Atomkraftwerk Polen

25. Januar 2009

Wie unter Stromvergleich.de nachzulesen ist, sollen bis 2020 ein oder zwei Atomkraftwerke gebaut werden. Damit soll die Energiesicherheit für die Zukunft sichergestellt werden. Neun Standorte sind in die engere Wahl gekommen und werden auf Umweltschutzbedingungen und logistische Anforderungen geprüft. Nach bisherigen Prüfungen stellt sich der Standort bei Zarnowiac im Nordosten von Polen als der geeignetste dar.

Um die notwendige Technologie zu importieren wurden in der Vergangenheit bereits “ernsthafte” Gespräche mit Frankreich und Südkorea geführt. Man möchte dabei die sicherste, günstigste und fortschrittlichste Technologie finden. Für Polen könnte Frankreich “sicherlich ein sehr wertvoller Partner” werden, wie Polens Regierungschef Donald Tusk  sagte.

In den 80er Jahren gab es bereits das Projekt Kernkraftwerk bei Zarnowiec. Nach der Katastrophe von Tschernobyl und den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen sah man in der Bevölkerung das Projekt als überflüssig und protestierte heftigst dagegen. Wie Forschungsergebnisse zeigten, hätte die Abwärme des Kernkraftwerks den See Zarnowiec um 10°C erhöht und wohl erhebliche ökologische Schäden hervorgerufen. Das Projekt wurde 1990 aufgegeben und es sind nur noch die vom Zerfall gekennzeichnete Bauruinen zu sehen.

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Bauruine des Kernkraftwerks bei Zarnowiec

Kaeltewelle Polen

8. Januar 2009

Des einen Freud ist des anderen Leid.

Zurzeit ist Europa von einer regelrechten Kältewelle betroffen. Auch Polen blieb davon nicht verschont und stellenweise herrschen 25 Grad unter dem Gerfrierpunkt vor. Wie das Innenministerium mitteilte gab es bereits seit Anfang November fast 80 Kälteopfer. Betroffen waren vor allem Obdachlose und Betrunkene die im Freien übernachten.

Die Freunde des Wintersports sind hingegen vom vielen Neuschnee in den Gebirgslagen begeistert und die anhaltende Kälte wird für weiteren Schneefall sorgen. Die Schneekanonen werden also noch nicht gebraucht. Aktuelle Schneehöhen  sind von 50-60 cm im Riesengebirge und den Beskiden bis zu 100 cm in der Hohe Tatra vorzufinden.

Polnische Boeller

23. Dezember 2008

Wie jedes Jahr gehen kurz vor Silvester diverse Warnungen zu polnischen pyrotechnischen Erzeugnissen heraus. Im Fernsehen werden mit Sicherheit entsprechende Bilder bald zu sehen sein.

Polenböller kaufen
Geliebt, verachtet, gefährlich!
Polnische Böller sind vor allem bei Jugendlichen aufgrund ihrer Lautstärke sehr beliebt. Hohe Lautstärke ist aber gleichzusetzen mit großer Sprengkraft. Bei ausreichender Entfernung zum Objekt stellt dies auch nicht unbedingt das Problem dar. Die Länge der Zünddauer ist das eigentliche Problem denn hier gibt es in Polen keine ausreichenden Normen und Kontrollen. Dazu kommen die illegalen im “Hinterhof” produzierten pyrotechnischen Artikel, die dann meist auf Märkten oder “unter dem Tisch” verkauft werden und somit keiner Kontrollen unterliegen. Dies macht nicht nur die Böller so unberechenbar und davor muss gewarnt werden.

Der Zoll intensiviert gerade jetzt seine Suche nach illegal eingeführten Pyroartikeln. Grundsätzlich ist es verboten solche Waren einzuführen. Mit einer Anmeldung bei der Einreise können die in Deutschland zugelassenen “Kleinst- und Kleinfeuerwerke” nach Deutschland gebracht werden. Allerdings sind die dafür benötigten deutschen Zulassungszeichen auf den Artikeln sehr häufig gefälscht. Wenn man bei der Einfuhr von illegalen Feuerwerkskörpern erwischt wird, muss man mit einer Strafanzeige rechnen.

Also am besten Hände weg, sie könnten sonst für immer weg sein.

Ein Jahr Schengen-Zone

15. Dezember 2008

Mit dem Beitritt zur Schengen-Zone und dem verbundenen Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien werden die ersten Bilanzen gezogen. So hat der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bei einem Treffen mit seinem polnischen Kollegen in Görlitz ein positives Fazit gezogen.

Während diesem Jahr wurden etwas mehr als 2000 unerlaubte Einreisen nach Deutschland festgestellt. Gerade zu Anfang sind viele irrtümlich nach Deutschland eingereist, da sie ihr für Polen oder Tschechien ausgestelltes Visum auch für Deutschland gültig hielten. Ebenso wurde kurz nach Grenzöffnung ein erheblicher Kriminalitätsanstieg verzeichnet, vor allem im Bereich des Autodiebstahls. Es werden aber auch Diebesbeuten aus Skandinavien oder kuriose Raubzüge sichergestellt. So wurde zum Beispiel ein Mann mit mehreren Säcken Reizwäsche geschnappt. Die starke mobile Präsenz der Bundespolizei und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den polnischen und tschechischen Sicherheitskräften konnte eine rückläufige Zahl bewirken.

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen haben mit der Grenzöffnung zugenommen. Der Warentransfer hat sich gerade wegen den wegfallenden Kontrollen weiter verstärkt. In den strukturschwachen Regionen im Nordosten von Brandenburg haben sich außerdem polnische Firmen niedergelassen um in Deutschland zu produzieren. Die schafft nicht nur Arbeitsplätze sondern bringt beide Länder noch enger zusammen.

Gadu Gadu

7. Dezember 2008

Sobald ich an deinem Rechner sitze, der einem Polen oder Polin gehört, fällt mir immer wieder dieses  Programm mit dem “komischen” Namen Gadu-Gadu auf.

Aber was ist  Gadu Gadu eigentlich?
Gadu Gadu ist nichts anderes als die in Deutschland bekannten Instant Messenger ICQ oder Skype und heißt auf Deutsch soviel wie “quatschen” oder “labern”. Man hat somit die Möglichkeit Textnachrichten oder Daten z.B. in Form von Videokommunikation  direkt zu einem anderen Nutzer zu schicken.  In Polen zählt Gadu Gadu zu den beliebtesten Chat-Diensten mit fast 8 Mio. registrierten Benutzern, wobei täglich über 6 Mio. davon online sind. Unter anderem hat der ehemalige polnische Präsident Lech Walesa erklärt, dass er Gadu Gadu selbst nutzt. Nachdem dies bekannt wurde erhielt er die spezielle Nummer 1980, das Jahr indem er und andere die Gewerkschaft und anti kommunistische Bewegung Solidarnosc in Danzig gründete.

Zum 30. Jahrestag am 27. Juni 2008 des ersten Weltraumflugs eines Polen (Miroslav Hermaszewski) wurde den Benutzern erlaubt eine Verbindung zu den Astronauten der Internationalen Raumstation ISS aufzubauen. Gadu Gadu war weltweit somit der erste Instant Messenger der für eine öffentliche Verbindung genutzt wurde.

Polnische Geschaeftsidee

3. Dezember 2008

Weihnachtszeit!
Geschenke Holen! Aber wann? Keine Zeit! Und dazu noch nicht einmal eine Idee, was man überhaupt schenken soll. Nicht zu vergessen der Einkaufsterror. Die alljährliche Problemzeit hat wieder begonnen. Wem geht es eigentlich nicht so? Anscheinend muss es in Polen vielen so gehen. Denn findige Geschäftsleute haben sich dieser Problematik zur Aufgabe gestellt. Sie bezahlen, wir kaufen. Na, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Der “Kunde” muss einen Fragebogen ausfüllen und die zu beschenkende Person beschreiben und wählt dann praktisch ein Paket. Dieses ist zum Beispiel für 50 oder 100 Zloty (ca. 33 Euro) zu haben und beinhaltet zwei oder drei in Geschenkpapier eingepackte Geschenke. Dieser Service wird vor allem von jungen Polen genutzt und steht nicht nur zur Weihnachtszeit zur Verfügung.

Ich finde diese polnische Geschäftsidee irgendwie klasse. Gibt es so was eigentlich schon für Deutschland? Nun gut, bleibt nur zu hoffen, dass sich so manch Pole nicht aus Versehen verplappert, nach dem Motto: “Na Schatzi, wie findest du mein Geschenk? Was ist es denn dieses Jahr?” Das könnte dann doch so einigen Ärger zur Weihnachtszeit hervorrufen.

Klimakonferenz in Posen

30. November 2008

Ab morgen findet die 14. UN- Klimakonferenz in Posen (polnisch: Poznan) statt. Es werden bis zu 10.000 Delegierte aus 190 Ländern von den Organisatoren erwartet, darunter auch viele Staats- Chefs und Präsidenten. Die Schirmherrschaft hat der polnische Ex- Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa übernommen. Lech Wales wird auch die Eröffnungsrede auf dem Messegelände in Posen halten. Ziel der Klimakonferenz ist die Schaffung neuer Klimaschutzverordnungen, unter anderem einen geringeren Ausstoß von Treibhausgasen, die Hauptursache für die globale Erderwärmung sein sollen.

Posen liegt im westlichen Teil Polens in der Woiwodschaft Großpolen und ist eine der ältesten Städte in Polen. Früheste Siedlungsspuren sind 12.000 Jahre alt. Für Touristen ist Posen als Reiseziel nicht unbedingt erste Wahl, dies sind eher die Städte Krakau, Warschau oder Danzig. Die Ausrichtung des Weltklimagipfels wurde von den Stadtvätern als große Chance für die Stadt erkannt. So fanden unter anderem umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten in kürzester Zeit statt. Die Medien werden nun 2 Wochen über die Klimakonferenz berichten und Posen wird  sich dabei von seiner besten Seite präsentieren können.

Kuriosität am Rande.
Die Hoheitsrechte über das ca. 6 Hektar große Messegelände wurden bis zum 12. Dezember an die Vereinten Nationen (UN- United Nations) übergeben, somit gehört das gesamte Areal offiziell nicht mehr zu Polen.

Ausbau Bahnverbindungen nach Polen

26. November 2008

In Frankfurt (Oder) haben sich Experten aus Deutschland und Polen auf einer Tagung getroffen und für einen weiteren Ausbau der Bahnverbindungen ausgesprochen. Somit soll der zunehmende Personen- und Güterverkehr zwischen beiden Ländern für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt werden.

Noch in diesem Jahr soll die neue Frankfurter Oderbrücke übergeben werden. Über dieses 25 Millionen Projekt werden dann täglich mehr als 100 Personen- und Güterzüge fahren. Außerdem soll die Strecke zwischen Dresden und Wroclaw (Breslau) weiter ausgebaut werden. Im September bin ich die Strecke Wroclaw Dresden mit dem Zug selbst abgefahren und kann von zahlreichen neuen Schienenverlegungen berichten. Ich hoffe, dass dann eine direkte Verbindung von Dresden nicht nur bis Breslau sondern bis Krakau entsteht und sich die Fahrtzeiten verkürzen. Es gibt aber noch viel zu tun, gerade die Bahnhöfe außerhalb der Großstädte bräuchten nicht nur neue Fassadenfarbe.

Nikolaus Kopernikus

23. November 2008

Der in Torun (deutsch: Thorn)  am 19. Februar 1473 geborene Nikolaus Kopernikus (poln.: Mikolaj Kopernik) wurde durch seinen Theorien über das heliozentrische Weltbild zu einem der bedeutendsten Astronomen seiner Zeit. Das heliozentrische Weltbild beschreibt die Sonne als Mittelpunkt um der sich die Planten auf Kreisbahnen bewegen und durch die Drehung der Erde die scheinbare Bewegung der Fixsterne. Bereits der antike Astronom Aristarchos von Samos vertrat ca. 300 v. Chr. das heliozentrische Weltbild, welches Kopernikus aufgriff und daraus seine Theorie schuf.

Sein Buch “De Revolutionibus Orbium Coelestium” (Von den Umdrehungen der Himmelskreise) veröffentlichte Kopernikus erst kurz vor seinem Tod 1543.  Seine Theorie schuf er bereits 1509 in seiner Schrift Commentariolus (” kleiner Kommentar”), diese machte er aber nur Vertrauten zugänglich.

Bei Grabungen im Dom in Frombork wurden die sterblichen Überreste Kopernikus von polnischen Archäologen entdeckt. Damals noch vermutet wurde dies erst kürzlich durch eine DNA- Analyse bestätigt.

War Kopernikus nun Deutscher oder Pole?
Fakt ist, die Nationalstaaten in ihrer heutigen Ausformung gab es damals noch nicht. Außerdem wirkte Kopernikus in einem Umfeld das sowohl zum polnischen als deutschen Kulturkreis gehörte. Eine wirkliche Zugehörigkeit zu einer Nation lässt sich nicht feststellen. Außerdem sollte sein Schaffen im Vordergrund stehen und anerkannt werden.

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Kinder als Zigarettenschmuggler?

20. November 2008

Ja, soweit könnte es bald kommen, wenn zum 1.1.2008 die EU- Sonderregelungen für die Einfuhr von Zigaretten aus Polen außer Kraft treten. Ab dem 1.1. dürfen 800 statt wie bisher 200 Zigaretten pro Person nach Deutschland zollfrei eingeführt werden.

Das Hauptzollamt für Mecklenburg- Vorpommern in Stralsund hat jetzt festgelegt, dass die Einfuhr von Zigaretten von bedingt geschäftsfähigen Personen, also Kinder ab sieben Jahren mit Einverständnis eines Vormundes, erlaubt werden soll. Damit kann jedes Kind, das zusätzlich behauptet zu rauchen und die Eltern dies bestätigen, 800 Zigaretten nach Deutschland einführen. Eine Gesetzeslücke im EU- Recht macht dies möglich und Suchtexperten fordern daher auch eine Gesetzesänderung.

Anstatt: Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann geht´s raus… könnte es Zukunft heißen: Pack die Einkaufstasche ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann geht´s nach Polen Kippen holn.

Liebe Raucher seid vernünftig und nutzt nicht eure Kinder aus! Polen hat außerdem viel mehr zu bieten als Zigaretten.

U-Bahn Warschau

17. November 2008

Die letzten Teilstücke der U-Bahn in Warschau wurden nun fertig gestellt. Die Nord- Süd -Verbindung verläuft von Mlociny über das Zentrum der Stadt nach Kabaty mit einer Gesamtstrecke von 23km und 21 Stationen (2 Zwischenstationen geplant). Für den Bau hat man insgesamt 25 Jahre benötigt. Der erste Teilabschnitt wurde 1995 zur Nutzung freigegeben, mit der Zeit kamen dann weitere Stationen hinzu.

Die ersten Bauvorhaben begannen bereits in den 1920er Jahren. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde der Bau aufgegeben. Erst 1962 ließ die Warschauer Stadtverwaltung die Idee einer U-Bahn neu auflegen und neu planen. Mit dem Bau an sich hat man erst 20 Jahre später begonnen. Die wirtschaftlichen Problemen und der Rohstoffmangel in den 1980er Jahren ließen den Bau immer wieder ins Stocken geraten. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes fehlten zunächst die Geldmittel und verzögerte die Fertigstellung zusätzlich. Für die nächsten Jahre ist der Bau einer West- Ost Verbindung geplant, genaue Zeitpunkte stehen aber noch nicht fest.

Die Betreibergesellschaft (Metro Warszawskie sp. z o.o.) kann sich über stetig wachsende Fahrgastzahlen freuen, mittlerweile nutzen täglich mehr als 250.000  die U-Bahn in Warschau. Werktags und in den Stoßzeiten verkehren die Züge im 3-4 Minuten Takt, Abends 10 Minuten. Jede Station verfügt über Aufzüge und Rampen und ist somit auch für Behinderte geeignet.  Generell sind die U- Bahn Stationen in einem sehr guten und sauberen Zustand, so wurde die Metro-Station Plac Wilsonia mit dem Metro Award in diesem Jahr ausgezeichnet.

Polnisch Online lernen

15. November 2008

Als Ergänzung zum Sprachkurs kann man polnisch online lernen. Eine Möglichkeit bietet das Programm ASSIMIL. Neben den herkömmlichen Büchern, Audio-CDs und CD-Roms, kann man sich auch mp3-Dateien als Hörbeispiele und Übungen  herunterladen. Der Sprachschüler lernt direkt am heimischen PC und entscheidet selbst, wann und wie viel er an den Lektionen arbeitet. Wie beim klassischen Unterricht werden Grammatik, Vokabeln und Aussprache trainiert und korrigiert.

Im Deutsch Polnisch Weblog gibt es  einige weitere Links, die sich vor allem mit Phonetik und Grammatik beschäftigen. Sie richten sich in erster Linie an Sprachanfänger und leicht Fortgeschrittene, setzen aber teilweise Englischkenntnisse voraus, weil sie international verfügbar sind. Online-Sprachkurse bilden einen guten Einstieg und können zusätzliches Wissen vermitteln. Den persönlichen Kontakt mit Lehrern und Muttersprachlern, die auch spontane und ungewöhnliche Fragen zu ihrer Sprache beantworten, ersetzen sie allerdings nicht.

Sprachschule Polnisch

14. November 2008

Fremdsprachen kann man auf vielfältige Weise lernen. Die Grundkenntnisse in Grammatik, Wortschatz und Phonetik werden durch entsprechende Kurse vermittelt. Eine Sprachschule Polnisch hilft den Kursteilnehmern, einen Einstieg in die neue Sprache zu finden und sich erste Fertigkeiten zur Verständigung mit Muttersprachlern anzueignen. Die Kurse richten sich an Anfänger und Fortgeschrittene und werden in kleinen Gruppen oder als Einzelunterricht abgehalten. Am besten lernt man eine Fremdsprache im Ausland, weil man das Gelernte nach Unterrichtschluss sofort anwenden kann.

Die Kursteilnehmer können die Zeit bei einer Gastfamilie verbringen und neben der Sprache auch den Alltag, das Miteinander und die Kultur des Landes kennenlernen. Wer bereits etwas polnisch beherrscht, kann seine Kenntnisse mithilfe eines Tandempartners vertiefen. Diese Treffen mit einem Muttersprachler finden meist in zwangloser Atmosphäre (z.B. einem Cafe) statt und kosten die Teilnehmer nur das, was sie essen und trinken. Hier werden vor allem mündliche Kommunikation und Aussprache trainiert.

Teilnehmer, die aus beruflichen Gründen einen Polnischkurs belegen, können bis zu fünf Tage pro Jahr als Bildungsurlaub abrechnen. Anfallende Kosten für Unterricht, Hotel, Verpflegung usw. zahlt dann der Arbeitgeber. Der Antrag auf Bildungsurlaub muss allerdings spätestens vier Wochen vor Seminarbeginn beim Chef vorliegen. Dann steht einer Förderung zur beruflichen Weiterbildung in der Regel nichts mehr im Wege.

Polnische Ostsee Hotels

14. November 2008

Es gibt viele gute Gründe sich für einen Urlaub an der polnischen Ostsee zu entscheiden. Die Unterkünfte und der allgemeine Lebensstandard sind hier für Touristen preiswerter, die kleinen Ferienorte laden zum Verweilen ein, und in der Natur kann man herrlich wandern, radeln oder die Gegend zu Pferde erkunden. Das Seeklima hat aber auch heilende Wirkung. Die pollenarme Luft ist eine Wohltat für jeden Allergiker; winzige Meersalzteilchen befreien die Atemwege, stärken die Bronchien und die Lunge. Das raue Klima schult zudem das Immunsystem, wer also seinen Urlaub an der Ostsee verbringt, sollte bei Wind und Wetter draußen sein.

Der Salzgehalt in der Luft und im Meerwasser lindert zudem auch Hautkrankheiten. Neurodermitispatienten geht es nach einem mehrwöchigen Aufenthalt an der See oft deutlich besser, auch Mitesser und andere Hautunreinheiten gehen zurück. In der Schönheitspflege kommt Meerwasser ebenfalls zur Anwendung, weil es die Durchblutung fördert und den Körper entschlackt. Zahlreiche polnische Ostsee Hotels bieten daher Wellness-und Kurbehandlungen an, die Körper und Seele wieder in Einklang bringen.

Billigfluege nach Polen

13. November 2008

Immer mehr Menschen achten bei der Urlaubsplanung aufs Geld, da soll auch die Anreise günstig sein. Viele Webseiten und Reisebüros bieten Billigflüge nach Polen an, die von den Flughäfen vieler deutscher Großstädte abgehen und inklusive Rückflug und Steuern maximal 200 Euro kosten. Damit kann die Reise per Flugzeug günstiger sein als eine Anfahrt mit dem Auto oder Zug. Außerdem geht es bedeutend schneller und ist denkbar einfach. Man muss bei der Buchung lediglich festlegen wann man von welchem Flughafen aus starten und wieder zurückfliegen möchte und die Flugklasse sowie die Anzahl der Mitreisenden angeben. Polen verfügt über 10 Flughäfen, von denen man bequem zu jedem Reiseziel kommt.

Wer anschließend eine Ferienwohnung mietet, wohnt billiger und individueller als im Hotel und kann von dort aus zu Wanderungen, Strandspaziergängen oder auch der Suche nach Bernstein aufbrechen. Mit etwas Glück findet man diesen Schmuckstein an der Ostsee. Andernfalls wird man in den kleinen Souvenir-und Schmuckläden der Ferienorte fündig, wo es aufwändig gearbeitete und schlichte Glückssteine gibt. In Polen kommen sowohl Naturliebhaber als auch Fans städtischer Kultur auf ihre Kosten. Ob Wintersport in Zakopane, Wandern in den Masuren oder Shoppen in Warschau, jeder Reisende kann sein persönliches Stück Polen entdecken und unvergessliche Ferien genießen!