen eröffnet dies neue Chancen, da das Know how bei technisch komplizierten Bauvorhaben gefragt ist.

In Polen gibt es fast 400.000 polnische Baufirmen, die aber überwiegend Kleinbetriebe sind. Bei Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern lag die Zahl der Beschäftigten bei ca. 340.000 (Stand:2006). Der EU-Haushalt hat für den Zeitraum von 2007 bis 2013 Polen Zuschüsse in Höhe con 67 Mrd. Euro zugesagt, so können Projekte im Gesamtwert von 100 Mrd. Euro finanziert werden. Die Polnischen Baufirmen können sich also weiterhin auf volle Auftragsbücher freuen.